Information

Taichi Hara
- Name
- Taichi Hara
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 05.05.1999 (26 Jahre)
- Größe
- 191 cm
- Geburtsort
- 🇯🇵 Hino, Tokyo
- Nationalität
- 🇯🇵 Japan
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- Kyoto Sanga
- Marktwert
- 1,50 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Kopfball
- Off-Ball
- Schnelligkeit
Schwächen
- Kurzer Pass
- Übersicht
Spielstil
Taichi Hara überzeugt als athletischer (wide) Target Man durch seine außergewöhnliche Lufthoheit, taktische Disziplin und eine ausgeprägte Qualität als Vorbereiter. Er nutzt seine 1,91 m Körpergröße, um lange Bälle auf den Flügeln zu sichern, rückt bei Flanken gefährlich in das Zentrum ein und leistet ein überdurchschnittliches Pensum in der Defensivarbeit. Ein mannschaftsdienlicher Angreifer mit moderner Ausrichtung, der durch seine Beidfüßigkeit und Kopfballstärke sowohl als Zielspieler als auch als Assistgeber in der Saison 2024/25 eine zentrale Rolle einnimmt.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇯🇵 J1 League | 34 | 5 | 10 | 2869 |
| 23/24 | 🇯🇵 J1 League | 37 | 8 | 2 | 3213 |
| 22/23 | 🇯🇵 J1 League | 13 | 7 | 4 | 958 |
| 22/23 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 11 | 0 | 2 | 497 |
| 22/23 | 🇪🇸 La Liga 2 | 15 | 1 | 0 | 418 |
| 21/22 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 28 | 8 | 3 | 1967 |
| 20/21 | 🇭🇷 SuperSport HNL | 14 | 2 | 3 | 1241 |
| 19/20 | 🇯🇵 J1 League | 26 | 3 | 1 | 629 |
| 19/20 | 🇯🇵 J3 League | 30 | 19 | 3 | 2546 |
| 18/19 | 🇯🇵 J3 League | 23 | 4 | 2 | 1439 |
| 17/18 | 🇯🇵 J3 League | 18 | 5 | 0 | 1135 |
Analyse
Taichi Hara wurde am 5. Mai 1999 in Hino, einem Vorort der Metropole Tokio, geboren und verkörpert heute einen Spielertypus, der im modernen Fußball selten geworden ist: den großgewachsenen, physisch dominanten Offensiv-Allrounder, der Technik mit roher Wucht verbindet. Seine fußballerische Reise begann in seiner Heimatstadt beim Tamahei Jr. SC, bevor er 2012 in das hochgelobte Akademie-System des FC Tokyo wechselte. Dort durchlief er alle Altersklassen von der U-15 bis zur U-18 und entwickelte sich unter der Anleitung erfahrener Jugendtrainer zu einem der vielversprechendsten Talente des Landes. In der Saison 2017 feierte er bereits große Erfolge im Jugendbereich, wurde Torschützenkönig der 41. Japan Club Youth Soccer Championship und sicherte sich den Titel mit der U-18. Seine professionelle Laufbahn startete Hara beim FC Tokyo, wobei er insbesondere in der U-23-Mannschaft in der J3 League für Furore sorgte, wo er in der Saison 2019 mit 19 Treffern Torschützenkönig wurde. Nach prägenden Stationen in Europa beim kroatischen Club NK Istra 1961, dem spanischen Erstligisten Deportivo Alavés und dem belgischen Vertreter Sint-Truidense VV kehrte er nach Japan zurück. In der Saison 2024/25 agiert er bei Kyoto Sanga FC als tragende Säule im Angriff, wobei er sich durch eine bemerkenswerte taktische Flexibilität auszeichnet.

In der fußballtaktischen Analyse sticht Taichi Hara vor allem durch seine Physis und seine Rolle als hybrider Angreifer hervor. Mit einer Körpergröße von 1,91 m verfügt er über eine außergewöhnliche Präsenz, die er in der Saison 2024/25 verstärkt auf den Flügelpositionen einsetzt. Während er in früheren Jahren primär als klassischer Mittelstürmer wahrgenommen wurde, zeigt er in der Saison 2025 bei Kyoto Sanga seine Qualitäten als „Wide Target Man“. In dieser Rolle nutzt er seine Lufthoheit, um lange Bälle festzumachen oder per Kopf an nachrückende Mitspieler weiterzuleiten. Sein Spielstil ist geprägt von tiefen, diagonalen Läufen in den Strafraum, wobei er von seiner Beidfüßigkeit profitiert, die es ihm ermöglicht, aus verschiedenen Winkeln gefährlich zu werden. Statistisch spiegelt sich seine Entwicklung in einer Verschiebung von der reinen Vollstreckerrolle hin zum Vorbereiter wider: In der Saison 2025 erzielte er in 34 J1-League-Spielen zwar 5 Tore, steuerte jedoch beeindruckende 10 Torvorlagen bei. Trotz seiner Größe ist Hara ein extrem fleißiger Arbeiter gegen den Ball. Seine defensiven Beiträge liegen im 74. Perzentil seiner Positionsgruppe, was ihn zu einem idealen Spieler für pressingintensive Systeme macht. Zu seinen Schwächen zählen eine gelegentlich ausbaufähige Passquote unter Druck (ca. 54,4 %) und eine Chancenverwertung, die in der Saison 2025 mit 5 Toren bei einem xG-Wert von 9,40 noch Steigerungspotenzial offenbart.
Zusammenfassend lässt sich Taichi Hara als ein physisch dominanter, taktisch disziplinierter Offensivspieler charakterisieren, der durch seine Kopfballstärke und seine Fähigkeit, Bälle in der gegnerischen Hälfte zu sichern, ein Alleinstellungsmerkmal im japanischen Fußball besitzt. Er ist weder ein reiner Stoßstürmer noch ein klassischer Linienläufer, sondern ein moderner Hybrid, der durch seine Variabilität auf den Flügeln und im Zentrum Räume reißt und als Bindeglied im Angriffsspiel fungiert. Seine Einordnung als Schlüsselspieler für Kyoto Sanga und sein Aufstieg zum Nationalspieler in der Saison 2025 unterstreichen seinen Wert als strategische Komponente, die jedem Team eine physische Tiefe und taktische Unberechenbarkeit verleiht.
Information

Mick Schmetgens
- Name
- Mick Schmetgens
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 09.09.2007 (18 Jahre)
- Größe
- 190 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Buxtehude
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Abwehr
- Verein
- SV Werder Bremen
- Marktwert
- 150 Tsd. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Kopfball
- Zweikampf
- Aggressivität
- Kraft
Schwächen
- Dribbling
- Beweglichkeit
Spielstil
Mick Schmetgens überzeugt als klassischer Innenverteidiger durch Ruhe am Ball und ein sauberes Aufbauspiel. Er löst defensive Situationen bevorzugt antizipativ und besticht durch eine reife Mentalität sowie hohe Lernbereitschaft. Physisch bringt er mit 1,90 m Gardemaß mit, muss sich jedoch noch an das allerhöchste Tempo im Herrenbereich gewöhnen. Ein Verteidiger, der Verantwortung übernimmt und Angriffe aus der Tiefe einleiten kann – taktisch diszipliniert und technisch versiert.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Regionalliga Nord | 11 | 0 | 0 | 964 |
| 24/25 | 🇩🇪 U19 DFB-Nachwuchsliga – Vorrunde Gruppe A | 9 | 0 | 0 | 728 |
| 24/25 | 🇩🇪 U19 DFB-Nachwuchsliga – Vorrunde Gruppe E | 12 | 2 | 0 | 1080 |
Analyse
Mick Schmetgens, geboren am 09. September 2007, gilt als eines der vielversprechendsten Abwehrtalente der letzten Jahre aus der Werder-Akademie. Der gebürtige Buxtehuder verkörpert den klassischen Weg eines regionalen Top-Talents, das sich über lokale Förderstrukturen bis in den Profikader eines Bundesligisten hocharbeitet. Seine fußballerischen Wurzeln liegen im Landkreis Stade, wo er zunächst bei der JSG A/O/B (Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt) und später beim renommierten JFV A/O/Heeslingen ausgebildet wurde. Das Talent liegt in der Familie: Sein Vater Daniel war einst Oberliga-Spieler beim SV Lurup, und auch seine Schwester Kaya ist als talentierte Fußballerin bekannt. Im Sommer 2021 folgte der Wechsel in das Nachwuchsleistungszentrum von Werder Bremen, wo Schmetgens ab der U15 alle Jahrgänge durchlief und sich als feste Größe etablierte.
Auf dem Platz agiert Mick Schmetgens primär als klassischer Innenverteidiger. Mit einer Körpergröße von 1,90 m bringt er gardemaßähnliche physische Voraussetzungen mit, definiert sein Spiel aber nicht allein über Zweikampfhärte. Vielmehr interpretiert er die Rolle modern und spielstark. Schmetgens passt ideal in das Anforderungsprofil eines modernen Bundesliga-Verteidigers. Er zeigt sich im Aufbau ruhig und sucht spielerische Lösungen statt den langen Schlag. Seine Ausbildung im Bremer NLZ ist deutlich erkennbar: Er bietet sich aktiv an, kann Linien überspielen und agiert auch unter Druck verhältnismäßig stressresistent.
Seine Stärke liegt im vorausschauenden Verteidigen. Schmetgens versucht Situationen oft antizipativ zu lösen, bevor sie kritisch werden. Im direkten Mann-gegen-Mann-Duell profitiert er von seiner starken Physis, wobei er insbesondere in der U19-Bundesliga und später in der Regionalliga Nord bewies, dass er auch gegen körperlich robustere Stürmer bestehen kann. Ein herausstechendes Merkmal, das auch von Verantwortlichen wie Clemens Fritz oder Peter Niemeyer immer wieder betont wurde, ist sein Charakter. Schmetgens gilt als extrem fokussiert, wissbegierig und „klar im Kopf“. Diese mentalen Attribute sind entscheidend für den Übergang vom Junioren- in den Herrenbereich.
Wie bei vielen jungen Innenverteidigern liegt der nächste Entwicklungsschritt in der Anpassung an das extrem hohe Tempo und die Handlungsschnelligkeit der Bundesliga. In der Saison 2025/26, als er erstmals Profiluft schnupperte und im Kader gegen Bayern München stand, wurde deutlich, dass die Entscheidungsfindung unter höchstem Zeitdruck das Schlüsselelement für seine Etablierung sein wird.
Mick Schmetgens ist ein klassischer Innenverteidiger mit modernen Elementen. Er vereint physische Präsenz mit modernem Verteidiger-Skillset. Taktisch ist er ein Verteidiger, der nicht nur aufräumt, sondern das Spiel gestalten will. Gelingt es ihm, seine physische Robustheit mit der nötigen Handlungsschnelligkeit auf Profiniveau zu koppeln, hat er alle Anlagen, um sich in einer europäischen Spitzenliga, wie der Bundesliga, durchzusetzen.
Information

Aleksa Damjanović
- Name
- Aleksa Damjanović
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 04.12.2008 (17 Jahre)
- Größe
- 198 cm
- Geburtsort
- 🇷🇸 Belgrad
- Nationalität
- 🇷🇸 Serbien
- Fuß
- Links
- Position
- Sturm
- Verein
- Roter Stern Belgrad
- Marktwert
- 800 Tsd. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Physis
- Abschluss
- Übersicht
Schwächen
- Spielintelligenz
Spielstil
Aleksa Damjanović ist ein Zielspieler, der Luftduelle gewinnt, Räume öffnet und Abschlussstärke mitbringt. Im Offensivspiel schaltet er sich sowohl als Verbindungs- und Abschlussspieler. Er bewegt sich stets zwischen den Linien, versucht mit seinen Bällen Tiefe zu erzeugen und in der Box agiert er als Finisher. Gegen den Ball nutzt er seine physischen Vorteile bewusst aus.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇷🇸 SuperLiga | 6 | 0 | 0 | 171 |
Analyse
Aleksa Damjanović wurde am 4. Dezember 2008 in Belgrad geboren und ist ein serbisch-österreichischer Nachwuchsfußballer. Seine bisherige Karriere verbrachte er bislang ausschließlich beim serbischen Rekordmeisters und durchlief jegliche Jugendmannschaften des FK Roter Stern Belgrad. Im Juniorenbereich galt er stets als eines der größten Talente der eigenen Akademie und machte mit starken Trefferquoten auf sich aufmerksam. In der U17-Saison 2024/25 erzielte er unter anderem 20 Tore in 27 Spielen.
Zur Saison 2025/26 ist er jedoch Teil der Profimannschaft und kommt auch für das Farmteam Grafičar Belgrad in der zweiten Liga zu Einsatzminuten. Bisher spielte er international von der U15 bis zur U19 für Serbien. 2024 nahm er mit der serbischen U17 an der EM teil, bei der die Mannschaft bis ins Halbfinale vordrang.
Damjanović ist bereits im jungen Alter ein großer robuster Stürmer. Mit seiner Größe von 1,98 Meter bringt er ein seltenes Profil mit. In seinen bisherigen Einsätzen in der ersten Mannschaft von Roter Stern Belgrad und im Farmteam in der zweiten serbischen Liga kommt er im Sturmzentrum zum Einsatz. Bei seinen körperlichen Gegebenheiten ist er selbstverständlich ein Spieler, der vom Profil als Zielspieler zum Einsatz kommt. Er macht Bälle fest, ist in der Luft und am Fuß anspielbar und schafft es auch seine Mitspieler immer wieder einzusetzen.
Im U-Bereich bestach er insbesondere durch seine überdurchschnittliche Abschlussqualität. Er wird in der Box regelmäßig gefunden und zögert beim Abschluss nicht. Die Qualität der Bälle, die der gegnerische Schlussmann entschärfen muss, ist hoch — das zeigen seine Expected-Goals-Statistiken. Mit seiner körperlichen Dominanz ist er selbstverständlich auch eine Waffe in der Luft, kann aber seine Effizienz in diesem Bereich noch erhöhen. Er gewinnt zwar viele seiner Duelle, muss jedoch noch präziser werden, wenn es darum geht den Ball auf das Tor zu befördern oder den weiterzuleiten.
Aleksa Damjanović hat außerdem ein Spiel mit dem Rücken zum Tor und kann wegen seines guten ersten Kontakts und einer durchschnittlichen Mobilität im Zehner- oder Achterraum als Link-Up-Spieler agieren. Ihm gelingt es linienbrechende und vertikale Pässe zu spielen. Grundsätzlich bringt er auch Arbeit im Spiel gegen den Ball mit und kann dank seiner Physis auch immer wieder Bälle gewinnen.
Zweifel bestehen allerdings darin, inwiefern der Serbe sein Spiel auf den Profibereich übertragen kann. Bisher konnte er in seinen wenigen Einsätzen sowohl in der ersten als auch in der zweiten serbischen Liga überzeugen. Im Jugendbereich hatte er dank seiner körperlichen Bedingungen oftmals einen Vorteil. Im Profibereich trifft er jetzt jedoch auf Gegenspieler, die sein Profil »matchen« können. Daher bleibt abzuwarten, ob Damajanovic sein Spiel im Profibereich etablieren kann.
Information

Karim Coulibaly
- Name
- Karim Coulibaly
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 23.05.2007 (18 Jahre)
- Größe
- 191 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Oldenburg
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Links
- Position
- Abwehr
- Verein
- SV Werder Bremen
- Marktwert
- 8,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Physis
- Aggressivität
- Langer Pass
Schwächen
- Entscheidungen
Spielstil
Karim Coulibaly agiert als linksfüßiger, ballspielender Innenverteidiger, der vor allem durch seine progressive Spieleröffnung und Athletik besticht. Er nutzt seinen starken linken Fuß für präzise vertikale Pässe und öffnende Diagonalbälle, was ihn zu einem zentralen Faktor im Aufbauspiel macht. Dank seiner enormen Körpergröße von 1,91 Metern und einer überraschend hohen Endgeschwindigkeit kann er hoch verteidigen und Laufduelle in der Tiefe für sich entscheiden. Während er in der Luft dominant auftritt, liegt sein größtes Entwicklungspotenzial noch in der Konstanz seiner Bodenzweikämpfe.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Bundesliga | 13 | 1 | 0 | 1073 |
| 24/25 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 10 | 0 | 0 | 854 |
Analyse
Karim Coulibaly wurde am 23. Mai 2007 in Oldenburg geboren und gilt als eines der spannendsten Abwehrtalente des deutschen Fußballs. Der 1,91 Meter große Innenverteidiger vereint Gardemaß mit einer für seine Körpergröße beeindruckenden Athletik. Seine fußballerische Ausbildung genoss das »Nordlicht« zunächst in Hamburg, wo er über den HSV Barmbek-Uhlenhorst im Jahr 2018 in das Nachwuchsleistungszentrum des Hamburger SV wechselte. Dort reifte er zum Jugendnationalspieler, ehe er im Sommer 2024 einen vielbeachteten Wechsel zum SV Werder Bremen vollzog. Obwohl er in Oldenburg geboren und in Deutschland aufgewachsen ist, pflegt Coulibaly eine enge Verbindung zu den Wurzeln seiner Eltern, die aus der Elfenbeinküste stammen – ein Hintergrund, der ihn auch für den ivorischen Verband interessant macht.
Taktisch füllt Karim Coulibaly das Profil des modernen Ball-Playing Defenders nahezu ideal aus. Als Linksfuß ist er prädestiniert für die Position des linken Innenverteidigers in einer Viererkette oder als linkes Glied einer Dreierkette. Der starke linke Fuß macht ihn auf dem Transfermarkt besonders wertvoll, da er natürliche Passwinkel im Spielaufbau eröffnet, die Rechtsfüßern oft verwehrt bleiben.

Coulibaly agiert im Aufbau mutig und vertikal. Er beschränkt sich selten auf den Sicherheitspass zum Nebenmann, sondern sucht aktiv Lösungen zur Ball-Progression. Statistische Metriken aus der Saison 2025/26 belegen eine hohe Anzahl an progressiven Pässen und erfolgreichen Zuspielen in die gegnerische Hälfte. Besonders seine diagonalen Flugbälle auf den rechten Flügel sind ein beliebtes Mittel, um gegnerische Pressinglinien zu überspielen. Durch seine Ausbildung, die teilweise auch das defensive Mittelfeld umfasste, verfügt er über eine überdurchschnittliche Ruhe am Ball und Pressingresistenz.
Trotz seiner schlaksigen Statur von über 1,90 m bringt Coulibaly eine überdurchschnittliche Endgeschwindigkeit mit. Dies erlaubt es seiner Mannschaft, eine hohe Abwehrlinie zu spielen, da er in Laufduellen bei langen Bällen des Gegners oft noch korrigierend eingreifen kann. In der Luft ist er aufgrund seiner Größe eine Waffe. Sowohl defensiv bei der Strafraumbeherrschung als auch offensiv bei Standardsituationen, was er unter anderem mit seinem Premierentor gegen Bayer Leverkusen unter Beweis stellte.
Wo Licht ist, ist bei einem Talent dieses Alters auch Schatten. In der direkten Zweikampfführung am Boden offenbart Coulibaly gelegentlich noch Defizite. Seine Quote bei gewonnenen Bodenzweikämpfen ist ausbaufähig, was oft auf ein noch nicht vollends ausgereiftes Stellungsspiel im Eins-gegen-Eins oder zu ungestümes Herausrücken zurückzuführen ist. Zudem fehlt ihm in Phasen hoher Intensität manchmal noch die Konstanz in der Passgenauigkeit bei langen Bällen. Insgesamt benötigt er offensichtlich noch Zeit, um sich an das höhere Spielniveau zu akklimatisieren.
Karim Coulibaly ist ein hochveranlagter moderner Innenverteidiger, der alle physischen und technischen Voraussetzungen für den Profifußball mitbringt. Sein linker Fuß, gepaart mit Tempo und spielerischer Klasse, macht ihn zu einem seltenen Spielertypen. Gelingt es ihm, seine Robustheit in Bodenduellen zu steigern und seine Entscheidungsfindung gegen den Ball zu schärfen, steht ihm eine Karriere in den Top-5-Ligen Europas offen.
Information

Cajetan Lenz
- Name
- Cajetan Lenz
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 16.06.2006 (19 Jahre)
- Größe
- 190 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Bochum
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- VfL Bochum
- Marktwert
- 1,50 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Langer Pass
- Übersicht
- Off-Ball
- Ballkontrolle
Schwächen
- Schnelligkeit
- Antritt
- Abschluss
Spielstil
Cajetan Lenz ist ein spielgestalender defensiver Mittelfeldspieler, der in tiefen Positionen dem Spiel Stabilität verleiht. Mit seinem Spielverständnis dirigiert er das Spiel auch abseits des Balles im Sechserraum. Am Ball neigt er zu langen Anspielen und Verlagerungen auf den Flügel. Off-Ball bewegt er sich viel und fordert den Ball. Gegen den Ball zeigt er sich aktiv und präsent im Pressing und sucht auch regelmäßig das Duell in der Luft.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 13 | 2 | 1 | 945 |
| 24/25 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 23 | 3 | 1 | 1885 |
| 23/24 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 15 | 3 | 0 | 892 |
Analyse
Cajetan Lenz, geboren am 16. Juni 2006 in Bochum, begann seine Karriere im Bochumer Stadtteilverein SV Höntrop, bevor er im Alter von acht Jahren zum VfL innerhalb von Bochum wechselte. Dort verbrachte er bisher seine komplette Karriere und durchlief jegliche Jugendmannschaften der »Blau-Weißen«. Zum Sommer 2025, nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga, wurde er festes Mitglied des Bochumer Profikaders und gab am ersten Spieltag der Saison 2025/26 gegen Darmstadt 98 sein Debüt. Seit dem dritten Spieltag ist er jedoch bereits Stammspieler und konnte seine ersten Scorerpunkte für seinen Jugendclub feiern.
International läuft Lenz für die Junioren-Nationalmannschaften des DFBs auf, könnte aber auch für die Schweiz spielen. Er sammelte einen Einsatz für Deutschlands U19 und fünf weitere für Deutschland U20, bei der er bereits einmal die Kapitänsbinde tragen durfte.

Taktisch wird er überwiegend als alleiniger Sechser oder in einem defensiven Mittelfeld mit zwei Spielern eingesetzt, obwohl er seine Position vor der Abwehr halten soll. Seinen Einfluss nimmt er im Sechserraum oder etwas offensiver als Achter. Hin und wieder neigt er auch dazu etwas nach rechts abzukippen. Er ist knapp 1,90 Meter groß und bringt physisch ein größtenteils durchschnittliches Profil mit. Mit seiner Größe und seinem Körperbau ist er zwar in vielen Duellen mindestens nicht unterlegen, aber gerade im Hinblick auf athletische Voraussetzungen ist er kein temporeicher oder dynamischer Spieler. Spannend ist jedoch, dass er bereits im ersten Profijahr viele Spiele über 90 Minuten absolviert und er sein Ausdauerlevel gut anpassen konnte.
Lenz spielt viele genaue Diagonalbälle und Flug-Chip-Bälle über weite Distanzen, um das Spiel zu verlagern. Seine Passtechnik ist auf einem hohen Niveau. Allerdings spielte er bisher in Systemen, die wenig auf Spielkontrolle, sondern eher das vertikale Spiel nach vorne suchten. Dem gegnerischen Pressing gegenüber zeigt er sich resistent, agiert mit Kontrolle und Ruhe am Ball. Er liest das Spiel und überblickt es großräumig und kann auch gegnerische Ketten überspielen. Am Ball geht er häufig ins Dribbling und entscheidet die Duelle für sich. Jedoch könnte er sich im Ballcarrying dank seiner guten Ballkontrolle noch präsenter zeigen.
Offensiv schaltet sich der gebürtige Bochumer wenig ins Spiel ein. Zwar konnte er schon seine ersten Profitreffer erzielen, aber weist wenig Output auf. Allerdings stellt er bei Standardsituationen wegen seiner Größe eine adäquate Anspielstation für die Standardschützen dar. Im Luftduell besitzt er meist schon das richtige Timing kontrolliert die Kopfbälle nur noch nicht genug.
Darüber hinaus ist er ein Spieler, der das defensive Duell sucht und Ballgewinne erzielen möchte. Allerdings muss er sich noch an die Physis seiner Gegenspieler gewöhnen. Manch einmal fehlt noch die letzte Durchschlagskraft endgültig den Ball zu gewinnen
Cajetan Lenz ist ein Spieler, der mittel- bis langfristig auf jeden Fall in ein Ballbesitz-orientiertes System gehört. Seine Fähigkeiten am und abseits des Balls in der Phase des eigenen Ballbesitzes sind vielversprechend. Als Takt- und Ordnungsgeber wird er wohl nicht ewig beim VfL Bochum bleiben, da sein Potenzial über eine Zweitligakarriere hinausgeht. Zuzutrauen ist dem deutsch-schweizerischen Mittelfeldspieler ein Sprung in eine Top-5-Liga, wo er eine dauerhafte Kaderrolle einnehmen könnte.
Cajetan Lenz ist ein Spieler, der mittel- bis langfristig auf jeden Fall in ein Ballbesitz-orientiertes System gehört. Seine Fähigkeiten am und abseits des Balls in der Phase des eigenen Ballbesitzes sind vielversprechend. Als Takt- und Ordnungsgeber wird er wohl nicht ewig beim VfL Bochum bleiben, da sein Potenzial über eine Zweitligakarriere hinausgeht. Zuzutrauen ist dem deutsch-schweizerischen Mittelfeldspieler ein Sprung in eine Top-5-Liga, wo er eine dauerhafte Kaderrolle einnehmen könnte.
Information

Alessandro Vogt
- Name
- Alessandro Vogt
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 03.02.2005 (21 Jahre)
- Größe
- 188 cm
- Geburtsort
- 🇨🇭 Aargau
- Nationalität
- 🇨🇭 Schweiz
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- FC St. Gallen 1879
- Marktwert
- 3,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Abschluss
- Physis
- Off-Ball
- Ruhe
Schwächen
- Passen
- Kopfball
- Verteidigung
Spielstil
Alessandro Vogt ist ein Zielspieler, der sein Spiel durch seine Abschlussqualitäten und ein physisches Gesamtpaket als Wandspieler gilt. Sein Profil wird zusätzlich durch ein ordentliches Tempo komplettiert. Er lässt sich gerne tief fallen, entfaltet seine Stärken jedoch erst im offensiven Bereich des Spiels, wenn er entweder aus dem Halbraum oder Zentrum in die vorderste Angrifflinie vorrückt. Entweder bindet er Gegner oder beläuft die Tiefe und agiert dann ruhig vor dem gegnerischen Tor. Gegen den Ball präsentiert er sich zwar einsatzfreudig, ist im direkten Duell noch zu passiv.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇨🇭 Super League | 15 | 8 | 2 | 1065 |
| 24/25 | 🇨🇭 Super League | 2 | 0 | 0 | 2 |
Analyse
Alessandro Vogt ist schweizerisch-italienischer Angreifer, der am 3. Februar 2005 in Aargau (Schweiz) geboren. Er durchlief in seiner Jugend die Akademien der Schweizer Klubs FC Wohlen, FC Baden und FC Aarau. Zunächst kehrte er 201 zu seinem ersten Club nach Wohlen zurück und wechselte anschließend in die U21 des FC St. Gallen. Mit guten Leistungen rückte er in den Fokus der ersten Mannschaft und gab sein Debüt in der Schweizer Super League gegen Grasshopper Club Zürich im November 2024. Seitdem hat er sich einen festen Platz im Profikader erarbeitet und sich als Stammspieler etabliert.
Die Entwicklungen Vogts gingen auch am schweizerischen Fußballverband nicht vorbei, weshalb er 2025 erstmals in die U21-Nationalmannschaft der Schweiz berufen. Aufgrund seiner italienischen Mutter hat er ebenfalls die Option für Italien zu spielen.

Beim FC St. Gallen spielt er in der Saison 2025/26 meist als Teil einer Doppelspitze in einer Zielspieler-Rolle. Er agiert in tiefer Position im Zentrum, kippt gerne in den rechten Halbraum ab und agiert aktiv im gegnerischen Strafraum. Als großer und dynamischer Stürmer überzeugt er durch seine Athletik und Physis. Er ist nicht nur ein reiner Abschlussspieler, sondern nutzt seine körperlichen Stärken gezielt, um Tiefe herzustellen. Er kommt im System der St. Gallener gut zur Geltung, da diese vermehrt auf Umschaltaktionen und vertikales Spiel setzen.
Vogts größte Stärke ist klar der Torabschluss. Nach dem Statistikportal DataMB blickt er auf überdurchschnittliche bis elitäre Werte bei der Goal-Conversion-Rate und dem Expected-Goals-Wert. Er schießt entweder kraft- oder gefühlsvoll und wägt oftmals gut vorher ab. Er setzt sich im Strafraum oftmals wegen seines kräftigen Körperbaus durch, verschafft sich hiermit Zugriff zum Ball und vor allem Raum. Bei seinen körperlichen Voraussetzungen muss er mehr Präsenz in der Luft ausstrahlen. Er entscheidet dort nur unterdurchschnittlich viele Duelle für sich. In puncto Technik muss ihm vor allem auch das Schleppen des Balls zugesprochen werden: Er empfängt Bälle gut in tiefen Positionen und erzielt Raumgewinn über Carrying.
Er ist aber keinesfalls nur ein Abschlussspieler, sondern ein großer, aber dynamischer Stürmer, der seine Athletik und Physis abseits des Balles gut ausspielt. Seine ballferne Gegnerbindung ist effizient, obwohl er genauso durch seine Läufe im letzten Drittel gefunden werden kann und bietet in hohem Maße Läufe in die Tiefe bei Schnittstellenpässen an und taucht in Bewegung vor dem Tor auf. Seine Präsenz führt auch dazu, dass er immer wieder Fouls zieht, die zu Standardsituationen führen.
Kritisch anzumerken sind sein Passspiel und sein Defensivverhalten: Die Qualitäten im Link-Up-Play sind nicht sonderlich weit entwickelt. Sein Passspiel ist ungenau und er bringt wenig seiner Pässe an den Mitspieler. Auch das Gespür für den letzten Pass ist noch nicht sonderlich ausgereift, was ihn als Offensivspieler mehr komplettieren würde. Gegen den Ball ist der Schweizer grundsätzlich engagiert, aber verliert auch in diesem Bereich die Duelle in der Luft sowie am Boden und kann kaum Ballgewinne erzielen.
Alessandro Vogt ist ein Stürmer, der wegen seiner Abschlussqualitäten einen Mehrwert für seine Mannschaften liefert. Zwar ist sein Spielerprofil einerseits etwas roh, andererseits begeistert er mit Ruhe vor dem gegnerischen und wirkt nicht wie ein junger talentierter Stürmer. Um in seiner Karriere in Gefilde vorzustoßen, bei denen er in einer Top-5-Liga spielen kann, muss er sein Profil aber noch erweitern.
Information

Theodore Pizarro
- Name
- Theodore Pizarro
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 13.06.2008 (17 Jahre)
- Größe
- 190 cm
- Nationalität
- 🇨🇭 Schweiz
- Fuß
- Rechts
- Position
- Tor
- Verein
- SC Freiburg
- Marktwert
- 100 Tsd. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Reflexe
- Eins-gegen-Eins
- Rauslaufen
Schwächen
- Langer Pass
Spielstil
Theodore Pizarro überzeugt als athletischer, ballspielender Torwart mit starken Reflexen, gutem Stellungsspiel und schnellen Reaktionen. Er kommt effektiv von der Linie, schließt Distanzen im Eins-gegen-Eins sauber und agiert aktiv im Raum. Mit Ball zeigt er überdurchschnittliche Ruhe und präzises Passspiel, was ihn in moderne Aufbaukonzepte integriert. Ein Keeper mit klarer Dynamik und guter technischer Basis.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Gegentore | Paraden | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 5 | 11 | 0 | 450 |
Analyse
Theodore Pizarro wurde in der Schweiz geboren und gehört zu den interessantesten jungen Torhüterprofilen seines Jahrgangs. Er begann seine Ausbildung in seinem Heimatland bei Stade-Lausanne-Ouchy und anschließend Lausanne Sport, ehe er früh den Schritt nach Deutschland wagte und sich dem Nachwuchs des SC Freiburg anschloss. Der Sport-Club gilt seit Jahren als einer der konstantesten Entwickler junger Torhüter in Europa, was Pizarros Wechsel zusätzlich unterstreicht. Die Verbindung aus schweizerischer Torhütertradition und der strukturierten Arbeit im Freiburger NLZ schafft ideale Rahmenbedingungen für einen Keeper, der noch am Anfang seiner Entwicklung steht, aber bereits wichtige Grundmerkmale eines modernen Torwarts mitbringt.

Sein Profil zeigt sich vor allem durch seine Athletik und ausgeprägte Reaktivität. Pizarro besitzt starke Reflexe und reagiert in engen Situationen schnell und sauber. Besonders auffällig ist, wie effektiv er von der Linie kommt. Er schließt Distanzen im Eins-gegen-Eins schnell, bleibt dabei stabil und zeigt ein gutes Gefühl für Abstände. Sein Stellungsspiel wirkt bereits weit entwickelt, denn er positioniert sich meist so, dass er kurze Bewegungen ausreicht, um Abschlüsse abzuwerten. In vielen Sequenzen erkennt man, dass er Spielsituationen früh verarbeitet und sich bewusst in optimale Ausgangspositionen bewegt, statt in späten Korrekturen reagieren zu müssen.
Auch im Aufbauspiel bringt Pizarro überdurchschnittliche Qualitäten mit. Er ist sauber im ersten Kontakt, spielt präzise Flachpässe in die erste Linie und erkennt offene Zonen im Aufbau. Freiburg setzt im Nachwuchs verstärkt auf torwartinitiierte Ballprogression, was Pizarro entgegenkommt. Er orientiert sich ruhig anspielbereit in kleine Dreiecke, löst Situationen geduldig und zeigt Mut, auch unter Druck lösungsorientiert zu bleiben. Sein Passspiel hat Potenzial, zu einem echten Pluspunkt seines Profils zu werden.
Gleichzeitig ist wichtig zu betonen, dass Torhüter-Scouting in diesem Alter (17 zum Zeitpunkt dieses Berichts) naturgemäß besonders schwierig ist. Dennoch lässt sich festhalten, dass Pizarro ein spannendes Modellprofil mitbringt: Er vereint Athletik, Reflexe, mutiges Positionsspiel, gute technische Basis im Ballbesitz und einen deutlich wahrnehmbaren Entwicklungshunger. Seine Aktionen wirken zielgerichtet, aber nicht überhastet, und er zeigt ein gutes Gefühl dafür, wann er aktiv eingreifen muss und wann Ruhe die bessere Option ist.
Pizarros größte Stärken liegen daher in seiner Kombination aus Explosivität, Reaktionsfähigkeit und strukturiertem Stellungsspiel. Sein Umgang mit Eins-gegen-Eins-Situationen und Nahdistanzabschlüssen wirkt bereits sehr reif. Kritisch bleibt wie bei allen jungen Keepern die Frage, wie er sich körperlich weiterentwickelt, wie konstant er seine Technik stabilisiert und wie gut er die zunehmende Spielgeschwindigkeit in höheren Altersklassen adaptiert.
Information

William Osula
- Name
- William Osula
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 04.08.2003 (22 Jahre)
- Größe
- 191 cm
- Geburtsort
- 🇩🇰 Aarhus
- Nationalität
- 🇩🇰 Dänemark
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- Newcastle United
- Marktwert
- 15,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Kraft
- Schnelligkeit
- Einsatzfreude
- Off-Ball
Schwächen
- Entscheidungen
- Spielintelligenz
- Abschluss
Spielstil
William Osula ist ein physisch-starker Mittelstürmer, der mit Dynamik, Durchsetzungsvermögen und Tiefenläufen jede Abwehr beschäftigt. Er versucht seine körperlichen Attribute in jeder Phase des Spiels auszuspielen. Er positioniert sich stets gut, um die Tiefe zu belaufen und bringt sich in der Box in direkte Duelle mit Abwehrspielern oder dem Torwart. Er versucht kraftvolle Abschlüsse auf das Tor zu bringen. Gegen den Ball bringt er seine physischen Begebenheiten mit herein und kann dadurch Ballgewinne erzielen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇬🇧 Premier League | 10 | 1 | 0 | 213 |
| 24/25 | 🇬🇧 Premier League | 14 | 1 | 0 | 124 |
| 23/24 | 🇬🇧 Premier League | 21 | 0 | 0 | 784 |
| 22/23 | 🇬🇧 EFL Championship | 2 | 0 | 0 | 50 |
| 22/23 | 🇬🇧 EFL League One | 16 | 2 | 0 | 439 |
| 21/22 | 🇬🇧 EFL Championship | 5 | 0 | 0 | 69 |
Analyse
William Osula wurde am 4. August 2003 in Aarhus (Dänemark) als Sohn eines Nigerianers und einer Dänin geboren. Er wuchs in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen auf, wo er bei Kjøbenhavns Boldklub in der Jugend mit dem Fußballspielen begann. Seine Familie zog früh nach England, wo er seine Karriere weiter vorantrieb und an Talentturnieren größerer Vereine teilnahm. Sein erster größerer Verein war Sheffield United, für den er 2022 seinen ersten Profivertrag unterzeichnete. Dort sammelte er erste Einsätze in der Championship. In der Saison 2022/23 spielte er zudem auf Leihbasis für Derby County.
Im August 2024 wechselte Osula zu Newcastle United. Seitdem ist er fester Bestandteil des Kaders und durfte bereits in den englischen Wettbewerben – der Premier League, dem League Cup und FA Cup – auflaufen. International spielte er im U-Bereich für Dänemark und nahm 2025 als Highlight seiner Nationalmannschaftskarriere an der U21-Europameisterschaft teil. Die Dänen schafften den Einzug ins Viertelfinale, und Osula steuerte während des Turniers drei Tore und einen Assist bei. Im August 2025 belohnte ihn der Trainer der A-Nationalmannschaft, Brian Riemer, mit einer Nominierung.
Spielerisch ist er vom Profil als physisch robuster Mittelstürmer zu bezeichnen. Er sucht die Tiefe, kann als Zielspieler eingesetzt werden und im offenen Raum agieren. Taktisch kippt er gerne nach außen ab, um seine Stärken mit Raum vor sich entfalten zu können. Die größte Stärke des Dänen ist sein physisches und athletisches Gesamtpaket, mit dem er die freien Räume beläuft, Läufe hinter die Kette anbietet, sich im Duell durchsetzt und mit dem Rücken zum Tor agieren kann. Besonders in Systemen, welche offensiv von Umschaltmomenten leben, beweist er seine Qualität.

Im letzten Drittel neigt er zu direktem Spiel und kraftvollen Abschlüssen. Im Eins-gegen-Eins bringt er sich mit ordentlicher Ballbehandlung und schnellen Übersteigern in Abschlusspositionen. Dabei ist er jedoch oft zu inkonstant aufgrund von Fehlern in der Entscheidungsfindung. Im Link-Up-Play beteiligt er sich aktiv und kann durch Steil-Klatsch-Kombinationen direkt Gegenspieler rausziehen und aus der Drehung in die Tiefe starten. Sein Passspiel ist dabei sauber, aber nicht allzu anspruchsvoll. Lobenswert sind seine mentale Komponente, da er stets durch Aggressivität und Einsatzfreude auffällt. Dies wirkt sich auch positiv auf seine Arbeit gegen den Ball aus, womit er in Verbindung mit seinen physischen Attributen ein wertvoller Pressingspieler werden kann.

William Osula ist ein Stürmer mit vielversprechenden Anlagen, aber hat noch mit mangelnder Erfahrung und Konstanz zu kämpfen. Alleine seine Einbindung in jegliche Phasen des Spiels – den Umschaltphase, im Ballbesitz und gegen den Ball – können ihn zu einem Kaderspieler in einer Top-5-Liga machen.
Information

Soufiane El-Faouzi
- Name
- Soufiane El-Faouzi
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 13.07.2002 (23 Jahre)
- Größe
- 178 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Siegen
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- FC Schalke 04
- Marktwert
- 1,50 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Ausdauer
- Einsatzfreude
- Pressing
- Übersicht
- Technik
Schwächen
- Kopfball
- Abschluss
- Langer Pass
Spielstil
Soufiane El-Faouzi ist ein laufstarker Box-To-Box-Mittelfeldspieler, der vor allem durch seine Intensität, Technik und Arbeitsmoral ins Spiel kommt. In der Phase des eigenen Ballbesitzes neigt er zu vertikalen Bällen nach vorne und positioniert im letzten Drittel möglichst klug zwischen den Linien. Gegen den Ball besticht er durch seine hohe defensive Präsenz, Arbeitsmoral und Pressing. Er läuft stets konsequent an und versucht im direkten Duell den Ball zurückzuerobern.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 12 | 0 | 3 | 1060 |
| 24/25 | 🇩🇪 3. Liga | 36 | 3 | 7 | 3108 |
| 23/24 | 🇩🇪 Regionalliga | 31 | 1 | 2 | 2153 |
| 22/23 | 🇩🇪 Regionalliga | 17 | 1 | 4 | 1218 |
Analyse
Soufiane El-Faouzi wurde am 13. Juli 2002 im nordrhein-westfälischen Siegen geboren. In seiner Geburtsstadt begann er bei den Sportfreunden Siegen seine Karriere, bevor er 2020 in die Jugend des SC Paderborn wechselte. Zunächst kam er in der zweiten Mannschaft zum Einsatz und sammelte wertvolle Spielpraxis in der Regionalliga West. 2022 wechselte er zur Reserve von Fortuna Düsseldorf, wo er zwei Saisons blieb. 2024 erfolgte dann der erstmalige Schritt in den deutschen Profifußball mit dem Wechsel zum 3. Liga-Aufsteiger Alemannia Aachen. Dort gelangen ihm in 36 Einsätzen drei Tore und vier Vorlagen Seine Leistungen in Aachen blieben nicht unbemerkt, sodass der FC Schalke 04 ihn im Sommer 2025 verpflichtete.
Beim FC Schalke 04 ist er Teil des pressing-intensiven Systems von Miron Muslic in der Saison 2025/26. Der Fußball ist geprägt durch ein extrem vertikales Spiel nach vorne im Ballbesitz, welches durch lange Bälle oder Ball-Carrying ermöglicht wird. Gegen den Ball begeistert die Mannschaft durch ein ausgeklügeltes Pressingsystem – Schalke läuft in verschiedenen Phasen an. El-Faouzi nimmt dabei die Rolle eines Box-To-Box-Spieler ein, der Spielmacherqualitäten mitbringt. In seiner Rolle überzeugt er durch eine hohe Positionsflexibilität und macht ein Präsent-werden Zentrum, Halbraum und in der Breite möglich. Sein Trainer und das System erfordern hohe Arbeitsbereitschaft – eine Anforderung, die er ideal erfüllt.

Seine athletischen und mentalen Voraussetzungen sind auf einem immens hohen Niveau. Er fällt in jedem Spiel durch eine hohe Bereitschaft und Intensität zu jeder Zeit und in jeder Phase des Spiels auf. Statistisch lässt sich das durch die zweitmeisten intensiven Läufe und zweithöchste Laufdistanz der 2. Bundesliga ablesen, was seine enorme Ausdauer nur noch einmal untermauert.
Im Ballbesitz wird er durch sein starkes Carrying und die damit verbundene Ballkontrolle auffällig. Er führt im Dribbling den Ball stets nah am Fuß und kann deshalb auch in Eins-gegen-Eins-Situationen bestehen. Er kann problemlos größere Distanzen in hoher Geschwindigkeit zurücklegen und dadurch Progression erzeugen. Besonders seine spielerischen Qualitäten, sollte sich seine Mannschaft im letzten Drittel festsetzen, sind kaum zu bezweifeln. Der gebürtige Siegener positioniert sich meist im Zehner- oder Halbraum und spielt gefährliche Pässe durch die Schnittstelle. Allgemein gelingt es ihm häufig Tiefe zu erzeugen – entweder Off-Ball oder über seine Qualität den tödlichen letzten Pass zu spielen. Wenn er in der Breite oder Halbraum aktiv wird, kann er sich auch als Flakengeber mit ordentlicher Qualität auszeichnen.

Die Arbeit gegen den Ball gehört zu seinen größten Stärken. Trotz seiner körperlichen Unterlegenheit gewinnt Soufiane El-Faouzi viele Zweikämpfe am Boden, dank seiner hohen Arbeitsbereitschaft. Er sucht das Duell aktiv und gewinnt einen beachtlichen Anteil davon. Meist kommt er mit Tempo in den Zweikampf und löst das Duell mit einer sauberen Grätsche am Boden. Als Pressingspieler gelingen ihm viele hohe Balleroberungen, aber auch seine Bestrebungen im Gegenpressing bringen meist Erfolg, was auch dazu führt, dass er direkt wieder im Ballbesitz kreieren kann.

Defizite weist er im Abschluss auf, was mit seinem geringen Output, der Abschlussqualität und mangelnder Box-Präsenz zusammenhängt. Als Box-To-Box-Spieler müssen seine Fähigkeiten in die Box einzulaufen besser werden. Im Spiel mit Ball entscheidet er sich in den meisten Fällen für einen Pass mit hohem Risiko und weist deshalb eine eher schwache Passquote auf. Gelegentlich sollte er sich deshalb für einen leichteren Ball entscheiden, um effizienter und taktisch vielseitiger zu werden. Wegen seiner eher geringen Größe ist er in der Luft trotz der vorhandenen Bereitschaft eher unterlegen.
Soufiane El-Faouzi ist ein Spieler mit einem Profil, der vielen Mannschaft in einer Top-5-Liga alleine wegen seines athletischen und mentalen Profils weiterhelfen kann. Seine technischen Voraussetzungen sind ebenfalls auf einem starken Niveau und auch mit dem Spiel gegen den Ball weiß er zu überzeugen. Aufgrund von Zweifeln an seiner taktischen Flexibilität erhält der Spieler eine Bewertung von 3.0 in unserer Scouting-Datenbank.
Information

Nathan De Cat
- Name
- Nathan De Cat
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 19.07.2008 (17 Jahre)
- Größe
- 192 cm
- Geburtsort
- 🇧🇪 Vilvoorde
- Nationalität
- 🇧🇪 Belgien
- Fuß
- Rechts
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- RSC Anderlecht
- Marktwert
- 17,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Zweikampf
- Einsatzfreude
- Off-Ball
- Kraft
Schwächen
- Dribbling
- Antritt
Spielstil
Nathan De Cat ist ein Box-to-Box Mittelfeldspieler, der das Spiel vor der Abwehr ordnet und Gegenspielern den Raum nimmt. Aus der Anderlecht‑Jugend kommend, entwickelt er sich zu einem modernen Mittelfeldanker, der Fouls vermeidet und mit klaren Pässen das Tempo diktiert. Er steht oft als tiefster Spieler einer Dreierachse und lässt die beiden Achter vor sich glänzen. In Ballbesitz hält er das Spiel simpel, schirmt den Ball mit seinem Körper ab und verlagert das Spiel schnell. Gegen den Ball überzeugt er mit aktiver Zweikampfführung, einer aggressiven Grundhaltung und vielen Antizipationsmomenten.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 19 | 1 | 1 | 1497 |
| 24/25 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 6 | 1 | 0 | 81 |
| 24/25 | 🇧🇪 Challenger Pro League | 23 | 3 | 4 | 1806 |
| 23/24 | 🇧🇪 Challenger Pro League | 10 | 0 | 0 | 840 |
Analyse
Nathan De Cat wurde am 19. Juli 2008 in Vilvoorde geboren und wuchs in der Umgebung von Brüssel auf. Erste Schritte machte er bei KV Mechelen und der Act2Prevent‑Voetbalschool, ehe er mit zehn Jahren ins Nachwuchsleistungszentrum von RSC Anderlecht wechselte. Der belgische Rekordmeister gilt als Talentschmiede für zentrale Mittelfeldspieler. Namen wie Youri Tielemans oder Roméo Lavia zeugen davon.
Im Oktober 2023 unterschrieb er als 15‑Jähriger seinen ersten Profivertrag beim Club. Nur wenige Monate später debütierte er am 22. Februar 2024 in der Challenger Pro League für die Reserve‑Mannschaft RSCA Futures und avancierte mit 15 Jahren, 4 Monaten und 10 Tagen zum zweitjüngsten Spieler in der Geschichte des belgischen Profifußballs. Seine konstanten Leistungen ließen die Verantwortlichen nicht lange zögern: Am 20. Februar 2025 kam er in der UEFA‑Europa‑League als 16‑jähriger Einwechselspieler gegen Fenerbahçe zu seinem ersten Einsatz für die Anderlecht‑Profis. Nur wenige Wochen später durfte er in den Meisterschafts‑Playoffs auch in der Liga ran, und am 1. Mai 2025 erzielte er gegen Royal Antwerp sein erstes Tor für die Profis.
Auf dem Platz ist De Cat die unsichtbare Ordnungskraft. Als tiefster Mittelfeldspieler hält er die Fäden zusammen und sichert die Abwehr ab. Er fordert ständig den Ball, dreht sich geschickt aus dem Pressing und verteilt das Spiel mit Übersicht. Besonders auffällig sind seine langen Diagonalpässe und punktgenauen Seitenverlagerungen. Damit verlagert er Gegnerblöcke und schafft Raum für die kreativeren Mitspieler. Er meidet riskante Aktionen und spielt lieber den sicheren Pass, weiß aber mit Präzision lange Bälle in die Spitze zu schlagen.

Defensiv überzeugt er als „Ballmagnet“. Durch kluges Stellungsspiel und aggressives Herausrücken fängt er viele gegnerische Zuspiele ab. Seine langen Beine sind im Tackling ein großer Vorteil, und er scheut keine Zweikämpfe. De Cat glänzt eher im antizipativen Zweikampf und weniger in spektakulären Grätschen; seine Balleroberungen wirken dank guter Vorbereitung oft mühelos.
Seine größte Stärke ist die Reife in jungen Jahren. Im Spiel wirkt er routiniert, gibt Kommandos, dirigiert die Mitspieler und trifft meist die richtige Entscheidung. Gleichzeitig ist er lernwillig und ackert viel, um Lücken zu schließen. Das macht ihn für Trainer zum verlässlichen Taktgeber.
Trotz seiner physischen Präsenz hat der Belgier noch Luft nach oben. In dynamischen Antritten fehlt ihm etwas Explosivität; daher gerät er bei schnellen Gegenangriffen manchmal ins Hintertreffen. Offensiv agiert er sehr zurückhaltend, sucht selten selbst den Abschluss und ist in der gegnerischen Box kaum präsent. Mit seiner Größe könnte er künftig mehr Torgefahr bei Standards entwickeln. Auch im schnellen Umschaltspiel und in Eins‑gegen‑eins‑Dribblings kann er variabler werden.
Angesichts seines Alters und der bereits gezeigten Leistungen ist das Gesamtpaket jedoch beeindruckend. Wenn er an seiner Athletik und Kreativität arbeitet, kann er langfristig den Sprung in eine Spitzenliga schaffen.
Nathan De Cat ist ein ungewöhnlich reifer Sechser, der das Spiel vor der Abwehr stabilisiert und für Balance sorgt. Sein Werdegang erinnert an große Vorbilder, und die Auszeichnung in der U‑17‑Euro bestätigt das internationale Interesse. Bleibt er verletzungsfrei und baut seine offensiven Fähigkeiten aus, dürfte er in den kommenden Jahren zu den interessantesten Exporten des belgischen Fußballs zählen.
Information

Christian Kofane
- Name
- Christian Kofane
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 26.07.2006 (19 Jahre)
- Größe
- 189 cm
- Geburtsort
- 🇨🇲 Douala
- Nationalität
- 🇨🇲 Kamerun
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- Bayer 04 Leverkusen
- Marktwert
- 5,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Off-Ball
- Einsatzfreude
- Abschluss
- Physis
- Pressing
Schwächen
- Ballkontrolle
- Übersicht
Spielstil
Christian Kofane ist ein Stoßstürmer, der durch gutes Raumverständnis und einem ausgeprägten Torinstinkt gefährlich wird. Er positioniert sich auf Höhe der Abseitslinie und bietet Tiefenläufe an, um hinter die Abwehrreihe zu starten. Im Abschluss besticht er durch eine hohe Qualität und Ruhe. Mit dem Rücken zum Tor agiert er aktiv und bringt seinen Körper zwischen Gegner und Ball, hat allerdings manchmal noch mit seiner Technik zu kämpfen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Bundesliga | 5 | 0 | 1 | 100 |
| 24/25 | 🇪🇸 La Liga 2 | 20 | 8 | 1 | 1247 |
Analyse
Christian Kofane gilt als das größte Stürmertalent Kameruns seit Samuel Eto’o. Er wurde am 26. Juni 2006 in der Küstenstadt Douala geboren und begann seine fußballerische Laufbahn beim AS Vatican Sport Étude. Von dort wechselte er zum Partnerverein des spanischen Zweitligisten Albacete Balompié, dem AS Nylon. Im November 2024 verpflichtete ihn schließlich der spanische Club für seine Jugendakademie. Dort war Kofane jedoch nur kurzzeitig, weil er bereits zum Jahreswechsel in den Profikader aufrückte. In 20 Einsätzen in der La Liga, in denen er eine beachtliche Toranzahl von acht Treffern ansammelte, wurde er ein klares Transferziel für Vereine in Europas Top-Ligen. Bayer 04 Leverkusen bekam den Zuschlag und stellte ihn Anfang Juli als neuen Stürmer vor.
International ist er seit 2024 Teil der U20-Nationalmannschaft und bestritt im September des selben Jahres erste inoffizielle Freundschaftsspiele für den kamerunischen Verband.
Christian Kofane ist ein Stoßstürmer mit ausgeprägten Abschlussqualitäten, der auch deutliches Potenzial in mitspielender Rolle zeigt. Bei Albacete Balompié fungierte er entweder als alleinige Spitze im 4-2-3-1 oder im 4-4-2 neben einem kleineren Sturmpartner. In der Saison 2025/26 wurde er bei Bayer Leverkusen als Backup für Patrik Schick eingeplant und sammelte bereits erste Einsatzminuten im 3-4-2-1-System hinter zwei Halbraumspielern. Gegen die PSV Eindhoven erzielte er seinen ersten Champions League-Treffer und wurde damit zum jüngsten Torschützen der Clubgeschichte in der Königsklasse. Der Kameruner zeichnet sich zudem durch sein intelligentes Positionsspiel aus und lauert an der Abseitslinie für Tiefenläufe.
Kofanes herausragende Abschlussqualität belegen seine beeindruckenden Werte bei der Goal-Conversion-Rate sowie sein hoher Non-Penalty-xG-Wert. Er verlässt sich dabei größtenteils auf seinen starken rechten Fuß, mit dem er seine Chancen präzise verwertet. Mit seinem schwächeren linken Fuß setzt er dagegen aktuell noch vermehrt auf pure Wucht. Im Offensivspiel findet er regelmäßig gute Positionen und bewegt sich trotz seiner kräftigen Statur sehr beweglich. Seine Physis stellt eine weitere Stärke dar. Dank seiner Schnelligkeit und seinem robusten Körperbau kann er sich in Schulter-an-Schulter-Duellen behaupten.

Er ist außerdem für seine Aggressivität und Einsatzfreude zu loben, da er ein absoluter Mentalitätsspieler gegen den Ball sein kann. Im Pressing ist er stark involviert und geht auch gerne in den direkten Zweikampf. Durch sein Anlaufen bringt er gegnerische Defensivreihen in Durcksituationen. Außerdem verfügt er über ein sichtbares Potenzial sich aktiv am Ballbesitzspiel zu beteiligen. Einmal sind dort seine Eins-gegen-Eins-Qualitäten und sein Spiel mit dem Rücken zum Tor, wo er seine körperlichen Vorteile versucht auszuspielen.
Christian Kofane hat allerdings auch Bereiche in seinem Spiel, die kritisch anzumerken sind. Grundsätzlich ist er vom Entwicklungsstand her noch ein sehr rohes Talent mit großem Potenzial. Zwar zeigt er klare Ansätze in mitspielender Rolle, kämpft jedoch mit Konstanzproblemen bei der technischen Ausführung im Passspiel und beim ersten Kontakt. Oft ist seine Idee richtig, aber die Passtempierung noch zu unsauber. Wegen seiner körperlichen Vorteile muss er zudem sein Kopfballspiel deutlich verbessern.
Christian Kofane ist alleine wegen seines Gesamtpakets aus Tempo, Abschlussqualität und gutem Raumverständnis ein vielversprechendes Stürmertalent für die kommenden Jahre. Das Potenzial sich in einer Top-5-Liga zu etablieren ist vorhanden, muss aber noch kompletter werden, wenn er über eine Joker-Rolle herauswachsen möchte. Der Wechsel nach Leverkusen, um Teil des Umbruchs nach der Alonso-Ära zu werden, war ein sinnvoller Schritt, da er sich hier in einem gutem Umfeld entwickeln kann.
Information

Muhammed Damar
- Name
- Muhammed Damar
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 09.04.2004 (21 Jahre)
- Größe
- 185 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Berlin
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Beidfüßig
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- TSG 1899 Hoffenheim
- Marktwert
- 7,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Off-Ball
- Abschluss
- Beidfüßig
- Übersicht
- Spielintelligenz
Schwächen
- Verteidigung
- Langer Pass
- Antizipation
Spielstil
Muhammed Damar ist ein vielseitig einsetzbarer Mittelfeldspieler, der sein Spiel als Schattenstürmer am besten durchsetzen kann. Er agiert stets präsent zwischen den Linien und kann sich in bester Absprache mit seinen Mitspielern fallen lassen oder die Tiefe belaufen. Durch sein Passspiel kreiert im Spiel viele Chancen kann sich aber auch in gute Abschlusspositionen bringen. In tiefer Mittelfeldpositionierung überbrückt er durch progressive Läufe den Raum. Gegen den Ball zeigt er zwar Intensität, kann sich in direkten Duellen jedoch nicht vollständig durchsetzen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Bundesliga | 2 | 0 | 0 | 35 |
| 24/25 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 33 | 9 | 6 | 2613 |
| 23/24 | 🇩🇪 Regionalliga | 8 | 9 | 3 | 719 |
| 23/24 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 4 | 0 | 0 | 58 |
| 22/23 | 🇩🇪 Regionalliga | 20 | 7 | 9 | 1525 |
| 22/23 | 🇩🇪 Bundesliga | 6 | 0 | 0 | 155 |
| 21/22 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 15 | 5 | 7 | 1209 |
Analyse
Muhammed Damar, geboren am 9. April 2004 in Berlin, ist ein deutscher Mittelfeldspieler mit türkischen Wurzeln. Seine fußballerische Laufbahn begann er beim 1. FC Schöneberg und Hertha Zehlendorf, ehe ihn Hertha BSC 2015 in die eigene Akademie holte. Nach vier Jahren im Nachwuchs der »Alten Dame« wechselte er zu Eintracht Frankfurt, wo er sich im U17- und U19-Bereich mit guten Leistungen empfahl. Die TSG 1899 Hoffenheim sicherte sich schließlich die Dienste des damals 18-Jährigen und plante ihn zunächst für die zweite Mannschaft, mit der klaren Perspektive für die Profis. Dort gelang ihm der direkte Sprung in den Bundesligakader. Es folgten Leihstationen bei Hannover 96, wo er zwischen erster und zweiter Mannschaft pendelte, sowie bei der SV Elversberg. Beim Saarländer Club feierte Damar seinen endgültigen Durchbruch und entwickelte sich zu einer festen Größe im Profifußball.
In der Erfolgssaison 2024/25, bei der die Elversberger überraschenderweise die Aufstiegsrelegation zur Bundesliga erreichten, wo man in zwei Spielen nur knapp am 1. FC Heidenheim scheiterte, war Damar neben Fisnik Asllani der klare Schlüsselspieler unter Horst Steffen. In 33 Einsätzen schoss er neun Tore und bereitete sechs vor. Zur Saison 2025/26 kehrte er zur TSG Hoffenheim zurück. Im Mai 2025 verlängerte er seinen Vertrag bei den »Kraichgauern« langfristig und soll eine große Rolle in der Zukunft des Clubs spielen. Er bestritt darüber hinaus seit 2022 zahlreiche Spiele für Deutschlands U-Nationalmannschaften. Im September 2025 wurde er erstmals von Antonio di Salvo für die U21-Nationalmannschaft nominiert, wo er in seinen ersten beiden Einsätzen je eine Vorlage und ein Tor erzielen konnte.
Muhammed Damar bestach in seiner bisherigen Karriere mit einer unfassbar vielseitigen Einsetzbarkeit. Er kann im offensiven Bereich jegliche Rollen einnehmen und kann eine offensive Achterrolle, auf der Zehn und neben einem Stürmer in einer Doppelspitze agieren. Am besten ist der deutsche U-Nationalspieler allerdings als Schattenstürmer hinter einem technisch starken Zielspieler wie bei Elversberg in der Kombination mit Asllani. Als Spielgestalter nimmt er im Ballbesitz eine elementare Rolle ein, der Chancen durch sein Spielverständnis und Technik kreieren kann.
Insbesondere auf mentaler Ebene überzeugt Damar mit hohem Spielverständnis und konstanter Präsenz. Er passt seine Positionierung flexibel an die jeweilige Spielsituation an und taucht auf dem Flügel, im Halbraum, im Zentrum oder in tieferen Zonen auf. Dabei bewegt er sich geschickt zwischen den Linien und sorgt so für ständige Anspieloptionen. Im letzten Drittel bietet er regelmäßig Tiefenläufe an und kann eine ausgeprägte Abstimmung mit seinen Mitspielern entwickeln, wenn es darum geht, wer die Tiefe abseits des Balles beläuft oder sich am Kombinationsspiel beteiligt.
In der zweiten Bundesliga gehörte er zu den besten offensiven Mittelfeldspielern der Saison 2024/25. Durch sein kreatives Passspiel war er elementar für das starke Offensivspiel der Elversberger. Er hat ein starkes Timing und Gefühl für Schlüsselpässe und kann technisch anspruchsvolle Bälle spielen – immer wieder spielt er Außenristpässe oder leitet Anspiele mit einem starken ersten Kontakt weiter. Auch seine Fähigkeit in tieferen Positionen immer wieder Linien zu brechen, macht ihn zu einem guten Passspieler. Allerdings hat er es in seinem Spiel noch nicht geschafft ein Gleichgewicht zwischen sicherem und risikobehafteten Passspiel zu finden. Damar neigt oft dazu den Ball mit Risiko zu spielen, weshalb Ballverluste Teil seines Spielstils sind. Bei langen Bällen zeigt er auch noch deutliche Schwächen in der Präzision.
Technisch überzeugt Muhammed Damar als progressiver Ballschlepper, der mit Dynamik den Ball tragen kann. Auch seine Beidfüßigkeit verhilft seinem Spielstil zu einer gewissen Unberechenbarkeit und zu seiner Abschlussstärke. Als Schattenstürmer bringt er sich gut in gefährliche Positionen und begeistert durch eine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. In isolierten Eins-gegen-Eins-Situationen besitzt er das Potenzial diese aufzulösen, verfügt aber über keine überragenden athletischen Attribute, die ihm dort einen Vorteil verleihen.
Auf der Suche nach Schwächen in Damars Spiel fallen vor allem seine defensiven Defizite ins Auge. Sowohl in der Positionierung gegen den Ball als auch in der Durchsetzungsfähigkeit im direkten Zweikampf zeigt er noch klares Entwicklungspotenzial. Angesichts seiner Größe von 1,85 Metern sollte er zudem präsenter in Luftduellen agieren und diese konsequenter für sich entscheiden.
Muhammed Damar sollte seit seiner Durchbruchssaison in der zweiten Bundesliga auf dem Zettel vieler Clubs stehen. Für ihn gilt es jetzt sich bei der TSG Hoffenheim fest zu spielen. Ihm steht jedenfalls mit großer Sicherheit eine Bundesliga-Karriere bevor. Er wurde mit dem Rating von 3.0 in unserer Scoutingdatenbank bewertet, da er über das Potenzial verfügt, eine Kaderrolle in einer Top-Liga einzunehmen.
Highlights



Information

Saël Kumbedi
- Name
- Saël Kumbedi
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 26.03.2005 (20 Jahre)
- Größe
- 175 cm
- Geburtsort
- 🇫🇷 Stains
- Nationalität
- 🇫🇷 Frankreich
- Fuß
- Rechts
- Position
- Abwehr
- Verein
- VfL Wolfsburg
- Marktwert
- 7,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Off-Ball
- Schnelligkeit
- Ruhe
- Dribbling
- Stellungsspiel
Schwächen
- Langer Pass
- Aggressivität
- Kopfball
- Übersicht
Spielstil
Saël Kumbedi ist ein vielseitiger Flügelverteidiger, der besonders im eigenen Ballbesitz durch sein hohes Tempo und präzises Positionsspiel überzeugt. Er bietet sich konstant als Anspielstation an und spielt den Ball meist direkt weiter. In der Offensive dringt er gezielt in die Box ein, um Torgefahr zu erzeugen. Sein Passspiel ist überwiegend risikoarm – er bevorzugt sichere Zuspiele gegenüber vertikalen Pässen. In der Defensive zeigt er ebenfalls gutes Stellungsspiel und bleibt meist präsent.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇫🇷 Ligue 1 | 14 | 0 | 0 | 956 |
| 23/24 | 🇫🇷 Ligue 1 | 17 | 0 | 2 | 916 |
| 22/23 | 🇫🇷 Ligue 1 | 20 | 0 | 2 | 1317 |
| 22/23 | 🇫🇷 Ligue 2 | 4 | 0 | 1 | 123 |
| 21/22 | 🇫🇷 Ligue 2 | 2 | 0 | 0 | 97 |
Analyse
Saël Kumbedi wurde am 26. März 2005 im französischen Stains geboren, hat kongolesische Wurzeln und wuchs in der Region rund um Paris auf. Seine ersten relevanten fußballerischen Schritte machte er bei Paris Saint-Germain, ehe er über eine Zwischenstation beim CC Taverny in die renommierte Akademie des AC Le Havre wechselte. Für den Klub aus der Normandie debütierte er kurz vor seinem 17. Geburtstag in der Ligue 2 und sammelte als Kaderspieler erste Kurzeinsätze. Im Sommer 2022 schloss er sich Olympique Lyon an, wo er direkt in die Profimannschaft integriert wurde und früh Einsatzminuten in der Ligue 1 erhielt. In den folgenden drei Spielzeiten absolvierte der Außenverteidiger 41 Partien in der Ligue 1 und konnte damit bereits wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln.
Seine frühen Leistungen im Profibereich blieben auch beim französischen Fußballverband nicht unbemerkt. Seit der U17 trägt Kumbedi das Trikot der »Équipe Tricolore« und wurde 2022 mit Frankreich U17-Europameister, wobei er sich als Stammspieler neben Talenten wie Desire Doué oder auch Valentin Atangana etablierte. Besonders bemerkenswert waren seine beiden Treffer im Finale, die maßgeblich zum Turniersieg beitrugen. Seither durchlief er kontinuierlich die weiteren Altersstufen bis hin zur U21.
Kumbedi ist ein flexibel einsetzbarer Außenverteidiger, der auf beiden Abwehrseiten spielen kann. Sein Spielstil zeichnet sich durch hohes Spielverständnis, gutes Positionsspiel und ausgeprägte Athletik aus. Dank seiner hohen Endgeschwindigkeit setzt er sich auf der rechten Außenbahn durch und hinterläuft seine Mitspieler, um die letzte Linie in der Breite zu besetzen. Der Franzose wird vor allem als klassischer Außenverteidiger oder Flügelverteidiger eingesetzt und agiert dabei meist sehr breit entlang der Außenlinie.
Auch abseits des Balles liegen seine Stärken in der Phase des eigenen Ballbesitzes. Im letzten Drittel läuft er sich frei und agiert als klassischer »Box-Crasher«, wo er entweder selbst den letzten Pass spielt oder gefährliche Flanken schlägt. Mit diesen Qualitäten tritt er häufig als Vorbereiter in Erscheinung. Mit Ball ist sein Spiel noch nicht stark ausgeprägt, doch sein risikoarmes Passspiel wirkt grundsätzlich sauber. Zudem zeigt er eine gewisse Pressingresistenz, indem er auch unter Druck anspielbar bleibt. Bei langen Bällen weist er dagegen eine niedrige Erfolgsquote auf, und insgesamt fehlt es seinem Spiel an Progression. Dank seiner soliden Ballbehandlung, die er mit Tempo und Agilität verbindet, könnte er in Zukunft jedoch mit Tempodribblings mehr Kreativität und Durchschlagskraft ins Spiel bringen.
Gegen den Ball hat er noch Schwierigkeiten, Zweikämpfe mit letzter Konsequenz für sich zu entscheiden. Zwar bringt er seinen Körper meist gut in Stellung und überzeugt auch mit solider Positionierung, doch es fehlt ihm noch an der Aggressivität, um die Duelle endgültig zu gewinnen. Zudem ist er aufgrund seiner Größe im Luftduell anfällig und kann diese nur selten für sich entscheiden.
Saël Kumbedi weist noch offensichtliche Lücken in seinem Spiel auf und besitzt derzeit nicht das Niveau, um bereits als verlässlicher Spieler in einer Top-5-Liga zu gelten. Positiv hervorzuheben ist jedoch sein Spielverständnis, das eine zentrale Rolle im eigenen Ballbesitz darstellt. In Kombination mit seiner bereits gesammelten Erfahrung im jungen Alter sowie dem erkennbaren Entwicklungspotenzial ergibt sich in unserer Scouting-Datenbank eine Bewertung von 3.0.
Highlights



Information

Eivind Helland
- Name
- Eivind Helland
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 25.04.2005 (20 Jahre)
- Größe
- 196 cm
- Geburtsort
- 🇳🇴 Bergen
- Nationalität
- 🇳🇴 Norwegen
- Fuß
- Rechts
- Position
- Abwehr
- Verein
- SK Brann
- Marktwert
- 6,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Kurzer Pass
- Kopfball
- Zweikampf
- Übersicht
- Ruhe
Schwächen
- Abfangen
- Stellungsspiel
Spielstil
Eivind Helland agiert als ballspielender Innenverteidiger, der die Rolle eines zentralen Aufbauspielers übernehmen kann. Im Ballbesitz empfängt er häufig als erster Spieler nach dem Abstoß den Ball und besticht durch sein sicheres Kurzpassspiel sowie präzise diagonale Verlagerungen auf die Flügel. Defensiv erzielt er Ballgewinne durch konsequentes, enges Verteidigen. Er zeichnet sich zudem durch sein Verteidigen nach vorne aus und zeigt Führungsstärke durch das Dirigieren der Abwehrkette.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇳🇴 Eliteserien | 16 | 0 | 1 | 1424 |
| 24/25 | 🇳🇴 Eliteserien | 14 | 1 | 0 | 911 |
| 23/24 | 🇳🇴 Eliteserien | 3 | 0 | 0 | 99 |
Analyse
Eivind Helland wurde am 25. April 2004 im norwegischen Bergen geboren. Er ist der Sohn des früheren Brann-Profis Roger Helland und stammt aus einer Fußballer-Familie. Er begann seine fußballerische Laufbahn bei Sædalen IL und wechselte anschließend zu FK Fyllingsdalen. Im Jahr 2022 trat er dem Nachwuchsprogramm von SK Brann bei. Im Dezember 2023 erhielt er einen Profivertrag bei Brann, der bis 2026 läuft und den Grundstein für seine ersten Schritte im Profifußball legt. In der Saison 2023/24 debütierte Helland im Spiel gegen Hamarkameratene und wurde rasch zu einer festen Größe in der ersten Mannschaft.
In der Saison 2024 absolvierte er über 14 Ligaspiele und zeigte solide Leistung. Er wurde ins Kapitänsteam aufgenommen, was in seinem jungen Alter für seine Führungsstärke spricht.2025 ist er endgültig zu einer unverzichtbaren Stütze in der Startelf von Brann Bergen geworden. In der Liga absolvierte er fast jedes Spiel über die volle Distanz. International durfte Helland bereits seit der U18 für Norwegen auflaufen und feierte im Oktober 2024 sein Debüt in der U21-Nationalmannschaft der Skandinavier.
Auf dem Spielfeld läuft Eivind Helland als rechter Innenverteidiger in einer Viererkette auf, kann aber auch problemlos in einer Dreierkette verteidigen und dabei sowohl den zentralen als auch rechten Part übernehmen. Je nach System kann er zudem die rechte Außenverteidigerposition besetzen. Seine Spielweise entspricht dem Profil eines modernen, ballspielenden Innenverteidigers, der besonders im Spielaufbau seine Stärken zur Geltung bringt und darüber hinaus durch starkes Defensivspiel sowie einzigartigem physischem Profil auffällt.
Bei Brann Bergen übernahm er viele Verantwortlichkeiten im Aufbauspiel und war insbesondere in der ersten Aufbauphase involviert. Mit einem flexiblen Spielaufbau, mit sowohl flachen als auch langen Lösungen konnte der Norweger seine Fähigkeiten beweisen. Mit rund 90 Ballkontakten zeigt er sich in einem ballbesitzlastigen System stets aktiv – SK Brann Bergen liegt hinter Bodø/Glimt auf dem zweiten Platz der Ballbesitzstatistik (61,6%).
Eiving Helland bringt ein seltenes Profil mit, da er trotz seiner beeindruckenden Größe von 1,96 Metern, über die Fähigkeit verfügt den Ball mit Dynamik nach vorne zu tragen. Seine Technik ist allein wegen seiner Ballkontrolle ordentlich und das Kopfballspiel zählt zu den besten U21-Innenverteidigern in Europa, welches ihn auch zu einem konstanten Gefahrenherd bei Standardsituationen macht.
Im Passspiel bringt der Norweger gleich mehrere herausragende Qualitäten ein, um als zentraler Aufbauspieler glänzen zu können: Er spielt nicht nur eine hohes Volumen an Pässen, sondern überzeugt punktuell vor allem mit präzisen, langen Bällen und diagonalen Verlagerungen nach kurzem Andribbeln. Besonders gefährlich ist er, wenn er mit seinen Zuspielen Gegenkonter einleitet oder die gegnerischen Linien gezielt durchbricht. Aber auch im Kurzpassspiel besticht er durch eine Sicherheit und Ruhe unter Druck.
Defensiv zeichnet er sich durch eine exzellente Strafraumverteidigung aus. Helland gewinnt rund drei Viertel seiner Zweikämpfe und bleibt auch beim aggressiven Verteidigen nach vorne eng am Gegenspieler. Darüber hinaus agiert er als Organisator der Abwehrreihe und nutzt seine Übersicht, um das Verteidigungssystem zu dirigieren. Auffällig ist zudem, wie oft er sich am Mittelfeldpressing beteiligt, um Vertikalität des Gegners zu unterbrechen. Andererseits fängt er noch zu wenige Pässe ab und ist daher gefordert, in diesem Aspekt aggressiver und präsenter zu agieren. Zudem kann er sein Stellungsspiel weiter optimieren, um noch konstanter auf höchstem Niveau zu verteidigen.
Für sein Alter trifft er bemerkenswert reife Entscheidungen und sorgt mit seiner übermäßig hohen Präsenz auf der rechten Defensivseite – teils bis in die gegnerische Hälfte – für Stabilität und Druck zugleich. Auch physisch bringt er mit seinem starken Antritt, selbst am Ball, eine zusätzliche Komponente in sein Spiel ein.
Eivind Helland ist ein Innenverteidiger, der ideal in den modernen Fußball passt. Er kombiniert Athletik, Defensivverhalten und Stärken am Ball und kann für viele ballbesitzorientierte Mannschaften eine Verstärkung darstellen. Offen bleibt die Frage, wie gut sich sein aktuelles Leistungsniveau aus der norwegischen Liga langfristig auf eine Top-Liga übertragen lässt und außerdem wie weit seine Entwicklung fortschreiten kann.
Highlights



Information

Milan van Ewijk
- Name
- Milan van Ewijk
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 08.09.2000 (25 Jahre)
- Größe
- 175 cm
- Geburtsort
- 🇳🇱 Amsterdam
- Nationalität
- 🇳🇱 Niederlande
- Fuß
- Rechts
- Position
- Abwehr
- Verein
- Coventry City
- Marktwert
- 12,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Antritt
- Einsatzfreude
- Beweglichkeit
Schwächen
- Stellungsspiel
- Kopfball
- Übersicht
Spielstil
Milan van Ewijk verkörpert einen Flügelverteidiger mit enormer Schnelligkeit und Dynamik, der aggressiv und zweikampfstark auftritt. Er sprintet die rechte Linie rauf und runter, hinterläuft im Angriff effektiv und schlägt präzise Flanken. Sein Tempo erlaubt es ihm, in der Rückwärtsbewegung Lücken zuzulaufen und Fehler auszubügeln. Ein dynamischer Außenverteidiger, der Angriff und Verteidigung gleichermaßen mit hoher Intensität und Laufstärke bedient.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇬🇧 EFL Championship | 47 | 2 | 4 | 4223 |
| 23/24 | 🇬🇧 EFL Championship | 42 | 2 | 5 | 3098 |
| 22/23 | 🇳🇱 Eredivisie | 36 | 6 | 1 | 3240 |
| 21/22 | 🇳🇱 Eredivisie | 35 | 1 | 1 | 3080 |
| 20/21 | 🇳🇱 Eredivisie | 33 | 1 | 3 | 2919 |
| 19/20 | 🇳🇱 Eredivisie | 12 | 0 | 0 | 1010 |
Analyse
Milan van Ewijk wurde am 8. September 2000 in Amsterdam geboren und ist ein niederländischer Außenverteidiger mit surinamischen Wurzeln. Er begann das Fußballspielen in der Jugendakademie von Feyenoord Rotterdam und wechselte 2016 zu Excelsior Maassluis. Dort gab der schnelle Rechtsverteidiger noch als Teenager sein Debüt in der dritten Liga und etablierte sich prompt als Stammspieler. Im Sommer 2019 folgte der Sprung in die Eredivisie zu ADO Den Haag, wo er am 4. August 2019 sein Erstligadebüt feierte. Nach zwei Jahren in Den Haag, inklusive einer Leihe zu Cambuur, schloss er sich 2021 dem SC Heerenveen an. Dort entwickelte sich van Ewijk weiter und wurde in der Saison 2022/23 sogar in das Eredivisie Team of the Season gewählt.
2023 wagte er den Schritt nach England zum Zweitligisten Coventry City. Bemerkenswert ist, dass der Außenverteidiger bereits im jungen Alter von 24 Jahren bereits über 250 Pflichtspiele im Herrenbereich absolviert hatte. Diese Erfahrung auf hohem Niveau spiegelt sich in seiner abgeklärten Spielweise wider.
Van Ewijk ist ein dynamischer Rechtsverteidiger, der vor allem durch seine enorme Schnelligkeit auffällt. Mit Topspeed-Werten von bis zu 36 km/h zählt er zu den schnellsten Spielern auf dem Platz. In schnellen Sprints und intensiven Läufen treibt er das Spiel nach vorn und kann gegnerische Konter mit ebensolcher Geschwindigkeit ablaufen. Er scheut keinen Zweikampf und hat sich einmal selbst als »ein bisschen ein Pitbull« beschrieben, der aggressiv in die Duelle geht. Seine bissige Zweikampfführung passt optimal zu seiner Rolle als Außenverteidiger und macht ihn auch defensiv zu einem unangenehmen Gegenspieler. Van Ewijk überzeugt durch hohes Engagement und Laufstärke über die volle Spielzeit, was es ihm erlaubt, die rechte Außenbahn unermüdlich zu beackern.
Dank seiner Aggressivität und schnellen Antritte kann er Gegner früh stören und Ballgewinne erzielen. Zudem zeigt er keine Angst, körperlich dagegenzuhalten, obwohl er mit 1,75 m keine Gardemaße für einen Verteidiger mitbringt. Seine robuste Art und Kampfgeist machen ihn zu einem wichtigen Faktor in der Rückwärtsbewegung. In Eins-gegen-Eins-Situationen bleibt er lange stehen und versucht, den Gegner auf den Außenbahn nach außen zu drängen oder im richtigen Moment per Grätsche zu stellen. Dadurch ist er nur schwer zu überwinden, zumal er eventuelle Fehler dank seines Tempos oft selbst wieder ausbügeln kann.
Taktisch passt van Ewijk ideal in Systeme, die auf aktive Außenverteidiger setzen. Er kann sowohl in einer Viererkette als klassischer Rechtsverteidiger agieren als auch als offensiver Wingback in einer Dreierkette auflaufen. In allen Rollen interpretiert er die rechte Seite sehr offensiv und sorgt für Breite sowie Tiefe im Spiel. Bei Coventry City kam er häufig als rechter Wingback zum Einsatz, wo er seine Stärken im Vorwärtsgang voll ausspielen konnte.
Gleichzeitig hat er gelernt, defensiv diszipliniert zu agieren und seine Seite nicht zu entblößen. Darüber hinaus bringt er auch abseits des Platzes positive Attribute mit: In England galt der Niederländer als absoluter Publikumsliebling und wurde für seinen Teamgeist und seine professionelle Einstellung geschätzt. Dieses Auftreten spricht für seine Mentalität und dürfte ihm bei jedem Verein Sympathien einbringen.
Trotz vieler positiver Aspekte hat Milan van Ewijk auch Bereiche, in denen er zulegen kann. So gehört das Kopfballspiel nicht zu seinen Stärken. Statistisch gewinnt er kaum Kopfballduelle, was wenig überraschend ist, da er körperlich kleiner ist als die meisten Gegenspieler. Diese Schwäche in der Luft bedeutet, dass er bei hohen Flanken zum zweiten Pfosten anfällig sein kann.
Van Ewijk neigt manchmal dazu, im Abwehrverbund etwas zu weit nach innen zu rücken, wodurch der Flügel offen bleibt. Solche Stellungsfehler konnten auf seinem bisherigen Niveau zwar oft durch sein hohes Tempo ausgeglichen werden, doch auf höherem Niveau könnten sie konsequenter bestraft werden. Hier besteht also noch Verbesserungspotential in puncto defensiver Abstimmung und Antizipation. Gelegentlich wirkt sein Spiel etwas risikoreich, wenn er sehr hoch aufrückt, was eine gute Absicherung durch die Mitspieler erfordert. Auch in der Ballkontrolle unter Druck und im Passspiel gibt es Situationen, in denen er noch abgeklärter agieren könnte, um unnötige Ballverluste zu vermeiden.
Milan van Ewijk vereint Tempodribbler-Qualitäten mit Einsatzbereitschaft und Offensivdrang. Mit seiner modernen Spielweise als vorstoßender Außenverteidiger hat er das Potenzial, sich auch auf höherem Niveau zu behaupten.
Highlights



Information

Farid Alfa-Ruprecht
- Name
- Farid Alfa-Ruprecht
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 28.03.2006 (19 Jahre)
- Größe
- 181 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Hamburg
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- VfL Bochum
- Marktwert
- 1,50 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Antritt
- Flair
- Abschluss
- Pressing
Schwächen
- Ballkontrolle
- Entscheidungen
Spielstil
Farid Alfa-Ruprecht agiert als klassischer Flügelstürmer mit herausragender Athletik, Physis und Abschlussqualitäten. Er spielt als breitehaltender Flügelspieler und bringt eine Geradlinigkeit ins Spiel, mit der er konstant den Zug zum Tor sucht. In Eins-gegen-Eins-Situationen, die er bewusst sucht, nutzt er seinen Tempovorteil geschickt aus. Vor dem Tor handelt er überlegt und weist Ruhe auf. Im Pressing nutzt er auch seinen Tempovorteil aus und stresst die gegnerische Defensivreihe durch schnelles intensives Anlaufen. Außerdem will er Passwege zulaufen und hiermit Ballgewinne erzielen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | Premier League 2 Division One | 12 | 7 | 0 | 978 |
| 23/24 | U18 Premier League – Championship | 18 | 5 | 0 | 1228 |
| 22/23 | U18 Premier League – Championship | 18 | 3 | 0 | 701 |
Analyse
Farid Alfa-Ruprecht, am 28. März 2006 in Hamburg geboren, ist ein deutscher Flügelspieler ghanaischer Abstammung. Seine fußballerische Karriere begann beim Hamburger Amateurclub ESV Einigkeit Wilhelmsburg und im Alter von zehn Jahren wechselte er zum HSV. Dort entwickelte er sich fortan weiter und wurde zu einem der vielversprechendsten Spieler in der Akademie der »Rothosen«, weshalb Manchester City 2022 auf den Jugendspieler aufmerksam wurde. Er entwickelte sich daraufhin in allen Altersklassen zu einem wichtigen Spieler, war Teil der Youth League-Mannschaft der »Skyblues« und feierte bereits sein Kaderdebüt im EFL Cup gegen Tottenham für die von Pep Guardiola trainierte erste Mannschaft. Mit Manchester City wurde er im Jugendbereich U18-Meister und Pokalsieger.
Seine Zeit in England endete aber im Sommer 2025: Alfa-Ruprecht wechselt für eine Ablöse von 1,3 Millionen Euro zu Bayer 04 Leverkusen. Der Leverkusener Sportchef Simon Rolfes sagte nach der Verpflichtung: »Farid Alfa-Ruprecht hat als Außenbahnspieler in der englischen U21-Liga für Furore gesorgt. Eine starke Torquote, enorme Schnelligkeit und großes fußballerisches Talent machen ihn zu einem hochinteressanten Kandidaten für unsere Lizenzmannschaft«. Neben seiner deutschen Staatsbürgerschaft besitzt er auch die ghanaische, hat jedoch bisher ausschließlich für deutsche U-Nationalmannschaften gespielt.
Die größte Stärke Alfa-Ruprechts ist sein athletisches und physisches Gesamtpaket. Er verfügt über eine außergewöhnliche Endgeschwindigkeit, hat aber auch einen enormen Antritt und kann somit Gegner bereits auf den ersten Metern hinter sich lassen. Spannend ist außerdem, dass er für sein junges Alter bereits bereiten Körper für den Profifußball. Er setzt sich nach technischen Fehlern bei der Ballkontrolle meistens physisch durch. Allerdings ist hier fraglich, ob dies auch auf Profilevel funktioniert.
Als Eins-gegen-Eins-Spieler setzt er sich auch durch sein enormes Tempo durch oder versucht Gegner mit seinem trickreichem Repertoire zu passieren. Er beeindruckt durch eine gewisse Direktheit beim Zug zum Tor und versucht immer wieder Lösungen über das Dribbling zu finden. Als Abschlussspieler beeindruckt er mit einer unfassbaren Ruhe und Präzision vor dem Tor. Seine Fertigkeiten als Vorbereiter stellt er ebenfalls punktuell unter Beweis, zeigt sich jedoch eher als Torschütze denn als Vorbereiter.
Alfa-Ruprechts Defensivspiel ist stärker ausgeprägt, da er sich im Pressing stets aktiv zeigt. Er versucht Fehler im Aufbau auszunutzen. Mit seinem Tempo und Fußball-IQ kombiniert er wichtige Eigenschaften, um potenzielle Möglichkeiten für Ballgewinne zu bemerken. Passwege läuft der deutsche U-Nationalspieler schnell zu, aber auch im direkten Duell kann er seinen Körper oftmals richtig einsetzen.
Farid Alfa-Ruprecht wurde in der Scouting-Datenbank mit einer 3.0 bewertet: Sein Profil ist äußerst vielversprechend, aber zweifelsfrei ist der Übergang in den Profifußball nicht. Er begeistert zwar mit äußerst weit entwickelter Athletik und Physis, aber würde im Seniorenbereich größtenteils auf gleich kräftige oder noch stärkere Gegner treffen. Perspektivisch ist er sicherlich aber ein spannender Transfer, der in einer Top-5-Liga nach einer exzellenten fußballerischen Ausbildung beim HSV und Manchester City Fuß fassen könnte.
Highlights



Information

Dion Beljo
- Name
- Dion Beljo
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 01.03.2002 (24 Jahre)
- Größe
- 195 cm
- Geburtsort
- 🇭🇷 Zagreb
- Nationalität
- 🇭🇷 Kroatien
- Fuß
- Links
- Position
- Sturm
- Verein
- GNK Dinamo Zagreb
- Marktwert
- 4,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Kurzer Pass
- Kraft
- Kopfball
- Technik
- Abschluss
Schwächen
- Pressing
- Aggressivität
- Schwacher Fuß
- Antritt
Spielstil
Dion Beljo überzeugt als moderner Zielspieler mit der Fähigkeit aktiv am Kombinationsspiel teilzunehmen und hat seine klaren Stärken in der Phase des eigenen Ballbesitzes. Abseits des Balles bewegt er sich klug zwischen den Linien, lässt sich ins Mittelfeld fallen und beweist sich dort mit sauberem Passspiel und guter Technik. Im letzten Drittel agiert er gerne mit dem Rücken zum Tor, bringt sich gut in Abschlusssituationen oder kreiert diese selbst. Gegen den Ball agiert er noch zu passiv.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇦🇹 Bundesliga | 29 | 10 | 2 | 2202 |
| 23/24 | 🇩🇪 Bundesliga | 26 | 2 | 0 | 562 |
| 22/23 | 🇩🇪 Bundesliga | 18 | 3 | 2 | 1140 |
| 22/23 | 🇭🇷 HNL | 16 | 8 | 2 | 1141 |
| 21/22 | 🇭🇷 HNL | 34 | 15 | 3 | 2720 |
| 21/22 | 🇭🇷 HNL | 0 | 0 | 3 | 0 |
| 20/21 | 🇭🇷 HNL | 9 | 1 | 1 | 124 |
| 19/20 | 🇭🇷 HNL | 6 | 0 | 0 | 32 |
Analyse
Dion Beljo wurde am 01. März 2002 in der kroatischen Hauptstadt Zagreb geboren. Er begann seine Karriere bei Cibalia Vinkovici und kam nach einer erfolgreichen Zeit in der Jugend des Clubs 2018/19 zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft in der dritten kroatischen Liga. Dort verhalf er dem Verein zum Aufstieg in die zweite Liga mit 19 Scorerpunkten. Daraufhin wurde der Erstligist NK Osijek auf Beljo aufmerksam, verpflichtete ihn, ließen ihn in der zweiten Mannschaft auflaufen, aber verliehen den Kroaten dennoch direkt wieder zum NK Istra.
Nach einer erfolgreichen Leihe, kam er dann endlich bei Osijek zum Zug und spielte eine überragende Rückrunde in der Saison 2022/23, weshalb der FC Augsburg ihn unbedingt nach Deutschland holen wollten. Seine Zeit in der Bundesliga war dennoch nicht sonderlich von Erfolg und Spielzeit gekrönt, weshalb ihn die »Fuggerstädter« zum SK Rapid Wien verliehen – was ein voller Erfolg war. In 29 Spielen schoss er zehn Tore und legte zwei weitere auf. Allerdings läuft er in der Saison 2025/26 weder für Augsburg noch Wien auf, sondern kehrte in die kroatische Liga zu Dinamo Zagreb zurück. Für die kroatische A-Nationalmannschaft durfte er bereits zweimal das Trikot tragen, nachdem er seit der U16 für sein Heimatland aufläuft.
Beljo ist ein moderner Zielspieler mit der Fähigkeit aktiv mitzuspielen. In der Saison 2024/25 operierte er für die Wiener oftmals sogar im offensiven Mittelfeldzentrum und agiert dabei als Verbindungsspieler zwischen den Linien. Bei einem Blick auf seine viel bespielten Zonen auf dem Spielfeld wird er besonders rund um den Mittelkreis und in der Box präsent. Als Zielspieler soll er im letzten Drittel gefunden werden, womit er letztendlich den letzten Pass spielen oder selbst abschließen soll.
Er setzt seine physischen Vorteile geschickt ein und kann sich mit seiner Größe und Kraft gegen viele Verteidiger durchsetzen. Besonders wichtig ist dies, wenn er mit dem Rücken zum Tor steht und seinen Körper zwischen Ball und Verteidiger bringt. Im athletischen Bereich zeigt der Kroate jedoch einige Schwächen. Während er über längere Distanzen ein solides Tempo erreicht, braucht er etwas Zeit, um Geschwindigkeit aufzunehmen. In engen Räumen bewegt er sich hingegen überraschend agil und demonstriert eine beachtliche Beweglichkeit für seine körperlichen Attribute.

Als moderner Stürmer muss Dion Beljo selbstverständlich auch über eine Torgefährlichkeit verfügen. Beim SK Rapid Wien konnte er während der Saison 2024/25 wettbewerbsübergreifend die meisten Tore erzielen und wurde zu einer Art Lebensversicherung. Er bringt sich durch gute Off-Ball-Bewegungen in gute Positionen zum Abschluss, hat einen kräftigen Schuss, hat aber noch Probleme mit der Effizienz. In der österreichischen Bundesliga unterperformte er seinen xG-Wert um fast vier Tore. Seine große Stärke ist allerdings seine Fähigkeit in jeglichen Lagen den Ball auf das Tor zu befördern – sei es mit seinem starken linken Fuß, per Kopf oder aus der Distanz. Einzig allein sein schwacher rechter Fuß ist noch ein Defizit, was auch in jeglichen weiteren Spielphasen präsent wird.
Eine Stärke des 22-Jährigen ist bei einer Körpergröße von 1,95 m natürlich sein Kopfballspiel. Als Abnehmer von Flanken und langen Bällen ist er stets gefährlich und verleiht seiner Mannschaft Präsenz in der Luft. Auch hiermit wird er zu einem besonders starken Verbindungsspieler.
Bemerkenswert sind Beljos Dribblingfähigkeiten, da er trotz seiner Größe in Eins-gegen-Eins-Situationen oft als Sieger hervorgeht. Zudem verfügt er über ein stark ausgeprägtes technisches Paket in seinem Passspiel. Er kombiniert geschickt in tieferen Positionen im Link-Up-Play, besitzt die Fähigkeit zum letzten Pass und besticht durch ein hohes Passvolumen mit überragender Passquote. Sowohl als Passgeber als auch als Empfänger bringt er Progressivität ins Spiel.
Gegen den Ball agiert er eher punktuell. Im Mittelfeldpressing zeigt er Stärken und kann mit seinen langen Beinen regelmäßig Passwege unterbrechen. Dennoch muss er seine Arbeit gegen den Ball zukünftig noch intensivieren.
Der Wechsel zum FC Augsburg erwies sich als Fehltritt in Beljos Karriereplanung. Dennoch befindet er sich noch im idealen Entwicklungsalter und überzeugte bei seiner Leihe in Wien eindrucksvoll. Sein größtes Problem bleibt allerdings die Konstanz, da er in manchen Spielen nahezu unsichtbar wird. Die Rückkehr in seine kroatische Heimat könnte jedoch genau der richtige Schritt sein, um sein Profil weiterzuentwickeln und in den kommenden Jahren erneut den Sprung in eine Top-5-Liga zu wagen.
Highlights



* Dion Beljo ist Teil der Scoutingserie »5 Talente der österreichischen Bundesliga 24/25«
Information

Nikolaus Wurmbrand
- Name
- Nikolaus Wurmbrand
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 05.01.2006 (20 Jahre)
- Größe
- 173 cm
- Geburtsort
- 🇦🇹 Wien
- Nationalität
- 🇦🇹 Österreich
- Fuß
- Beidfüßig
- Position
- Sturm
- Verein
- SK Rapid Wien
- Marktwert
- 3,50 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Einsatzfreude
- Dribbling
- Pressing
- Beidfüßig
Schwächen
- Passen
- Übersicht
- Kraft
Spielstil
Nikolaus Wurmbrand verkörpert das ideale Profil eines klassischen Flügelstürmers. Er besticht durch hervorragende Athletik und ein solides technisches Gesamtpaket, was besonders in größeren freien Räumen zur Geltung kommt. Bei Umschaltsituationen gewinnt er selbst mit Ball Laufduelle und positioniert sich intelligent abseits des Balles, um von seinen Mitspielern eingesetzt zu werden. Gegen den Ball überzeugt er mit hoher Arbeitsrate und erzielt dank seiner Pressingqualitäten trotz physischer Nachteile Ballgewinne, da er stets versucht, vor dem Gegner am Ball zu sein.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇦🇹 Bundesliga | 17 | 1 | 0 | 595 |
| 24/25 | 🇦🇹 2. Liga | 6 | 5 | 0 | 387 |
Analyse
Nikolaus Wurmbrand kam am 05. Januar 2006 in der österreichischen Hauptstadt Wien zur Welt und ist abgesehen von seinen ersten Jahren beim Nußdorfer AC ein absolutes Eigengewächs des SK Rapid Wien. Er durchlief jegliche Altersklassen des österreichischen Rekordmeisters und wurde mit 17 Jahren das erste Mal für die zweite Mannschaft des Clubs nominiert, mit der er in der selben Saison sogar noch in die zweite Liga aufsteigen konnte. Nach und nach wurde er dann aber auch an die erste Mannschaft herangeführt und gab in der Qualifikation zur UEFA Europa League sein Debüt für die Profimannschaft.
In der Saison 2024/25 übernahm er eine zunehmend wichtigere Rolle in der ersten Mannschaft und erzielte in der UEFA Europa Conference League gegen den FC Kopenhagen seine ersten zwei Tore für seinen Jugendclub – damit wurde er zum jüngsten Doppelpacker für Rapid in einem europäischen Wettbewerb. Zudem ist er bereits U-Nationalspieler Österreichs und wurde im November bei Rapid mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet.
Der Österreicher kann offensiv vielseitig eingesetzt werden: Für Rapid Wien lief er in der Saison 2024/25 als Links- und Rechtsaußen sowie Mittelstürmer aus, fühlt sich aber auf dem Flügel am wohlsten. Entweder wird er als zweiter Stürmer, der nach außen abkippen kann oder als klassicher Flügelstürmer eingesetzt, der mit seiner Beidfüßigkeit Gefahr kreieren soll. Auf dem Flügel kann er auch seine größte Stärke ausspielen, was seine unfassbare Athletik ist. Mit seinem Antritt entscheidet er gleich auf den ersten Metern Laufduelle für sich und kann den Gegner über längere Distanzen problemlos abhängen.
Ansonsten ist Wurmbrand körperlich eher unterlegen. Zwar hat er für sein Alter einen bereits gut ausgeprägten Körper für das direkte Duell, ist aber wegen seiner geringeren Körpergröße gegen die meisten Gegner in der Luft unterlegen.
Technisch beweist er seine Fähigkeiten durch präzise Tempodribblings und eine solide Ballkontrolle. Mit seiner engen Ballführung kann er Verteidiger durch schnelle, trickreiche Bewegungen ausspielen. Der beidfüßige Offensivspieler behauptet den Ball auch unter Druck in engen Räumen und überwindet so gegnerische Defensivspieler. In Umschaltmomenten legt er sich allerdings gelegentlich den Ball zu weit vor. Besonders bemerkenswert für sein Alter ist seine Schusskraft, die ihn vor dem Tor gefährlich macht. Allerdings muss er noch an seiner Effizienz arbeiten, was sein stark unterperformter xG-Wert statistisch belegt.
Als Passspieler zeigt er noch deutliche Defizite: Wurmbrand ist eher ein Spieler, der den letzten Pass verwertet statt ihn selbst zu spielen, könnte aber wesentlich mehr Chancen für seine Mitspieler kreieren. Sein Passspiel ist grundsätzlich nicht sauber genug, und er muss seine Spielübersicht verbessern, um ein kompletterer Offensivspieler zu werden. Seine Flankenqualität hingegen ist ordentlich und ermöglicht es ihm, vom Flügel aus Zielspieler effektiv einzusetzen.
In mentaler Hinsicht überzeugt er trotzdem mit einer unfassbaren Reife bei einer geringen Erfahrung. Zwar mangelt es ihm im Ballbesitz, abgesehen von gutem Gespür für Tiefenläufe, noch manchmal am Spielverständnis auf Profiniveau, macht dies aber durch eine hohe Arbeitsrate gegen den Ball wett, was österreichischen Talenten bereits im Jugendbereich mitgegeben wird. Er scannt Spielsituationen gegen den Ball und sieht den richtigen Moment für das Pressing, weshalb er einige Ballgewinne trotz körperlicher Defizite erzielen kann.
Nikolaus Wurmbrand gehört zweifellos zu den interessantesten Talenten Österreichs. Taktisch wird er aufgrund seiner klaren athletischen Vorzüge und Defizite im Passspiel zwar immer ein passenderer Spieler in einem umschaltorientierten System sein, bringt aber vielversprechende Ansätze in Eins-gegen-Eins-Situationen mit. Besonders seine starke Defensivarbeit macht ihn zu einem attraktiven Spieler für Trainer, die großen Wert auf Qualitäten gegen den Ball legen.
* Nikolaus Wurmbrand ist Teil der Scoutingserie »5 Talente der österreichischen Bundesliga 24/25«
Information

Mamadou Sangaré
- Name
- Mamadou Sangaré
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 26.06.2002 (23 Jahre)
- Größe
- 181 cm
- Geburtsort
- 🇲🇱 Bamako
- Nationalität
- 🇲🇱 Mali
- Fuß
- Links
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- RC Lens
- Marktwert
- 8,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Passen
- Ausdauer
- Pressing
- Ballkontrolle
- Schnelligkeit
Schwächen
- Entscheidungen
- Abschluss
- Distanzschuss
Spielstil
Mamadou Sangaré verkörpert einen dynamischen Box-to-Box Mittelfeldspieler, der vor allem durch sein Passspiel glänzt. Er versucht, das Spiel stets vertikal zu gestalten – sei es durch Ball-Carrying oder progressive Pässe. Gegen den Ball zeigt er hohe Intensität und eine harte, aber faire Zweikampfführung.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇦🇹 Bundesliga | 27 | 2 | 3 | 2053 |
| 23/24 | 🇦🇹 Bundesliga | 31 | 1 | 4 | 2239 |
| 22/23 | 🇦🇹 Bundesliga | 15 | 2 | 0 | 860 |
| 22/23 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 10 | 1 | 0 | 384 |
| 21/22 | 🇦🇹 2. Liga | 26 | 5 | 0 | 2258 |
| 20/21 | 🇦🇹 2. Liga | 11 | 1 | 0 | 183 |
Analyse
Mamadou Sangaré wurde am 26. Februar 2002 in Bamaoko, Mali geboren. Genaueres zu seiner Kindheit und seinen ersten Jahren fußballerischer Ausbildung ist nichts genaueres bekannt. Der erste bekannte Karriereschritt war der Wechsel im Jahr 2020 vom malischen Yeelen Olympique zum österreichischen Club Red Bull Salzburg, wo er direkt beim Farmteam FC Liefering eingesetzt wurde. Fortan folgten verschiedene Leihstationen wie 2021/22 beim Salzburger Kooperationsteams Grazer AK, 2022/23 zum belgischen Erstligisten Zulte Waregem und zwei weiteren Jahren beim TSV Hartberg, bei dem er zu einem Stammspieler in der österreichischen Liga avanciert ist. 2024 dann der feste Transfer zum SK Rapid Wien.
Sangaré war Teil von Malis U23-Nationalteam und wurde 2023 beim Afrika-Cup Dritter. Im September 2024 feierte er sein Debüt für die A-Nationalmannschaft und kam seitdem in sechs Länderspielen zum Einsatz.
Auf dem Platz wird er als klarer Achter in einem Doppel- oder Dreiermittelfeld eingesetzt. Er agiert als sicher Passgeber mit Box-To-Box-Aufgaben und hat in seiner Karriere bei Mannschaften gespielt, die einen vertikalen Spielstil im Ballbesitz bevorzugten und gegen den Ball mit hoher Intensität agierten.
Physisch bringt er ein solides Gesamtpaket mit, was bei seiner Größe von 1,78m völlig in Ordnung ist. Er ist agil, hat einen guten Antritt sowie Endgeschwidnigkeit und zeichnet sich außerdem durch außergewöhnliche Ausdauer und hohe Laufbereitschaft aus.
Mamadou Sangaré ist auf dem Niveau der österreichischen Bundesliga einer der besten Passspieler. Er verzeichnet die meisten Pässe aller Mittelfeldspieler in der Liga bei den meisten erfolgreichen Pässen – eine starke Bilanz. Das Passspiel ist vertikal nach vorne gerichtet, wobei er auch eine gute Passdistanz in seinem Spiel implementiert hat. Er besticht durch und kreatives Passspiel, besonders im letzten Drittel gegen tief stehende Gegner – aus dem Open-Play kreiert er 0,51 torerzeugende Aktionen pro 90 Minuten. Er ist häufig für den vorletzten Pass verantwortlich und verschafft seinem Team als Ballträger regelmäßig Raumgewinn – besonders im letzten Drittel, wo er sich überwiegend für die Passoption entscheidet.

Sonst überzeugt er technisch durch eine starke Ballkontrolle und mit einem ordentlichen ersten Kontakt. Allerdings hat der malische Nationalspieler keine herausragende Abschlussqualität im Strafraum oder aus der Distanz. Trotz zahlreicher Schussversuche über die Saison hinweg resultieren seine Schüsse selten in torgefährlichen Situationen. Ebenfalls oft unterlegen ist er im Luftduell wegen seiner Größe und da er durch seine Sprungkraft dies nicht ausgleichen kann.
Auch defensiv ist Sangaré ein wichtiger Faktor: Er gewinnt viele aufgrund seines guten Timings Zweikämpfe, überzeugt mit seinem Stellungsspiel und verbucht beeindruckende 11,13 Balleroberungen pro 90 Minuten. Im Gegenpressing ist er dank seiner athletischen Fähigkeiten sehr aktiv und gewinnt häufig den Ball zurück.
Jedoch bestehen Zweifel bei seinem Spielerprofil, da er in der Entscheidungsfindung zu sehr an die RB-Schule gewohnt ist. – genauso wie die ganze österreichische Liga, die sehr auf den schnellen intensiven Fußball angepasst ist. Sangaré tendiert oft dazu zu voreilige Entscheidungen zu treffen und wenig an der Spielgeschwindigkeit ändern zu wollen, obwohl Tempo-Verschleppungen auch oftmals ein wichtiges taktisches Mittel sind. Auch Off-Ball muss er sich im Positionsspiel verbessern.
Auf den ersten Blick bringt Mamadou Sangaré vielversprechende Anlagen mit, um in einer Top-Liga Fuß zu fassen. Dennoch muss er zunächst seine mentalen Defizite überwinden, da er auf höherem Niveau als in Österreich wahrscheinlich Probleme bekommen würde. Ein Karriereschritt in eine technisch starke Liga wäre der beste Entwicklungsweg für den aus Mali stammenden Mittelfeldspieler.
* Mamadou Sangaré ist Teil der Scoutingserie »5 Talente der österreichischen Bundesliga 24/25«
Information

Radek Vítek
- Name
- Radek Vítek
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 24.10.2003 (22 Jahre)
- Größe
- 198 cm
- Geburtsort
- 🇨🇿 Vsetín
- Nationalität
- 🇨🇿 Tschechien
- Fuß
- Rechts
- Position
- Tor
- Verein
- Bristol City
- Marktwert
- 2,50 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Distanzschüsse
- Hohe Bälle
- Eins-gegen-Eins
Schwächen
- Langer Pass
- Kurzer Pass
Spielstil
Radek Vítek, ein klassischer Torwart, zeichnet sich durch seine Fähigkeiten im Shot-Stopping und seine Größe aus. Allerdings sind seine Fähigkeiten am Ball und in der Spieleröffnung begrenzt, und er neigt dazu, bei langen Bällen auf Kraft statt auf Präzision zu setzen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Gegentore | Paraden | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇦🇹 Bundesliga | 26 | 35 | 79 | 2340 |
| 23/24 | 🇬🇧 EFL League Two | 18 | 30 | 59 | 1620 |
Analyse
Radek Vítek, geboren am 24. Oktober 2003 in Vsetín, Tschechien, begann seine Karriere beim SK Sigma Olmütz. Nach erfolgreicher Jugendausbildung wurden Scouts des englischen Top-Vereins Manchester United auf ihn aufmerksam und holten ihn auf die Insel. Im Oktober 2021 gab er sein Debüt für die Reserve von United. Im September 2022 wurde er erstmals in den Profikader der Engländer berufen, kam aber für die erste Mannschaft noch nicht zum Einsatz. Es folgten Leihstation: Im Januar 2024 wurde Vítek an englischen Viertligisten Accrington verliehen, wo er erstmals zur Stammkraft befördert wurde.
Seinen Durchbruch als Profi schaffte er dann in der Saison 2024/25 beim österreichischen Bundesliga bei Blau-Weiß Linz. Während der Leihe absolvierte Vítek 26 Partien für den Aufsteiger und überzeugte gänzlich. Er verhalf den Linzern beim ungefährdeten Klassenerhalt auf dem sechsten Platz.
Im Jugendbereich spielte er bereits seit der U15 für tschechische Auswahlen. Das höchste Level, welches er erreichen konnte, war die U20, bei der er im September 2023 erstmals das Tor hütete.
Radek Vítek ist eher ein klassisch ausgebildeter Torwart ohne großartige mitspielende Komponente. Eine der essenziellsten körperlichen Eigenschaften ist die Größe eines Torwarts und der Tscheche bringt eine enorme Körpergröße von 1,98 mit. Dabei bleibt er aber dennoch im Strafraum mobil. Diesen beherrscht er vor allem mit seinen Fähigkeiten im Shot-Stopping souverän.
Er ist ein ausgezeichneter Shotstopper mit minimaler Fehlerquote und einem beeindruckenden PSxG-Wert, der seine hohe Paradenquote unterstreicht. Bei Distanzschüssen zeigt Vítek kaum Schwächen und entschärft diese routiniert. In der Saison 2024/25 bei Blau-Weiß Linz war genau diese Qualität entscheidend – der Aufsteiger erwies sich besonders gegen die Top-Teams als widerstandsfähig, wobei der Schlussmann maßgeblich überzeugte. Seine Zuverlässigkeit machte ihn zu einem verlässlichen Rückhalt für die Linzer. Bei den vier gegebenen Elfmetern konnte der Tscheche sich nicht auszeichnen und keinen einzigen parieren.
Bei hohen Bällen war er rein physisch überlegen und konnte diese abfangen. Zusätzlich weist er ein exzellentes Timing beim Herauslaufen auf – sowohl bei hohen Bällen als auch in Eins-gegen-Eins-Situationen. Dies kombiniert er zusätzlich mit klugem Stellungsspiel.
Am Ball herrscht noch Entwicklungsspielraum. Im Kurzpassspiel tritt er zwar zuverlässiger auf, bringt aber wenige seiner langen Bälle an seine Teamkollegen. Er schlägt diese eher weit aus der Gefahrenzone, anstatt sie für den eigenen Spielaufbau zu nutzen.
Radek Víteks Zeit bei Linz war begrenzt, da er das Niveau eines österreichischen Bundesliga-Aufsteigers bereits übertroffen hat. Bei Manchester United wird er vorerst dennoch keine große Rolle spielen. Er könnte den Sprung zu einem ambitionierteren Verein schaffen. Entweder zu einem Club, der knapp unterhalb der fünf europäischen Top-Ligen zu verorten ist – eventuell wieder in der österreichischen Liga – oder als Nummer zwei bei einem Verein in einer besseren Liga.
Highlights



* Radek Vítek ist Teil der Scoutingserie »5 Talente der österreichischen Bundesliga 24/25«
Information

Koki Machida
- Name
- Koki Machida
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 25.08.1997 (28 Jahre)
- Größe
- 190 cm
- Geburtsort
- 🇯🇵 Ibaraki
- Nationalität
- 🇯🇵 Japan
- Fuß
- Links
- Position
- Abwehr
- Verein
- TSG 1899 Hoffenheim
- Marktwert
- 7,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Kopfball
- Deckung
- Physis
Schwächen
- Dribbling
- Ballannahme
- Passen
Spielstil
Koki Machida überzeugt als mobiler Innenverteidiger durch ausgeprägte Kopfballstärke, Zweikampfhärte und Wendigkeit. Er bindet sich aktiv in den Spielaufbau ein, agiert ruhig am Ball und sucht präzise lange Pässe. Seine Positionierung ist meist hoch und intelligent, sodass er Angriffe frühzeitig antizipieren kann. Machida agiert entschlossen in Duellen, kommuniziert klar mit seinen Mitspielern und zeigt eine sichere Spielübersicht. Ein flexibler Linksfuß, der auch außen in der Abwehrreihe agieren kann.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 34 | 1 | 0 | 2696 |
| 23/24 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 31 | 1 | 0 | 2673 |
| 22/23 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 8 | 0 | 0 | 674 |
| 21/22 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 11 | 0 | 1 | 736 |
| 2021 | 🇯🇵 J1 League | 34 | 5 | 1 | 3042 |
| 2020 | 🇯🇵 J1 League | 21 | 0 | 0 | 1811 |
| 2019 | 🇯🇵 J1 League | 22 | 1 | 1 | 1900 |
| 2018 | 🇯🇵 J1 League | 8 | 2 | 1 | 679 |
| 2017 | 🇯🇵 J1 League | 2 | 0 | 0 | 127 |
Analyse
Koki Machida wurde am 25. August 1997 in Ibaraki, Japan, geboren. Seine Fußballlaufbahn begann im Nachwuchsleistungszentrum der Kashima Antlers, einem der erfolgreichsten Klubs Japans. Bereits ab 2010 durchlief er dort alle Jugendmannschaften, ehe er 2016 in den Profikader befördert wurde. Bei den Antlers feierte Machida seine ersten Titel, sammelte Erfahrungen in der J1 League und zeigte sich schon früh als verlässlicher Innenverteidiger mit linksfüßiger Veranlagung. Nach mehreren Jahren in der heimischen Liga wagte er im Januar 2022 den Schritt nach Europa: Zunächst auf Leihbasis zu Union Saint-Gilloise in die belgische Jupiler Pro League, später wurde er fest verpflichtet. Ab Sommer 2025 steht er beim Bundesligisten TSG Hoffenheim unter Vertrag. Machidas Karriereweg steht exemplarisch für die neue Generation japanischer Verteidiger, die körperlich robust, taktisch geschult und international wettbewerbsfähig auftreten.
Machida agiert als klassischer Innenverteidiger, ist jedoch durch sein modernes Rollenverständnis weit mehr als ein reiner Zerstörer. Mit einer Körpergröße von 1,90 m bringt er ideale Voraussetzungen für das Kopfballspiel mit. Er gewinnt regelmäßig und zuverlässig seine Luftduelle und ist damit nicht nur in der Defensive, sondern auch bei Standards in der Offensive gefährlich. Auffällig ist seine Fähigkeit, mit hoher Geschwindigkeit gegnerische Angriffe abzulaufen, was ihn besonders wertvoll in Umschaltmomenten macht. Dabei verteidigt er konsequent, ohne überhart zu agieren, und zeigt im Stellungsspiel eine gute Antizipation. Seine Spielweise zeichnet sich durch eine hohe Intensität aus, gepaart mit klarer Kommunikation auf dem Platz und einer konstanten Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Im Spiel mit dem Ball agiert Machida solide und zielgerichtet. Er bevorzugt den kurzen Aufbau, schreckt aber auch nicht vor längeren Pässen über das erste Pressing hinweg zurück. Als Linksfuß verleiht er der hinteren Kette wichtige Balance und eröffnet seinem Team diagonale Optionen auf der linken Seite. Sein Aufbauspiel wirkt ruhig, teilweise pragmatisch, mit gelegentlichen vertikalen Akzenten. Auffällig ist zudem seine Bereitschaft, aus der letzten Linie heraus ins Mittelfeld vorzurücken, um Drucksituationen zu entschärfen oder Überzahl zu schaffen.
Taktisch bringt Machida ein vielseitiges Profil mit. Er kann sowohl in einer Viererkette als auch in einer Dreierkette agieren und fühlt sich besonders wohl als linker Innenverteidiger. Seine Stärken im Deckungsverhalten und seine Schnelligkeit machen ihn zu einem verlässlichen Verteidiger gegen tiefe Läufe und Flanken, wobei er dank guter Beinarbeit auch im Eins-gegen-Eins selten aus der Balance gerät. Bei Union Saint-Gilloise war er regelmäßig Teil einer hoch stehenden Abwehrlinie und bewies dort sein gutes Timing im Herausrücken und seine Stabilität im Rückwärtspressing. In der Saison 2024/25 absolvierte er insgesamt 34 Pflichtspiele, darunter acht Partien in der Europa League und mehrere Playoff-Begegnungen, in denen er sich auch gegen physisch starke Gegner behauptete. Mit dem Team gewann er sowohl die belgische Meisterschaft als auch den Pokal.
Besondere Erwähnung verdient seine mentale Haltung. Machida gilt als äußerst disziplinierter Spieler, der sich nahtlos in neue Mannschaftsgefüge integriert. Seine internationale Erfahrung, unter anderem durch Auftritte mit der japanischen A-Nationalmannschaft, hat ihn auf und neben dem Platz reifen lassen. Insgesamt bringt er es bereits auf über ein Dutzend Länderspieleinsätze. In diesen zeigt er sich häufig als ruhender Pol und strahlt eine natürliche Führungspräsenz aus.
Zu den größten Stärken von Koki Machida zählen seine Kopfballpräsenz, das antizipative Verteidigen sowie sein sicheres Deckungsverhalten. Auch seine Laufstärke und Reaktionsschnelligkeit im Rückwärtsgang heben ihn von vielen anderen Innenverteidigern ab. Im Spielaufbau bleibt er zwar eher unzuverlässig, kann aber durch gelegentliche Progressivität und seinen linken Fuß als wertvoller Teil einer kontrollierten Ballzirkulation agieren. Kritisch zu sehen ist hingegen seine schwankende Passpräzision unter Druck, was besonders gegen hohes Pressing sichtbar wurde. Auch seine teils mittelmäßigen Zweikampfquoten zeigen, dass er nicht in jedem direkten Duell die Kontrolle behält.
Koki Machida bringt ein spannendes Gesamtpaket mit: körperlich stark, taktisch geschult, linksfüßig, international erfahren. Als moderner Innenverteidiger verkörpert er jene Spielertypen, die defensive Stabilität und strukturierten Aufbau vereinen. Für Teams, die auf eine flexible, dynamische Verteidigung setzen, ist er eine interessante Option.
Highlights



Information

Oliver Sørensen
- Name
- Oliver Sørensen
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 10.03.2002 (24 Jahre)
- Größe
- 184 cm
- Geburtsort
- 🇩🇰 Nørre Aaby
- Nationalität
- 🇩🇰 Dänemark
- Fuß
- Links
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- Parma Calcio 1913
- Marktwert
- 8,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Ausdauer
- Einsatzfreude
- Pressing
- Abschluss
Schwächen
- Langer Pass
- Übersicht
- Entscheidungen
Spielstil
Oliver Sørensen agiert als Box-to-Box Mittelfeldspieler und überzeugt durch eine außergewöhnliche Laufbereitschaft und körperliche Präsenz, die ihm in Pressing- und Zweikampfsituationen zugutekommen. Mit klugen Passverlagerungen und gelegentlichen Tempoläufen trägt er zum Aufbauspiel bei und wird auch selbst als Abschlussspieler gefährlich. Seine Ruhe am Ball ermöglicht es ihm, das Spiel aus dem Zentrum heraus zu steuern, und er sucht konsequent die Verbindung zu den Offensivspielern. Insgesamt ist er ein moderner Box-to-Box-Spieler, der Ordnung ins Mittelfeld bringt und gleichzeitig für Offensivimpulse sorgt.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇰 Superliga | 28 | 9 | 3 | 2384 |
| 23/24 | 🇩🇰 Superliga | 30 | 5 | 4 | 2591 |
| 22/23 | 🇩🇰 Superliga | 27 | 1 | 1 | 1818 |
| 2022 | 🇳🇴 Eliteserien | 6 | 0 | 1 | 275 |
| 21/22 | 🇩🇰 Superliga | 4 | 0 | 0 | 38 |
| 19/20 | 🇩🇰 Superliga | 2 | 0 | 0 | 8 |
Analyse
Oliver Sørensen Jensen wurde am 10. März 2002 im dänischen Nørre Aaby geboren und zählt zu den interessantesten zentralen Mittelfeldspielern seines Jahrgangs im dänischen Profifußball. Aufgewachsen auf der Insel Fünen durchlief er zunächst mehrere kleinere Vereine in seiner Heimatregion, darunter Nørre Aaby IK, Strib IF und OKS Odense. Früh wurde das Talent des Mittelfeldspielers erkannt. Bereits im Alter von 12 Jahren schloss er sich der renommierten Akademie des FC Midtjylland an, wo er auch außerhalb des Platzes professionell betreut wurde. Dort wohnte er im Rahmen eines Förderprogramms bei einer Gastfamilie und entwickelte sich in einem stark strukturierten Umfeld zu einem Leistungsträger der Nachwuchsteams.
Nach Jahren in den Juniorenteams des FC Midtjylland folgte am 28. Juni 2020 das Debüt für die Profimannschaft in der höchsten dänischen Spielklasse. In der Folge wurde Sørensen mehrfach verliehen, zunächst Anfang 2021 an den FC Fredericia in die zweite Liga, später für einige Monate an den norwegischen Erstligisten HamKam. Während die Leihe nach Fredericia ihm wichtige Spielpraxis verschaffte, verlief die Station in Norwegen weniger erfolgreich. Nach seiner Rückkehr etablierte er sich dauerhaft im Profikader von Midtjylland. Parallel dazu ist er fester Bestandteil der dänischen U21-Nationalmannschaft gewesen.
Oliver Sørensen bringt ein modernes Profil für zentrale Mittelfeldpositionen mit. Er ist sowohl physisch als auch technisch solide ausgebildet, was ihn für unterschiedliche taktische Anforderungen interessant macht. Mit knapp 1,87 m Körpergröße und einer kompakten, robusten Statur ist er körperlich präsent, ohne auf Beweglichkeit zu verzichten. Er gehört in fast jeder Partie zu den laufstärksten Spielern seiner Mannschaft und deckt weite Räume ab. Besonders in Umschaltphasen agiert er aktiv, stößt nach Ballgewinnen sofort nach vorne oder fällt bei gegnerischem Ballbesitz tief zurück, um Überzahlsituationen im Zentrum herzustellen.

In der Defensivarbeit besticht er durch hohes Tempo und saubere Zweikampfführung. Er presst aggressiv, stellt Passwege geschickt zu und geht entschlossen in direkte Duelle. Dabei zeigt er ein gutes Timing, ohne überhastet zu wirken. Auch im Raumverhalten offenbart er taktisches Verständnis. In ballfernen Situationen positioniert er sich so, dass er im nächsten Moment schnell Zugriff erhalten oder einen Konter abfangen kann. Besonders auffällig ist seine Disziplin im Pressing, wo er wiederholt zweite Bälle sichert oder mit intelligentem Anlaufen Fehler im gegnerischen Aufbau provoziert.
Mit Ball am Fuß zeigt sich Sørensen stabil im Passspiel. Er bevorzugt kurze und mittlere Distanzen, hält das Spieltempo hoch und verzichtet auf übermäßige Ballkontakte. Im Aufbauspiel integriert er sich früh und lässt sich bei Bedarf tief fallen, um von dort das Spiel zu verlagern. Flache Schnittstellenpässe oder Ablagen in engen Räumen gehören ebenso zu seinem Repertoire wie das gezielte Andribbeln, um gegnerische Linien zu verschieben. Dabei spielt er meist risikobewusst, was ihn in Phasen hoher Intensität zu einem stabilisierenden Faktor macht. Lange Diagonalbälle oder öffnende Zuspiele gehören jedoch nicht zu seinen Hauptqualitäten.
In der Offensive bringt Sørensen viel Bewegung und Aktivität mit. Er geht regelmäßig in die Tiefe, unterstützt das letzte Drittel durch kluge Laufwege und rückt im richtigen Moment in den Strafraum nach. In der Saison 2024/25 erzielte er in 28 Ligaspielen 9 Tore und bereitete 3 weitere Treffer vor, wobei viele seiner Aktionen aus dynamischen Umschaltmomenten resultierten. Dabei agiert er nicht als klassischer Spielmacher, sondern als Box-to-Box-Spieler, der aus der Tiefe kommend für Gefahr sorgt. Auch im Gegenpressing ist er ein zentraler Faktor: Nach Ballverlusten reagiert er sofort und stellt Passoptionen zu, was seiner Mannschaft schnelle Rückeroberungen ermöglicht.
Trotz seiner Vielseitigkeit und hohen Intensität gibt es auch Punkte, in denen Sørensen noch Potenzial offenbart. Insbesondere im letzten Drittel fehlt ihm teilweise die letzte Präzision im Abspiel. Seine Hereingaben aus dem Halbraum und Flanken vom Flügel sind inkonstant, ebenso wie die Qualität seiner Entscheidungen in engen Spielsituationen. Bei hoher Dichte an Gegenspielern fällt es ihm mitunter schwer, Lösungen unter Druck zu finden. Auch seine Positionierung ohne Ball in ruhigen Aufbauphasen wirkt manchmal zu flach oder zu passiv. Hier kann er noch daran arbeiten, Räume aktiver zu besetzen und sich besser anzubieten.
Was Sørensen dennoch auszeichnet, ist seine klare Spielauffassung. Er interpretiert seine Rolle mit großer Seriosität, arbeitet verlässlich gegen den Ball und agiert uneigennützig im Kombinationsspiel. Er sucht keine Showaktionen, sondern ordnet sich dem Matchplan seiner Mannschaft unter. In einem funktionalen System mit klarer Aufgabenverteilung kann er dadurch besonders glänzen. Sowohl als Achter in einem 4-3-3 als auch als laufstarker Verbindungsspieler in einem 4-4-2 bringt er Struktur und Intensität ins Zentrum.
Oliver Sørensen ist ein laufstarker, zweikampforientierter Mittelfeldspieler mit klaren strategischen Qualitäten. Er spielt schnörkellos, fokussiert sich auf das Wesentliche und gibt seinem Team defensive Stabilität wie auch offensive Tiefe. Mit seiner starken Mentalität und hohen Arbeitsrate kann er sowohl in der Superligaen als auch perspektivisch auf internationaler Bühne bestehen.
Highlights



Information

Fotis Ioannidis
- Name
- Fotis Ioannidis
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 10.01.2000 (26 Jahre)
- Größe
- 187 cm
- Geburtsort
- 🇬🇷 Athen
- Nationalität
- 🇬🇷 Griechenland
- Fuß
- Beidfüßig
- Position
- Sturm
- Verein
- Sporting Lissabon
- Marktwert
- 15,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Abschluss
- Kraft
- Kurzer Pass
- Einsatzfreude
Schwächen
- Kopfball
- Entscheidungen
Spielstil
Fotis Ioannidis stellt einen Stoßstürmer mit Fähigkeiten in beiden Phasen des Spiels dar. In Ballbesitzphasen lässt er sich ins Mittelfeld fallen, beteiligt sich aktiv am Kombinationsspiel und verteilt Bälle. Im letzten Drittel hat er ein gutes Gespür für Räume und ist in Abschlusssituationen effektiv. Gegen den Ball fällt er vor allem als hartarbeitender Anläufer auf und möchte den gegnerischen Aufbau unter Druck setzen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇵🇹 Primeira Liga | 1 | 0 | 0 | 22 |
| 24/25 | 🇬🇷 Super League 1 | 26 | 6 | 1 | 1828 |
| 23/24 | 🇬🇷 Super League 1 | 28 | 15 | 5 | 2149 |
| 22/23 | 🇬🇷 Super League 1 | 36 | 7 | 2 | 1579 |
| 21/22 | 🇬🇷 Super League 1 | 26 | 4 | 0 | 1381 |
| 20/21 | 🇬🇷 Super League 1 | 23 | 4 | 0 | 1175 |
| 19/20 | 🇬🇷 Super League 2 | 19 | 4 | 0 | 1660 |
| 18/19 | 🇬🇷 Super League 1 | 17 | 2 | 0 | 593 |
| 17/18 | 🇬🇷 Super League 1 | 5 | 0 | 0 | 67 |
Analyse
Fotis Ioannidis wurde am 10. Januar 2000 in Chalkida, Griechenland, nördlich von Athen geboren und begann seine fußballerische Ausbildung beim lokalen Verein Olympiakos Chalkida. Er wechselte im Alter von 16 Jahren zu APO Levadiakos und debütierte bereits ein Jahr später im Pokal und Liga für die erste Mannschaft. Er erzielte seinen ersten Treffer in der griechischen Meisterschaft am 10. Dezember 2018 im Auswärtsspiel gegen Panionios Athen, welches mit einem 1:1-Unentschieden endete. Im Sommer 2020 folgte der Wechsel zu Panathinaikos Athen, wo er sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit als zentraler Baustein im Angriff etablierte. In der Saison 2023/24 legte er die beste Saison seiner Karriere hin und erzielte in 28 Spielen 15 Tore und lieferte fünf Vorlagen.
Für Griechenlands absolvierte Ioannidis inzwischen 17 Länderspiele und erzielte dabei sechs Tore. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er im September 2022 gegen Zypern und schoss sein erstes Tor im November 2023 gegen Frankreich in der EM-Qualifikation 2024.
Der Grieche ist ein kompletter Stürmer, der einen idealen Stoßstürmer abgibt. Durch seine technischen, physischen und mentalen Attribute wird er sowohl im als auch ohne Ballbesitz aktiv. Um daran beteiligt zu sein, lässt er sich teilweise in den Achter- oder Zehnerraum fallen und zieht seine Gegenspieler aus der Defensivformation. Er kann als einzelne Spitze oder in einem Doppelsturm mit einem tiefegebenden Angreifer eingesetzt werden. Aufgrund seines breiten Körperbaus ist er durchsetzungsstark und kann zudem Tempo aufnehmen.

Seine Kernqualität bei allen weiteren ist selbstverständlich sein Abschluss: Fotis Ioannidis ist der designierte Elfmeterschütze seiner Mannschaft und steht auch dadurch für eine gnadenlose Chancenverwertung. Er kann aus jeder Distanz abschließen und dies entweder gefühlvoll mit einem hohen technischen Level oder durch Wucht. Dabei behält er stets im Auge, wie sich der Torwart verhält und justiert je nach Position seinen Torschuss. Trotz seiner körperlichen Stärke ist es enttäuschend, dass er als Kopfballspieler wenig Wirkung zeigt und seine natürlichen Gegebenheiten in diesem Bereich nicht ausschöpft. Am Ball bewährt er sich durch ordentliches Dribbling und Ballkontrolle, trifft nur in einigen Situationen als Ballträger falsche Entscheidungen.
Eine Qualität, die ihn zu einem spannenden Profil macht, sind seine Spielmacherfähigkeiten – In tiefen Positionen macht er Bälle durch seine Physis fest, dient als Verbindungsspieler und kann auch als Verteiler das Offensivspiel weiter vorantreiben – als spielintelligenter Neuner kombiniert er Finishing und Passspiel. Jedoch sollten von ihm jetzt keine Traumpässe erwartet werden.
Gegen den Ball fällt er durch sein Pressing positiv auf: Fotis Ioannaidis ist ein entschlossener stark arbeitender Stürmer, der in erster Anlauflinie die Gegenspieler stressen soll. Im direkten Duell setzt er seinen Körper ein, um den Ball zurückzugewinnen. Allerdings wird auch hier sein Defizit in der Luft deutlich und entscheidet zu wenig Luftduelle für sich.
Der griechische Nationalspieler wird kein Spieler mehr werden, der in einer Top-5-Liga zu einem der besten Stürmer der Liga aufsteigt. Er hat ein klar definiertes Profil, zu eklatante Defizite und kaum Erfahrung auf höchstem fußballerischen Level. Allerdings kann er eine sinnvolle Ergänzung für Mannschaften im Tabellenmittelfeld werden. Taktisch kann Ioannidis in einige Systeme eingebaut werden. Entweder in einer umschaltlastigen, hybriden oder ballbesitz-dominanten Taktik. Allerdings sollte dies eher auf das Zentrum ausrichtet sein, da er dort auch seine Link-Up-Fähigkeiten beweisen kann und weniger ein flankenlastiges System darstellen.
Highlights



* Fotos Ioannidis ist Teil der Scoutingserie »5 Talente der griechischen Super League 2024/25«
Information

Derry Scherhant
- Name
- Derry Scherhant
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 10.11.2002 (23 Jahre)
- Größe
- 185 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Berlin
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- SC Freiburg
- Marktwert
- 4,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Flair
- Schnelligkeit
- Dribbling
Schwächen
- Entscheidungen
- Passen
- Flanken
Spielstil
Derry Scherhant agiert als inverser Flügelstürmer mit hohem Tempo, starker Dribblingfähigkeit und direktem Zug zum Tor. Er sucht oft Eins-gegen-Eins-Duelle, bleibt unberechenbar und zieht entschlossen in den Strafraum. Gleichzeitig hat er Defizite, im richtigen Moment den besser postierten Mitspieler einzusetzen und geht zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Defensiv arbeitet Scherhant engagiert nach hinten mit und fügt sich immer mehr in ein mannschaftsdienliches Gesamtkonzept ein.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 34 | 7 | 6 | 2429 |
| 23/24 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 28 | 2 | 1 | 774 |
| 22/23 | 🇩🇪 Bundesliga | 10 | 1 | 0 | 279 |
| 21/22 | 🇩🇪 Regionalliga | 34 | 16 | 8 | 2402 |
Analyse
Derry Lionel Scherhant wurde am 10. November 2002 in Berlin geboren und ist ein deutscher Offensivspieler. Er entstammt keiner Nachwuchsakademie, sondern durchlief mehrere Berliner Jugendvereine. Über den SC Charlottenburg, Tennis Borussia Berlin, Viktoria 1889 Berlin und den Berliner SC gelangte er im Oktober 2020 in die Jugend von Hertha BSC. In der Saison 2021/22 machte der 1,85 m große Angreifer in Herthas U23 auf sich aufmerksam, als er in der Regionalliga Nordost in 34 Spielen 16 Tore erzielte und weitere 8 Treffer vorbereitete. Im Juni 2022 unterschrieb Scherhant bei Hertha seinen ersten Profivertrag bis 2025 und rückte fest in den Bundesliga-Kader auf.
Sein Bundesliga-Debüt feierte der gebürtige Berliner am 13. August 2022 im 1:1 gegen Eintracht Frankfurt als Joker. Am 12. Februar 2023 gelang ihm mit einem Kopfballtor in der Nachspielzeit gegen Borussia Mönchengladbach sein erstes Bundesligator. Trotz des Abstiegs der Hertha blieb Scherhant dem Verein treu und verlängerte im Juli 2023 vorzeitig bis 2027. In der Zweitliga-Saison 2023/24 sammelte der damals 20-Jährige in 28 Ligaeinsätzen weitere Erfahrung (2 Tore), auch wenn der große Durchbruch noch auf sich warten ließ.
In der Saison 2024/25 avancierte Scherhant schließlich zu einem der Leistungsträger im Hertha-Angriff. Er etablierte sich unter Trainer Cristian Fiél als Stammkraft auf der linken offensiven Außenbahn und übernahm Verantwortung. Bereits nach der Hinrunde hatte er seine Vorjahresstatistik übertroffen. Bis Februar 2025 verbuchte Scherhant in 22 Pflichtspielen acht Tore und vier Vorlagen. Beim 2:0-Auswärtssieg in Nürnberg etwa erzielte er das wichtige 1:0, nachdem er den Angriff selbst durch einen gewonnenen Zweikampf eingeleitet und nach einem Doppelpass mit Teamkollege Ibrahim Maza mit einem präzisen Flachschuss vollendet hatte.
Insgesamt wurden in der Saison 2024/25 deutlich mehr Torabschlüsse und Dribblings für ihn registriert. Derry Scherhant suchte häufiger den Abschluss und strahlte konstant Torgefahr aus. Mit 5 Startelfeinsätzen in den ersten 6 Saisonspielen verdiente er sich das Vertrauen des Trainers, begünstigt auch durch die Verletzung von Flügelspieler Fabian Reese, aber vor allem durch eigene gute Leistungen.
Spielerisch zeichnet sich Scherhant durch ein hohes Tempo und mutige Eins-gegen-eins-Aktionen aus. Sein Spiel besitzt etwas Unberechenbares, was zugleich seine größte Stärke und Schwäche ist. Er geht mit viel Flair und Tempo ins Dribbling und kann dank schneller Richtungswechsel und Körpertäuschungen Gegenspieler mühelos stehenlassen. Besonders über links kommend sucht er oft direkt den Weg in den Strafraum. Häufig zieht er mit dem Ball am Fuß von außen in die Mitte und schließt wuchtig ins lange Eck ab oder er geht bis zur Grundlinie durch, um dann mit links flach in die Mitte zu passen oder zu flanken. Diese Dynamik und Zielstrebigkeit Richtung Tor machen ihn für jede Defensive gefährlich. Gleichzeitig hat Scherhant gelernt, seine Aktionen besser zu dosieren.

Negativ fällt auf, dass Scherhant zu oft mit dem Kopf unten läuft und den besser postierten Nebenmann übersieht. Seine Entscheidungsfindung hat sich hier zwar verbessert, stellt aber durchaus immer noch ein Defizit dar. Das oft kritisierte Verhalten abseits des Balles hat er ebenfalls weiterentwickelt: Galten seine Defensivarbeit und Professionalität unter Trainer Pal Dardai als unzureichend, präsentiert er sich mittlerweile einsatzfreudig und verantwortungsbewusst gegen den Ball. Gelegentlich kommt er bei Pressing-Aktionen noch einen Schritt zu spät, doch seine Laufbereitschaft und Aggressivität im Gegenpressing sind deutlich besser geworden. Dabei kommt ihm auch seine Physis zugute, denn mit 1,85 m und robustem Körperbau kann er sich in Zweikämpfen behaupten und Bälle abschirmen.
Positionell fühlt sich Derry Scherhant hauptsächlich auf dem linken Flügel wohl, wo er als inverser Flügelstürmer von der Seite ins Zentrum ziehen kann. Er ist jedoch flexibel und kann dank seines beidfüßigen Spiels auch auf rechts oder im Sturmzentrum eingesetzt werden. Bei Hertha kam er zumeist im 4-3-3 bzw. 4-2-3-1 als Linksaußen zum Zuge, konnte aber auch als hängende Spitze agieren. Sein Profil passt gut in Umschalt- und Konterstrategien, da er in offenen Räumen seine Schnelligkeit und Abschlussstärke ausspielen kann, was ihn bei Kontern brandgefährlich macht. In ballbesitzorientierten Phasen muss er hingegen lernen, sich cleverer zu positionieren und am Kombinationsspiel teilzunehmen.
Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga empfahl sich Scherhant für höherklassige Aufgaben. Im Mai 2025 nutzte er eine Ausstiegsklausel und wechselte für rund 2 Millionen Euro zum Bundesligisten SC Freiburg. Dieser Schritt in die erste Liga sollte den nächsten Entwicklungssprung ermöglichen. Bei Freiburg trifft Scherhant auf ein Umfeld, das für die behutsame Förderung talentierter Spieler bekannt ist. Perspektivisch kann er dort als Tempodribbler auf den Außenbahnen für frischen Wind sorgen. Mit seinem unbändigen Willen, sich stetig zu verbessern, und den in Berlin geschärften Fähigkeiten bringt Derry Scherhant alle Anlagen mit, um sich langfristig auch in der Bundesliga durchzusetzen.
Highlights



Information

Konstantinos Tzolakis
- Name
- Konstantinos Tzolakis
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 08.11.2002 (23 Jahre)
- Größe
- 193 cm
- Geburtsort
- 🇬🇷 Chania
- Nationalität
- 🇬🇷 Griechenland
- Fuß
- Beidfüßig
- Position
- Tor
- Verein
- Olympiakos Piräus
- Marktwert
- 10,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Distanzschüsse
- Auf der Linie
- Hohe Bälle
- Reflexe
Schwächen
- Kurzer Pass
- Spielaufbau
Spielstil
Konstantinos Tzolakis ist ein Torwart mit klaren Stärken im Shot-Stopping, die er mit seinem Stellungsspiel und seinen Reflexen komplettiert. Er ist eher der klassischen Torhüterschule zuzuordnen, da er sich wenig bis kaum ins Aufbauspiel integriert. Im Strafraum bringt er eine hohe Präsenz mit und fängt sowohl Flanken als auch Standards sicher ab.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Gegentore | Paraden | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇬🇷 Super League 1 | 4 | 1 | 7 | 360 |
| 24/25 | 🇬🇷 Super League 1 | 31 | 13 | 59 | 2790 |
| 23/24 | 🇬🇷 Super League 1 | 10 | 6 | 18 | 900 |
| 22/23 | 🇬🇷 Super League 1 | 7 | 1 | 20 | 630 |
| 21/22 | 🇬🇷 Super League 1 | 3 | 0 | 0 | 270 |
| 21/22 | 🇬🇷 Super League 2 | 16 | 0 | 0 | 1440 |
| 20/21 | 🇬🇷 Super League 1 | 5 | 0 | 0 | 443 |
| !9/20 | 🇬🇷 Super League 1 | 1 | 0 | 0 | 12 |
Analyse
Konstantinos Tzolakis, geboren am 8. November 2002 in Chania, einer Hafenstadt auf Kreta, gilt als das größte Torhütertalent Griechenlands. Er spielte bis 2018 bei Platanias in seiner Geburtsstadt, bis der größte Verein des Landes auf den Torwart aufmerksam wurde. Olympiacos Piräus verpflichtete ihn zunächst für die U19 und das Reserveteam. In der Saison 2019/20 durfte er aber bereits für die erste Mannschaft des 48-maligen griechischen Meisters im Pokalspiel gegen PAOK Saloniki das Tor hüten. In den folgenden Spielzeiten kam er vermehrt in den Pokalwettbewerben zum Einsatz, etablierte sich 2024/25 dann endgültig als Stammtorwart und schaffte es wettbewerbsübergreifend in 41 Einsätzen 22 mal Zu-Null zu spielen und nur 27 Gegentore zu bekommen.
Seine noch junge Karriere ist außerdem geprägt von großen Team- bzw. Einzelerfolgen: Tzolakis ist bereits viermaliger griechischer Meister und zweimaliger Pokalsieger, war maßgeblich am Gewinn der UEFA Europa Conference League 2023/24 beteiligt und kann mit der Auszeichnung zum »Player of the Season« 2024/25 in Griechenland sogar einen bedeutenden individuellen Erfolg vorweisen. Darüber hinaus ist er auch in der Nationalmannschaft ein Teil einer neuen griechischen Generation. Sein Debüt feierte er am 11. Juni 2024 beim Zu‑Null-Sieg gegen Malta.
Der griechische Nationaltorwart ist vom Profil eher ein klassischer Torwart, mit klaren Skills im Shot-Stopping. Bei seiner Größe von 1,93 m und guter Physis weist er zusätzlich eine beeindruckende Agilität auf, die es ihm ermöglicht, auch bei schwierigen Schüssen reaktionsschnell zu agieren. Diese körperliche Kombination macht ihn trotzdem einem besonders kompletten Torwart, der sowohl in der Luft als auch am Boden hervorragende Reflexe zeigt und den Strafraum souverän beherrscht.
Diese Reflexe helfen ihm vor allem bei der Entschärfung von Distanzschüssen, welche er mit einer Sicherheit mindestens vom Tor weglenkt. Auch in weiteren Fähigkeiten des Shot-Stoppings kann Konstantinos Tzolakis glänzen. Sein Karriere-Highlight war das Conference League-Viertelfinale 2023/24, in dem er im Elfmeterschießen gegen Fenerbahce Istanbul gleich drei Elfmeter gehalten hat. Auch über dieses Spiel hinaus, zeigt er immer wieder bei Elfmetern seine Qualität und wehrt diese ab. Jene Stärke bei Paraden wird durch eine weitere begünstigt – sein gutes Stellungsspiel im Fünfmeterraum. Dort positioniert er sich in brenzlichen Situationen mit schnellen lateralen Bewegungen nahezu perfekt und verkleinert den Winkel optimal. In Luftduellen ist er durch seine Physis ebenfalls eine Erscheinung und fängt diese ab.
Mit Ball am Fuß weist er allerdings klare Defizite aus. Seine langen Bälle kommen zwar grundsätzlich recht präzise an, bringt aber einer Mannschaft, welche einen modernen Ansatz im Tor verfolgen möchte recht wenig, da im Kurzpassspiel eher als Unsicherheit zu verordnen ist.
Dank seiner überzeugenden Auftritte auf europäischer Bühne sollte Tzolakis bereits im Fokus mehrerer Vereine stehen. In der Nationalmannschaft wird er sich als Stammtorhüter etablieren, ebenso wie er es bereits beim griechischen Rekordmeister getan hat. Bei einem Wechsel könnte er sich auch als hochwertige Nummer zwei bei europäischen Spitzenklubs beweisen und eine Kaderspielerrolle einnehmen.
Highlights



* Konstantinos Tzolakis ist Teil der Scoutingserie »5 Talente der griechischen Super League 2024/25«
Information

Nicolai Remberg
- Name
- Nicolai Remberg
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 19.06.2000 (25 Jahre)
- Größe
- 188 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Rheine
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- Hamburger SV
- Marktwert
- 4,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Zweikampf
- Kopfball
- Einsatzfreude
Schwächen
- Passen
- Ruhe
Spielstil
Nicolai Remberg überzeugt als abräumender Mittelfeldspieler durch Zweikampfstärke, physische Präsenz und unermüdlichen Einsatz. Er agiert als Balleroberer, der mit energischem Tackling und robustem Körpereinsatz viele Bälle gewinnt und Ballgewinne sofort in schnelle Vorwärtsbewegungen ummünzt. Am Ball ist er kein kreativer Spieler und zeigt sich simpel im Passspiel mit wenig Risiko. Seine Kopfballstärke und Leidenschaft machen ihn zu einem wichtigen Faktor im Mittelfeld. Er ist ein Kämpfer, der weniger durch Finesse als durch Athletik und Willenskraft auffällt.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Bundesliga | 4 | 0 | 0 | 360 |
| 24/25 | 🇩🇪 Bundesliga | 32 | 0 | 1 | 2412 |
| 23/24 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 32 | 2 | 2 | 1582 |
| 22/23 | 🇩🇪 Regionalliga | 31 | 7 | 4 | 2717 |
| 21/22 | 🇩🇪 Regionalliga | 37 | 5 | 5 | 3202 |
| 20/21 | 🇩🇪 Regionalliga | 38 | 3 | 5 | 2467 |
Analyse
Nicolai Remberg wurde am 19. Juni 2000 in Rheine (Nordrhein-Westfalen) geboren und ist ein deutscher Mittelfeldspieler. Seine fußballerische Ausbildung begann in der Heimat bei Grün-Weiß und Eintracht Rheine, ehe 2018 der Wechsel in die U19 von Preußen Münster folgte. Zur Saison 2020 rückte Remberg in den A-Kader von Münster auf und entwickelte sich dort schnell zum Stammspieler im Mittelfeld. Mit Preußen Münster gewann er 2023 die Meisterschaft der Regionalliga West und stieg in die 3. Liga auf. In jener Aufstiegssaison steuerte er 11 Scorerpunkte in 31 Spielen bei.
Im Sommer 2023 wechselte Remberg für eine geringe Ablösesumme von etwa 120.000€ in die 2. Bundesliga zu Holstein Kiel, wo er einen Vertrag bis 2026 unterschrieb. Kiel schaffte als Aufsteiger prompt den Durchmarsch in die Bundesliga 2024/25 und Remberg gehörte als zweikampfstarker, dynamischer Akteur zum festen Stammpersonal im Oberhaus. Im Sommer 2025 nutzte der HSV eine Ausstiegsklausel und verpflichtete Remberg für rund 2,4 Mio. € Ablöse.
Auf dem Spielfeld agiert Nicolai Remberg vornehmlich im zentralen Mittelfeld. Er kann sowohl als defensiver Sechser vor der Abwehr als auch als dynamischer Box-to-Box-Achter eingesetzt werden, übernimmt dabei aber in erster Linie physische und destruktive Aufgaben. Bei Holstein Kiel war Remberg meist Teil einer Doppelsechs oder eines kompakten Dreier-Mittelfelds. Dort war er vor allem für die Arbeit gegen den Ball verantwortlich. In Kiels Defensivformation bildete er mit seinem Mittelfeldpartner ein eng stehendes Zentrum, das Passwege schloss und sofort auf Ballverlagerungen nach außen herausrückte.
In eigenem Ballbesitz hingegen wurde das zentrale Mittelfeld im Kieler Spiel oft durch lange Bälle überbrückt. Remberg war daher vergleichsweise wenig ins Aufbauspiel eingebunden. Die kreative Spielgestaltung überließ er zumeist seinem Nebenmann, der im Aufbau als Spielmacher fungierte. Remberg selbst scheute sich aber nicht, sich immer wieder als Anspielstation anzubieten und kurze Pässe abzusetzen. Sein Beitrag lag weniger in spektakulären Pässen als in der sofortigen Balleroberung und Einleitung von Gegenstößen. Er ist der klassische Abräumer und Umschaltspieler, der die Drecksarbeit verrichtet.

Rembergs größte Stärke liegt in seiner Zweikampfführung und Physis. Mit 1,88 m Körpergröße und robustem Körperbau geht er kompromisslos in die Duelle und gewinnt einen Großteil seiner Zweikämpfe am Boden wie in der Luft. Besonders im Kopfballspiel ist er nur schwer zu bezwingen; er bringt sich konsequent in die bessere Position und zeigt große Konstanz im Gewinnen von Luftduellen. Nicht umsonst holte der HSV ihn auch als Verstärkung für die Lufthoheit: Durch den Abgang von Stürmer Davie Selke fehlte den Hamburgern Körpergröße auf dem Platz – Remberg ist hier ein Spezialist. Auch am Boden beeindruckt sein Defensivverhalten. Im direkten Eins-gegen-Eins bleibt er selbst gegen flinken, wendigeren Gegner meist stabil und hält stets Körperkontakt, sodass er sich nur schwer abschütteln lässt.
Zudem besitzt er ein gutes Gespür dafür, im richtigen Moment gegnerische Zuspiele abzufangen oder Schüsse zu blocken. Häufig hat er das passende Timing, um in einen Pass zu springen und den Gegner entscheidend zu stören. Sein aggressives Spiel hat zwar viele Verwarnungen zur Folge (2024/25 sah er elf Gelbe Karten in der Bundesliga), doch insgesamt begeht Remberg nur selten folgenschwere Fehler.
Am Ball zeigt sich Remberg meistens verlässlich, wenn auch ohne große kreative Akzente. Er ist kein klassischer Regisseur und riskante Zuspiele oder waghalsige Dribblings sucht man bei ihm vergebens. Stattdessen hält er den Ball mit sicheren Kurzpässen in den eigenen Reihen und vermeidet unnötige Ballverluste. Er spielt zwar selten den finalen tödlichen Pass, scheut sich aber nicht, sich im Aufbau anzubieten und Verantwortung im Ballbesitz zu übernehmen.
Falls nötig, kann Remberg dank seiner Dynamik und Kraft den Ball auch über weite Strecken nach vorne tragen. Solche Vorstöße als »Ballschlepper« sind in seinem Spiel durchaus zu beobachten. Vor allem nach eigenen Balleroberungen schaltet er blitzschnell um und treibt den Ball mit Macht in die gegnerische Hälfte, um Konter einzuleiten. Große Finesse oder filigrane Tricks darf man dabei nicht erwarten, dafür aber umso mehr Entschlossenheit und Wucht. Diese direkte Vertikalität macht ihn in Umschaltsituationen sehr wertvoll. Seine kraftvollen Vorstöße können helfen, riskante Pässe zu vermeiden. Remberg hat ein gutes räumliches Gefühl dafür, wie er seinen Körper zwischen Gegner und Ball stellen muss, um sich Zeit zu erkaufen.
Neben seiner defensiven Qualitäten hat Remberg vor allem mit dem Ball einige Schwächen. Gelegentlich fehlt ihm die Übersicht für das Geschehen hinter seinem Rücken. Auch in der Entscheidungsfindung agiert Remberg mitunter etwas wild. In Zukunft wird es darauf ankommen, dass er seine Dynamik gezielter einsetzt und das richtige Timing findet, wann er mit nach vorne geht und wann er besser seine Position hält.
Offensiv darf man von Remberg keine Wunderdinge erwarten. Er setzt zwar gelegentlich Akzente mit wuchtigen Kopfbällen oder späten Läufen in den Strafraum, doch insgesamt bleibt seine Torgefahr und Kreativität begrenzt. Im eigenen Abschluss tritt er kaum in Erscheinung; als Vorlagengeber ebenso wenig, was mit seiner fehlenden Kreativität und einer wenig variablen Passtechnik zusammenhängt. Remberg verfügt nicht über das Repertoire eines Spielmachers. Überraschende Steckpässe in die Schnittstellen oder kreative Dribblings sind von ihm selten zu sehen. Sein Passspiel ist eher zweckmäßig als inspirierend. Damit erfüllt er eine wichtige Rolle als Stabilisator, doch die zündenden Offensivideen müssen von seinen Mittelfeldkollegen kommen. Umgekehrt kann er aber deren Mängel in der Defensivarbeit ausgleichen, indem er die »Drecksarbeit« verrichtet und für Balance im Zentrum sorgt.
Highlights



Information

Jens Castrop
- Name
- Jens Castrop
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 29.07.2003 (22 Jahre)
- Größe
- 178 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Düsseldorf
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- Borussia Mönchengladbach
- Marktwert
- 6,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Einsatzfreude
- Zweikampf
- Pressing
- Ausdauer
Schwächen
- Ruhe
- Abschluss
- Entscheidungen
Spielstil
Jens Castrop agiert als Box-to-Box Mittelfeldspieler mit enormer Intensität, hoher Mobilität und großem Pressingfleiß. Er deckt weite Räume ab, schaltet sich aktiv in die Defensive wie Offensive ein und bringt mit seinen Laufwegen Dynamik ins Mittelfeldzentrum. Sein Spiel ist geprägt von taktischem Verantwortungsbewusstsein, robuster Physis und einem hohen Arbeitstempo. Castrop agiert unermüdlich gegen den Ball, attackiert früh und bleibt auch nach Ballverlusten präsent. Am Ball zeigt er sich oft eher funktional. Mit einfachen Pässen, grundsolider Technik und guten Bewegungsmustern im Spiel gegen den Raum. Seine Stärke liegt klar im Gesamtpaket aus Laufleistung, Zweikampfstärke und mentaler Wachheit.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Bundesliga | 4 | 1 | 0 | 184 |
| 24/25 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 25 | 3 | 3 | 1993 |
| 23/24 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 27 | 2 | 2 | 2032 |
| 22/23 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 29 | 2 | 2 | 1953 |
| 21/22 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 5 | 0 | 0 | 53 |
| 20/21 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 6 | 0 | 0 | 188 |
Analyse
Jens Castrop wurde am 29. Juli 2003 in Düsseldorf geboren und entstammt einer deutsch-südkoreanischen Familie. Seine fußballerische Entwicklung begann beim Lohausener SV, ehe er über Fortuna Düsseldorf in die Jugend des 1. FC Köln wechselte. Von 2015 bis 2021 durchlief er dort sämtliche Nachwuchsstationen, darunter auch die U17- und U19-Bundesliga. Nach einem Leihjahr beim 1. FC Nürnberg wurde er 2022 fest verpflichtet und entwickelte sich dort zum Stammspieler in der 2. Bundesliga. Im Sommer 2025 wechselte Castrop für rund 4,5 Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach, wo er einen Vertrag bis 2029 unterschrieb. National spielte er bislang für sämtliche U-Nationalmannschaften des DFB bis hin zur U21 und bestritt über 30 Juniorenländerspiele. Sein Bruder Lion Castrop ist ebenfalls im Nachwuchsbereich aktiv.

Castrop ist in erster Linie zentraler Mittelfeldspieler, wurde jedoch bereits variabel auf der Sechs, Acht und gelegentlich auf der Rechtsverteidiger-Position eingesetzt. Seine Vielseitigkeit ist ein prägendes Merkmal. Auf dem Platz überzeugt er durch eine robuste Athletik, eine hohe Laufleistung und ausgeprägten Biss in den Zweikämpfen. Er interpretiert das zentrale Mittelfeld Box-to-Box, schaltet sich aktiv ins Pressing ein, zeigt sich aber auch in tieferen Spielphasen passsicher und ballsichernd. Dabei wirkt sein Bewegungsprofil sehr energetisch. Auffällig sind seine intensiven Rückwärtsbewegungen im Pressing sowie die Bereitschaft, sich selbst in ungemütliche Räume zu bewegen.

Sein Passspiel ist im Aufbau solide, aber nicht übermäßig kreativ. In der Saison 2024/25 kamen 78,7 % seiner Pässe an, er spielte dabei durchschnittlich 3,2 lange Bälle pro 90 Minuten. Ein ordentlicher Wert für einen zentralen Mittelfeldspieler ohne tiefen Spielmacherauftrag. Entscheidender sind seine Off-Ball-Bewegungen, denn Castrop ist stets in Bewegung, sucht Anschlussaktionen, bietet sich oft vertikal an und unterstützt seine Mitspieler im Umschaltspiel. Er zählt im Ligavergleich zu den oberen 25 % aller zentralen Mittelfeldspieler in Kategorien wie Tackles, Pressingaktionen und gelaufenen Kilometern pro Spiel. Er besitzt keine spektakuläre Technik, ist aber am Ball stabil, sauber in der Ballverarbeitung und kann Gegner im Eins-gegen-Eins mit einfachen Körperbewegungen abschütteln. Seine Ballkontrolle in engen Räumen ist zweckdienlich, sein erster Kontakt meist sauber.
Defensiv überzeugt Castrop mit starker Antizipation und Körperhaltung im Pressing. In zahlreichen Szenen stellt er geschickt den Passweg zu, leitet Gegner in unvorteilhafte Räume oder erzwingt unpräzise Pässe. Er entscheidet sich häufig im richtigen Moment zur Attacke, nutzt sein gutes Timing, um Ballgewinne zu erzwingen oder den Gegner zu einem Rückpass zu zwingen. Schwächen zeigen sich bei ihm eher in der Entscheidungsfindung unter Gegnerdruck. Hier neigt er dazu, zu früh den Ball loszuwerden oder sich in risikoreiche Dribblings zu begeben. Auch das offensive Kombinationsspiel auf engem Raum könnte noch sicherer werden, speziell in Zonen rund um den Strafraum.
Taktisch ist Castrop schwer einzuordnen, da er bei Nürnberg sowohl in einer 4-2-3-1-Doppelsechs als auch in einer 4-1-4-1 als Achter agierte. Seine beste Rolle scheint die eines physisch dominanten Achsenspielers zu sein, der viel Raum bearbeitet, früh attackiert und einfache Pässe weiterleitet. Er ist ein Roamer, der sehr beweglich agiert und sich ständig zwischen den Linien zeigt. Dabei allerdings eher als laufstarker Verbinder und nicht als kreativer Dirigent.
Castrops Wechsel zu Borussia Mönchengladbach markierte den Schritt in eine höhere Liga mit neuen Anforderungen. Seine Physis, das Pressingverhalten und seine Vielseitigkeit helfen ihm, zumal er auch als Notlösung auf der Außenverteidigerposition denkbar ist. Entscheidend ist, ob er sich mit seinem dynamischen Stil auch gegen besser strukturierte Gegner durchsetzen kann und in welchen taktischen Rollen er langfristig eingebunden wird. Bei einem Trainer, der physisch-aggressive Mittelfeldrollen schätzt, dürfte Castrop früh Einsatzzeiten erhalten.
Information

Abdoulaye Faye
- Name
- Abdoulaye Faye
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 22.09.2004 (21 Jahre)
- Größe
- 191 cm
- Geburtsort
- 🇸🇳 Kaolack
- Nationalität
- 🇸🇳 Senegal
- Fuß
- Links
- Position
- Abwehr
- Verein
- FC Lorient
- Marktwert
- 3,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Physis
- Kopfball
- Schnelligkeit
- Kurzer Pass
Schwächen
- Antizipation
- Ruhe
- Entscheidungen
Spielstil
Abdoulaye Faye ist ein ballspielender Innenverteidiger mit klarer Ausrichtung auf das vertikale Aufbauspiel. Er überzeugt mit präzisem Passspiel und aktiver Spieleröffnung. Problematisch wird es, wenn er unter Druck gerät, da er zu Fehlern neigt.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇸🇪 Allsvenskan | 6 | 0 | 0 | 445 |
| 24/25 | 🇸🇪 Superettan | 22 | 0 | 0 | 1786 |
Analyse
Abdoulaye Faye wurde am 22. September 2004 in Kaolack im Westen des Senegal geboren. Der 1,91 Meter große Linksfuß begann seine fußballerische Ausbildung bei Diambars FC, einem der bekanntesten Ausbildungsvereine in Westafrika. Im August 2023 wechselte er zum schwedischen Erstligisten BK Häcken, wo er zunächst über eine Leihe zum Zweitligisten Örgryte IS aufgebaut wurde. Dort sammelte er in der Superettan, Schwedens zweithöchster Liga, in der Saison 2024 dann Spielpraxis in 22 Einsätzen und 1.786 Spielminuten.
Nach seiner Rückkehr zu Häcken im November 2024 wurde er rasch in die erste Mannschaft integriert. Bereits nach sechs Einsätzen in der Allsvenskan und fünf Pokaleinsätzen im Svenska Cupen, in denen ihm auch zwei Tore im Pokal gelangen, sicherte sich Bayer 04 Leverkusen im Sommer 2025 seine Dienste. Der Bundesliga-Topklub verpflichtete Faye für eine Ablösesumme von knapp 3 Millionen Euro und stattete ihn mit einem langfristigen Vertrag bis 2030 aus.
Bayer 04 präsentierte Faye als strategische Verpflichtung für die Zukunft. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes erklärte: »Mit Abdoulaye Faye haben wir einen äußerst talentierten Abwehrspieler für uns gewonnen. Seine Verpflichtung ist ein Transfer mit Weitblick.« Auch Direktor Fußball Kim Falkenberg betonte Fayes Spieleröffnung und Passqualität. Der Spieler selbst sprach von einer »großartigen Chance«, die er unbedingt nutzen wolle, um sich langfristig bei einem europäischen Spitzenklub wie Leverkusen zu empfehlen. Zum Zeitpunkt des Wechsels lag sein Marktwert bei rund 2 Millionen Euro.
Mit Abdoulaye Faye haben wir einen äußerst talentierten Abwehrspieler für uns gewonnen. Seine Verpflichtung ist ein Transfer mit Weitblick.
Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport) von Bayer Leverkusen über Abdoulaye Faye
Während Sky über eine geplante Leihe für die kommende Saison berichtete, war davon in der offiziellen Mitteilung des Klubs nichts zu lesen. Klar ist aber, dass Faye als langfristiges Projekt eingeplant ist, ähnlich wie U21-Nationalspieler Tim Oermann, der nach seinem Transfer direkt weiterverliehen wurde.
Fayes Rolle als linker Innenverteidiger ist klar auf den Spielaufbau ausgelegt. Bereits in der Superettan 2024 zeigte er eine außergewöhnlich hohe Passfrequenz (durchschnittlich 38,8 Pässe pro Spiel) bei einer starken Genauigkeit von 87 %. Besonders auffällig war seine vertikale Ausrichtung: Fast zwei erfolgreiche lange Bälle pro Partie belegen sein Gespür für raumöffnende Aktionen. Das Data-Radarprofil aus dem Jahr 2025 zeigt ihn im europäischen Vergleich in den höchsten Perzentilen für progressive Pässe, Ballvorträge und Passvolumen. Die Daten sind basieren zwar auf einer enorm kleinen Sample Size, lassen aber trotzdem erahnen, welches Potenzial in Faye steckt. Fayes Fähigkeit, gegnerische Linien mit dem ersten oder zweiten Ball zu überspielen, unterstreicht seine strategische Bedeutung im ersten Aufbau.

Defensiv bringt Faye physische Präsenz und Aktivität mit. In der Superettan kam er 2023 im Schnitt auf 12,2 Balleroberungen pro Spiel und gewann rund 64 % seiner Luftzweikämpfe (2,6 pro Partie). Dennoch zeigen sich in seiner Zweikampfführung noch Defizite: Seine Gesamt-Zweikampfquote lag bei lediglich 49 %, zudem wurde er im Schnitt zweimal pro Spiel ausgespielt. Besonders ins Gewicht fällt seine hohe Fehlerquote. In der Saison 2023 war er an 15 Szenen direkt beteiligt, die zu gegnerischen Abschlüssen führten. Technisch bringt Faye darüber hinaus interessante Qualitäten mit. Seine Erfolgsquote bei Dribblings lag bei beeindruckenden 86 %. Er versucht aktiv, das Spiel selbst anzutreiben, sucht das Dribbling und bringt den Ball über mehrere Meter ins Mittelfeld.
Mit Blick auf die Transfersituation bei Bayer 04 Leverkusen ergibt sich ein strategisch klarer Plan. Nach den Abgängen von Florian Wirtz und Jeremie Frimpong (beide zum FC Liverpool) sowie Jonathan Tah (FC Bayern) ist der Klub gezwungen, gezielt in die Zukunft zu investieren. Neben Faye wechselt auch Jarell Quansah (FC Liverpool), um mittelfristig die vakante Rolle im Abwehrzentrum zu füllen. Faye wird dabei nicht sofort als Starter eingeplant, sondern soll über kontrollierte Leihstationen aufgebaut werden.
Highlights



Information

Daisuke Yokota
横田 大祐
3.0
Bewertung
Alter
25 JahreGeburtsdatum
15.06.2000
Nationalität
Japan
Geburtsort
Itabashi, Tokyo
Position
Sturm
Größe
171 cm
Fuß
Links
Verein
KAA Gent
Marktwert
Daisuke Yokota (3.0, B)
Scouting & Statistik
Daisuke Yokota wurde am 15. Juni 2000 in Itabashi, Tokyo geboren. Mit 10 Jahren schloß er sich der Jugendabteilung des japanischen Erstligisten Kawasaki Frontale an. Er wagte früh den Schritt nach Deutschland und ging im Juli 2018 in die U19 des FSV Frankfurt. In Deutschland konnte er sich nicht durchsetzen und wagte im Januar 2021 den Schritt nach Lettland zu Valmiera. In seiner zweiten Saison konnte er mit 8 Toren und 10 Vorlagen in 33 Spielen auf sich aufmerksam machen.
Der Durchbruch auf professionellem Niveau gelang ihm 2021 mit seinem Wechsel zu Górnik Zabrze in die polnische Ekstraklasa. Dort entwickelte er sich schnell zu einem der aufregendsten Flügelspieler der Liga, was unter anderem an seiner starken Scorerquote und seinen auffälligen Driblings lag. Nach gerade einmal 32 Pflichtspielen für die polnische Mannschaft wechselte er für eine Ablösesumme von 2 Millionen Euro zum belgischen Erstligisten KAA Gent, wo er allerdings kaum Spielzeit sah.
Ja, es war schwierig für mich, weil es große Unterschiede zwischen Japan und Deutschland gibt. Es gab schwierige Momente, aber die Erfahrung war trotzdem sehr wichtig für mich, um in Europa zu spielen: Bei meinen Stationen in Lettland, Polen und Belgien konnte ich vieles mitnehmen.
Daisuke Yokota im Interview mit Treffpunkt Betze
Zur Saison 2024/25 ging Yokota den Weg zurück nach Deutschland und schloss sich leihweise dem 1. FC Kaiserslautern an, um in der 2. Bundesliga seine Entwicklung fortzusetzen. Der Transfer entpuppte sich für den Traditionsverein als ein kluger Schachzug. Yokota fügte sich schnell ein und absolvierte bis zum Saisonende 25 Ligaspiele, in denen er 4 Tore erzielte und 3 weitere vorbereitete.
Daisuke Yokota ist ein klassischer inverser Flügelstürmer, der mit seinem starken linken Fuß bevorzugt auf der rechten Seite spielt. Heatmaps und Ballaktionen zeigen, dass er vorrangig im rechten Halbraum agiert, von wo aus er den Abschluss sucht oder Schnittstellenpässe spielt. Mit 3,18 erfolgreichen Dribblings pro 90 Minuten gehörte er 2024/25 ligaweit zu den besten Eins-gegen-eins-Spielern auf seiner Position (Top 10 %). Dabei überzeugt er nicht nur durch Tempo, sondern auch durch die Balance aus Risikobereitschaft und technischer Sauberkeit.

Trotz vieler Dribblings liegt seine Ballverlustquote unter dem Durchschnitt vergleichbarer Spielertypen. Ergänzt wird sein Profil durch hohe Passqualität im letzten Drittel: Mit 2,16 Key Passes und 1,08 kreierten Großchancen pro Spiel liefert er konstant kreativen Output. Yokota ist ein zielstrebiger Abschlussspieler, der mit einem xG-Wert von 0,18 pro 90 Minuten auf 0,21 Tore kommt – eine leicht überdurchschnittliche Abschlussquote, auch wenn er kein klassischer Vollstrecker ist.
Im System von Kaiserslautern übernahm Yokota eine hybride Rolle: Er startete außen, rückte aber häufig in zentrale Zonen ein und agierte dort fast wie ein zusätzlicher Spielmacher. Seine Bewegungsmuster ähneln denen eines äußeren Zehners. Auch im Defensivverhalten bringt er sich aktiv ein: 1,39 Tacklings und 0,46 Interceptions pro 90 Minuten belegen seine Mitarbeit im Pressing und beim Gegenpressing – Werte, die ihn im oberen Drittel seiner Positionsgruppe einordnen. Seine Passquote in engen Zonen ist solide, bei flachen Kombinationen zeigt er jedoch noch vereinzelt technische Ungenauigkeiten.
Langfristig ist Yokota kein Spielertyp, der sich allein über blanke Statistiken oder reinen Scoring-Output definiert. Vielmehr ist er ein Rhythmusgeber, der aus dem Halbraum das Spieltempo mitbestimmt. Seine größte Stärke ist die Fähigkeit, den Ball unter Druck zu behaupten und kontrolliert progressiv zu spielen.
Sein wichtigster Entwicklungsschritt liegt in der Entscheidungsfindung auf engem Raum und der Weiterentwicklung seines Kombinationsspiels. Hier fehlt es ihm bisweilen an Instinkt und Struktur, was sich in eher durchschnittlichen Werten bei Pässen unter Druck sowie abgefangenen Zuspielen äußert. Mit 1,71 m bringt er zudem kaum physische Präsenz mit und ist in Luftduellen nahezu kein Faktor. Für einen Spielmacher auf dem höchsten Niveau sind seine Bewegungen abseits des Balls nicht auf dem erforderlichen Niveau und für einen Flügelstürmer limitiert ihn sein Mangel an Flair.
Dennoch bringt Yokota als inverser Flügel oder äußerer Spielmacher ein Spielprofil mit, das in vielen taktischen Systemen wertvoll ist, insbesondere in Umschaltteams oder ballbesitzorientierten Formationen, die flexible Halbraumspieler mit Vertikalität suchen.
Scouting
Position
RA (LA)
Sturm
Spielstil
Daisuke Yokota ist ein inverser Flügelstürmer, der Dribblings effizient nutzt und mit Schnittstellenpässen Chancen im Halbraum kreiert. Seine Wege führen oft ins Zentrum, wo er gefährliche Schnittstellenpässe spielt, Abschlüsse sucht und durch aktives Pressing auch im Spiel gegen den Ball überzeugt. Auch als äußerer Spielmacher kann er Einfluss auf die Offensive nehmen.
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 25 | 4 | 3 | 1.755′ |
| 24/25 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 3 | 1 | 0 | 234′ |
| 23/24 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 4 | 0 | 1 | 319′ |
| 23/24 | 🇵🇱 Ekstraklasa | 18 | 7 | 1 | 1.542′ |
| 22/23 | 🇵🇱 Ekstraklasa | 13 | 2 | 2 | 999′ |
| 2022 | 🇱🇻 Virsliga | 33 | 8 | 10 | 2.694′ |
| 2021 | 🇱🇻 Virsliga | 22 | 0 | 2 | 1.863′ |
Spielszenen



Zusammenfassung
Stärken
+ Dribbling
+ Pressing
+ Passen
Schwächen
– Flair
– Off-Ball
– Kopfball
Fazit
Daisuke Yokota bringt ein vielseitiges Offensivprofil mit, das Dribbelstärke, Kreativität und Defensivverhalten vereint. Er konnte sich im oberen Zweitliganiveau in Deutschland etablieren und besitzt durch seine Entwicklungskurve und taktische Intelligenz Potenzial für nächste Schritte, gerade in Systemen, die auf bewegliche Flügelspieler setzen.
3.0
Bewertung
Information

Leon Avdullahu
- Name
- Leon Avdullahu
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 23.02.2004 (22 Jahre)
- Größe
- 185 cm
- Geburtsort
- 🇨🇭 Solothurn
- Nationalität
- 🇨🇭 Schweiz
- Fuß
- Rechts
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- TSG 1899 Hoffenheim
- Marktwert
- 12,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Passen
- Übersicht
- Ballannahme
- Stellungsspiel
Schwächen
- Dribbling
- Flanken
- Schnelligkeit
Spielstil
Leon Avdullahu ist ein ballerobernder Mittelfeldspieler, der im Mittelfeldzentrum als Strukturgeber und Initiator für Angriffe verantwortlich ist. Von dort aus versucht er über seine Übersicht das Spielsequenzen vertikal einzuleiten. Er ist in jegliche Spielphasen involviert und versucht auch als Balleroberer Pässe abzufangen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇨🇭 Super League | 32 | 1 | 0 | 2746 |
| 23/24 | 🇨🇭 Super League | 28 | 1 | 1 | 1885 |
Analyse
Leon Avdullahu wurde am 23. Februar 2004 im schweizerischen Solothurn, welches zwischen Basel und Bern liegt, geboren. Mit dem Fußballspielen begann er bei seinem Heimatverein, dem FC Gerlafingen, bevor er 2013 zum größeren Verein in Solothurn wechselte. Von dort wurde er dann 2018 in das Nachwuchsleistungszentrum vom FC Basel geholt, wo er Teil jeglicher Jugendmannschaften war. Mit 18 Jahren wurde er zunächst immer wieder in der U21-Mannschaft des FC Basels in der dritten Liga eingesetzt, bis er gegen Ende der Saison 2022/23 das erste Mal im Kader der ersten Mannschaft stand.
In der Folgesaison wurde er fester Bestandteil des Profikaders und durfte auch vermehrt in der Startelf spielen. Die Rolle des U-Nationalspielers der Schweiz wuchs weiter an, weshalb er in der Saison 2024/25 kaum noch aus der Startformation wegzudenken war. Das Kapitel Basel endete dann im Sommer 2025 nach 63 Einsätzen – Avdullahu wechselt zur Saison 2025/26 nach Deutschland zur TSG 1899 Hoffenheim.

Im Mittelfeldzentrum agiert er als ballerobernder Mittelfeldspieler und soll als Ballverteiler das Ballbesitzspiel von der Sechs aus steuern. Neben einem Ballschlepper kann er sein Spiel am besten aufziehen.
Leon Avdullahu ist ein exzellenter Passspieler: Dies belegt er erst einmal mit der höchsten Passquote aller Mittelfeldspieler der schweizerischen Super League bei ebenfalls hohem Passvolumen. Darüber hinaus initiiert er aus der Tiefe hinaus Angriffe seiner Mannschaft, verfügt über eine starke Übersicht, eine ausgeprägte Druckresistenz und der Fähigkeit gegnerische Linien zu überspielen. Er hat immer ein Auge für den vertikalen Pass und möchte Raumgewinn über seine Pässe erzielen.
Vertikalität kriegt er allerdings fast ausschließlich über sein Passspiel auf den Rasen. Der Schweizer geht äußerst selten ins Dribbling und trägt den Ball nach vorne. Auf engem Raum, insbesondere bei Ballannahmen, zeigt er dann aber sein technisches Können: Mit ordentlicher Beweglichkeit und Flair dreht er sich auf und verschafft sich somit Platz für den nächsten Pass. Aus der Distanz schafft er es außerdem auch torgefährlich zu werden und konnte bereits, wenn er mal selbst ein Tor erzielt hat, sehenswerte Tore erzielen.
Gegen den Ball zeichnet sich Avdullahu besonders durch sein hervorragendes Stellungsspiel aus, welches ihm ermöglicht, Balleroberungen zu erzielen. Sein Gespür für die richtigen Positionen auf dem Spielfeld und seine Antizipationsfähigkeit machen ihn zu einem defensiven Stabilisator im Mittelfeld. In direkten Zweikämpfen am Boden zeigt er allerdings noch Entwicklungspotenzial. Seine Kopfballstärke ist dagegen bemerkenswert – bei Luftduellen gehört er zu den statistisch erfolgreichsten Mittelfeldakteuren der Super League.
Körperlich bringt er ein solides Paket mit: Ordentliche Größe, Kraft, Antritt und starke Ausdauer machen ihn zu einem laufstarken Mittelfeldspieler. In der Endgeschwindigkeit kann er allerdings nicht großartig überzeugen. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist, dass er als Kapitän der Schweizer U21 auch als Führungsspieler vorangehen kann.

Highlights



Information

Ilyas Ansah
- Name
- Ilyas Ansah
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 08.11.2004 (21 Jahre)
- Größe
- 197 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Lüdenscheid
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- 1. FC Union Berlin
- Marktwert
- 10,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Ballannahme
- Dribbling
- Abschluss
- Kraft
Schwächen
- Kopfball
- Flanken
- Standards
Spielstil
Temporeicher Stoßstürmer, der auch in den linken Halbraum oder auf den linken Flügel abkippen kann. Von dort aus geht er ins Dribbling und kreiert Vorteile durch sein technisches, athletisches und physisches Vermögen. Nachdem er ins Zentrum gezogen ist, sucht er entweder den Pass in die Schnittstelle oder schließt selbst aus der Distanz ab. Gegen den Ball lauert er auf Fehler der Aufbauspieler und lauert darauf, Pässe abzufangen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 33 | 6 | 4 | 1656 |
| 23/24 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 24 | 1 | 2 | 1214 |
Analyse
Ilyas Ansah, geboren am 08.11.2004 in Lüdenscheid, begann seine fußballerische Laufbahn in seiner Geburtsstadt beim SC Lüdenscheid. Im Jahr 2017 führte sein Weg vom Ruhrgebiet nach Ostwestfalen. Zunächst wechselte er zum VfL Bochum, dann zu Eintracht Dortmund und anschließend zu den Sportfreunden Siegen. 2022 schloss er sich der U19 vom SC Paderborn an, wo sein Weg zum Profifußballer dann konkrete Formen angenommen hat.
Unter Trainer Lukas Kwasniok spielte erstmals im September 2023 in der 2. Bundesliga und durfte bei seinem Debüt gegen den 1. FC Magdeburg die vollen 90 Minuten absolvieren. Knapp zwei Monate später erzielte er dann auch sein erstes Profitor gegen den Hamburger Sportverein. Seinen Durchbruch feierte er aber in der Folgesaison 2024/25, als er in 33 Einsätzen jeweils sechs Tore und Vorlagen erzielte. Dass diese Leistungen, verbunden mit dem allgemeinen Erfolgs des ostwestfälischen Zweitligisten, Begehrlichkeiten aus der Bundesliga wecken könnten, war also erwartungsgemäß, weshalb Union Berlin Ilyas Ansah zur Saison 2025/26 verpflichtet hat.

Ilyas Ansah kann im offensiven Bereich auf jeder Position eingesetzt werden, entfaltet aber seine größten Stärken im Sturmzentrum und auf dem linken Flügel. Er kann dabei als Stoßstürmer oder auch als klassischer Flügelstürmer agieren, kippt gerne in den Halbraum oder auf den Flügel ab und begeistert dort mit seinem hervorragenden Top-Speed, welcher in der Saison 2024/25 bei 34,8 km/h sein persönlicher Spitzenwert war.
Ansah verfügt über ein äußerst interessantes Spielerprofil: Er vereint mit seiner Größe von 1,94 m Physis, Technik und Athletik in einem. In der Phase des eigenen Ballbesitzes beteiligt er sich aktiv am Kombinationsspiel und kann mit seinem starken ersten Kontakt auch schwerere Bälle verarbeiten. Zuvor bewegt er sich auch abseits des Balles klug und läuft in freie Räume. Unter Druck findet er Lösungen durch Eins-gegen-Eins-Situationen oder legt Torchancen für seine Mitspieler auf. Seine athletischen und physischen Attribute verschaffen ihm dabei einen natürlichen Vorteil gegenüber vielen Gegenspielern. Als Passspieler überzeugt er besonders auf kurze Distanz, zeigt jedoch Schwächen bei längeren Pässen, und insbesondere bei Flanken erreichen seine Bälle zu selten die Mitspieler.

Vor dem Tor überzeugt er mit einer hohen Abschlussqualität – besonders mit seinem starken rechten Fuß. Auch mit seinem schwächeren linken Fuß kann er gefährliche Abschlüsse erzielen und Torhüter vor Probleme stellen. Etwas enttäuschend ist allerdings, dass er trotz seiner Größe kein guter Kopfballspieler ist. In der Saison 2024/25 konnte er lediglich 39,7 % seiner Luftduelle für sich entscheiden und hat deutliche Schwierigkeiten, den Ball per Kopf in Richtung Tor zu befördern.

Gegen den Ball versucht der Lüdenscheider intensiv den Ball zu jagen, was durch seine körperlichen Fähigkeiten massivst vereinfacht wird. Im Pressing kann er mit seiner hohen Geschwindigkeit den Gegner stressen und seine Physis bewusst einsetzen. In der statistischen Rubrik Possesions won per 90 liegt er in der Saison 2024/25 auf Platz vier, was seine Fähigkeiten als Pressingspieler und »Ball-Winner« untermauert.
Ilyas Ansah hat das Potenzial, in einer der Top-5-Ligen eine wichtige Rolle im Kader einzunehmen. Sein besonderes Profil – geprägt durch seine Größe, vielseitige Einsetzbarkeit und technische Fertigkeiten – macht ihn besonders interessant für Trainer, die auf temporeiche Stürmer setzen. In einem offensiven System kann er von seinen Mitspielern profitieren, wird aber auf hohem Niveau weniger der Spielmacher sein, sondern eher derjenige, der bestehende Vorteile optimal ausnutzt.

Information

Keita Kosugi
- Name
- Keita Kosugi
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 18.03.2006 (19 Jahre)
- Größe
- 172 cm
- Geburtsort
- 🇯🇵 Kamakura, Kanagawa
- Nationalität
- 🇯🇵 Japan
- Fuß
- Links
- Position
- Abwehr
- Verein
- Djurgårdens IF
- Marktwert
- 4,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Pressing
- Zweikampf
- Beweglichkeit
Schwächen
- Kopfball
- Schwacher Fuß
Spielstil
Keita Kosugi ist ein mitspielender Außenverteidiger mit hohem Pressinginstinkt, dynamischen Vorstößen und spielerischer Qualität im Aufbau. Er kombiniert athletische Präsenz mit taktischer Reife, bringt sich proaktiv ins Angriffsspiel ein und passt mit seiner vertikalen Spielweise ideal in ballbesitzorientierte Systeme mit hoher Intensität und breiter Grundordnung.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 🇸🇪 Allsvenskan | 28 | 0 | 5 | 2347 |
| 2024 | 🇸🇪 Allsvenskan | 14 | 1 | 1 | 1020 |
Keita Kosugi (3.0, B)
Scouting & Statistik
Keita Kosugi wurde im März 2006 in Japan geboren und durchlief die Jugendakademie von Shonan Bellmare, einem der renommiertesten Ausbildungsvereine Japans. Dort entwickelte er sich zu einem der vielversprechendsten Verteidiger seines Jahrgangs. Spätestens mit dem Gewinn der U17-Asienmeisterschaft 2023, bei der Kosugi nicht nur Stammspieler, sondern auch Kapitän der japanischen Auswahl war, wurde sein Name international bekannt. 2024 wechselte er im Alter von 18 Jahren direkt nach Europa zu Djurgårdens IF in die schwedische Allsvenskan – ein bemerkenswerter Schritt, der seine Ambitionen unterstreicht. Dort etablierte er sich in seiner Debütsaison auf Anhieb als Stammkraft auf der linken Abwehrseite.
Mit einer Körpergröße von rund 1,72 Metern ist er zwar nicht besonders groß, gleicht dies aber durch enorme Dynamik, gute Technik und ein gutes taktisches Gespür aus. Kosugi ist primär Linksverteidiger, kann aber auch als linker Halbverteidiger in einer Dreierkette agieren – eine Vielseitigkeit, die ihn auch perspektivisch für höherklassige Systeme interessant macht.
In seiner Rolle als moderner Außenverteidiger bringt Kosugi ein bemerkenswertes Gesamtpaket mit. Besonders auffällig ist seine Explosivität auf den ersten Metern, die es ihm ermöglicht, offensive Läufe aus der Tiefe ebenso energisch zu starten wie Defensivaktionen mit vollem Tempo zu führen. Er zeigt dabei eine sehr aktive Spielweise, bei der er sich nicht nur auf das Verteidigen beschränkt, sondern offensiv immer wieder mit gut getimten Läufen in den Halbraum oder bis zur Grundlinie vordringt. In Ballbesitz fällt auf, wie sauber Kosugi das Spiel aufzieht: Er besitzt eine überdurchschnittliche Passqualität, besonders bei Seitenverlagerungen oder vertikalen Zuspielen in den Zwischenraum. Auch unter Druck bleibt er ruhig und trifft häufig die richtige Entscheidung.

Sein Verhalten gegen den Ball ist ebenso strukturiert wie intensiv. Kosugi agiert gerne in höheren Zonen, antizipiert Zuspiele des Gegners und versucht aktiv, Ballgewinne durch Pressing auszulösen. Dabei bleibt er meist auf den Beinen, was ihn zu einem fairen, aber effektiven Zweikämpfer macht. Trotz seiner vergleichsweise geringen Körpergröße zeigt er sich robust im direkten Duell, profitiert von seiner schnellen Reaktion und einem ausgeprägten Timing. In der Luft gleicht er Nachteile durch Sprungkraft und Agilität teilweise aus, sollte physisch jedoch noch weiter zulegen, um sich mittelfristig auch in stärkeren Ligen behaupten zu können.
Statistisch untermauert wird sein aktiver Spielstil durch hohe Laufleistungen, viele progressive Läufe und eine auffällige Anzahl an erfolgreichen Pässen ins Angriffsdrittel. In seiner ersten Profisaison gelangen ihm zudem zwei sehenswerte Distanztreffer – beide mit dem linken Fuß außerhalb des Strafraums erzielt. Seine Rolle im Build-Up ist dabei keineswegs passiv: Er wird gezielt eingebunden und kann das Spiel über die linke Seite wie auch durch diagonale Verlagerungen aufziehen. In der Rückwärtsbewegung zeigt er sich diszipliniert und positionsstark, wobei er besonders in hochstehenden Systemen seine Stärken ideal einbringen kann.

Was bei Kosugi ebenfalls hervorsticht, ist seine mentale Reife. Trotz seines jungen Alters übernimmt er Verantwortung, kommuniziert klar mit Mitspielern – auch auf Englisch – und tritt auf dem Platz wie ein Führungsspieler auf. Diese Charaktereigenschaften, gepaart mit seiner taktischen Vielseitigkeit, machen ihn zu einem spannenden Entwicklungsspieler für Mannschaften, die auf hohes Tempo, intensive Umschaltbewegungen und flexible Pressingstrukturen setzen.
Die Bewertung von 3.0 in der Scouting-Datenbank signalisiert solides Kaderpotenzial für eine europäische Top-5-Liga – ein Niveau, das Keita Kosugi perspektivisch erreichen kann. Seine Spielintelligenz, Pressingstärke und technische Sauberkeit sind bemerkenswert, doch es fehlt bislang an Konstanz auf höherem Niveau und an körperlicher Präsenz, um sofort konkurrenzfähig zu sein. Kosugi bringt viele Bausteine für eine Rolle im erweiterten Kader eines Top-5-Clubs mit, muss aber noch Stabilität, Physis und Durchschlagskraft entwickeln, um sich langfristig dort zu behaupten.
Scouting
Position
LV
Abwehr
Spielstil
Keita Kosugi ist ein mitspielender Außenverteidiger mit hohem Pressinginstinkt, dynamischen Vorstößen und spielerischer Qualität im Aufbau. Er kombiniert athletische Präsenz mit taktischer Reife, bringt sich proaktiv ins Angriffsspiel ein und passt mit seiner vertikalen Spielweise ideal in ballbesitzorientierte Systeme mit hoher Intensität und breiter Grundordnung.
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 🇸🇪 Allsvenskan | 12 | 0 | 0 | 995′ |
| 2024 | 🇸🇪 Allsvenskan | 14 | 1 | 1 | 1.020′ |
Spielszenen

Zusammenfassung
Stärken
+ Schnelligkeit
+ Pressing
+ Zweikämpfe
+ Beweglichkeit
Schwächen
– Kopfball
– Schwacher Fuß
Fazit
Keita Kosugi bringt spannende Anlagen für eine moderne Rolle im Profifußball mit. Seine Athletik, Spielintelligenz und Reife lassen auf eine vielversprechende Entwicklung schließen. Bleibt er körperlich stabil und sammelt weiter Spielpraxis, ist ihm perspektivisch der nächste Karriereschritt durchaus zuzutrauen.
3.0
Bewertung
Analyse
Maher Carrizo – ein weiterer Spieler aus der erfolgreichen Nachwuchsreihe um Gómez und Montoro von Vélez Sarsfield. Der 2006 geborene Angreifer stammt wie seine beiden Teamkollegen aus der eigenen Jugend des für exzellente Nachwuchsarbeit bekannten Vereins. Seit 2024 spielte er eine wichtige Rolle in der ersten Mannschaft, nachdem er im B-Team Erfahrungen sammelte und dort 2023 Torschützenkönig wurde. Seine fußballerische Laufbahn begann bei Central Córdoba, bevor er 2015 nach Buenos Aires wechselte. Zudem kann der Angreifer Einsätze in den argentinischen U-Nationalmannschaften vorweisen.
Seine vielseitige Einsetzbarkeit macht ihn interessant. Ob auf dem Flügel oder im Sturmzentrum – er kann auf allen Offensivpositionen spielen. Der mobile Angreifer, am ehesten dem Profil einer hängenden Spitze zuzuordnen, kann in den verschiedensten Offensivsystemen eingesetzt werden. Gerade neben einem Zielspieler könnte er seine Stärken entfalten.
Maher Carrizo ist ein Stürmer, der grundsätzlich nicht viel in das Kombinationsspiel eingebunden ist und sich daher viel abseits des Balles bewegt. Mit seinem starken Raumgefühl versucht er der Empfänger seiner kreativen Mitspieler zu werden und verleiht mit seinen athletischen Fähigkeiten seiner Mannschaft Tiefe – auch deshalb könnte er für Umschaltteams ein interessanter Kandidat sein. Vor dem Tor beeindruckt er mit seinem Abschluss, welcher bereits weit entwickelt ist. Mit dem linken Fuß ist der Argentinier ein eiskalter Knipser. Besonders der Wert von +0,15 beim npxG untermauert diese Stärke Carrizos statistisch.
Die mitspielende Komponente im Passspiel muss jedoch noch besser werden, weil er dort nur kaum eingebunden ist. Besonders bei Mannschaften, die einen ballbesitz-orientierten Ansatz verfolgen, würde er noch Probleme haben.

Highlights

* Maher Carrizo ist Teil der Ligenserie der Liga Profesional de Fútbol
Information

Joel Chima Fujita
藤田 譲瑠チマ
3.0
Bewertung
Alter
24 JahreGeburtsdatum
16.02.2002
Nationalität
Japan
Geburtsort
Machida, Tokyo
Position
Mittelfeld
Größe
175 cm
Fuß
Rechts
Verein
VV St. Truiden
Marktwert
Joel Chima Fujita (3.0, B)
Scouting & Statistik
Joel Chima Fujita ist ein japanischer Fußballspieler mit nigerianischen Wurzeln, der sich in den letzten Jahren als vielversprechender defensiver Mittelfeldspieler etabliert hat. Geboren am 16. Februar 2002 in Machida, Tokyo, begann er seine fußballerische Laufbahn bei Machida Okura FC und wechselte später in die Jugendakademie von Tokyo Verdy. Seine Profikarriere startete er 2019 bei Tokyo Verdy in der J2 League, der zweiten japanischen Liga. Nach Stationen bei Tokushima Vortis und Yokohama F. Marinos, mit denen er 2022 die japanische Meisterschaft gewann, wechselte er im Juli 2023 zum belgischen Erstligisten Sint-Truidense VV. Joel Chima Fujita war zudem Kapitän der japanischen U23-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris.
Joel Chima Fujita ist ein Spieler, der sich durch seine herausragende Disziplin, taktische Intelligenz und defensive Stabilität auszeichnet. Im zentralen Mittelfeld übernimmt er vor allem die Rolle des »Sechsers«, der das Spiel vor der Abwehr sichert und gegnerische Angriffe frühzeitig unterbindet.

Dabei beeindruckt er durch eine starke Antizipation, die es ihm ermöglicht, gefährliche Situationen zu entschärfen, bevor sie sich voll entfalten können. Seine Fähigkeit, Räume zu schließen und Schnittstellenpässe abzufangen, macht ihn zu einem wertvollen Rückhalt für seine Mannschaft. Gleichzeitig zeigt er eine bemerkenswerte Ruhe am Ball, was es ihm erlaubt, selbst unter Druck präzise Pässe zu spielen und die erste Linie des gegnerischen Pressings zu überwinden.
Ein weiteres Merkmal von Fujitas Spiel ist seine beeindruckende Laufbereitschaft und Ausdauer. Er gehört zu den Spielern, die über 90 Minuten konstant hohe Intensität auf den Platz bringen können. Diese Physis, gepaart mit einem starken taktischen Verständnis, ermöglicht es ihm, die Räume zwischen Mittelfeld und Abwehr effektiv zu kontrollieren. Dabei zeigt er ein ausgeprägtes Gespür dafür, wann er Druck auf den ballführenden Gegenspieler ausüben muss und wann es klüger ist, Räume zu verteidigen und das Spielgeschehen zu lenken. Zudem bringt er eine hohe mentale Robustheit mit, die sich in seiner konzentrierten und fehlerarmen Spielweise widerspiegelt.
Trotz seiner defensiven Fokussierung hat Fujita auch Qualitäten im Aufbauspiel. Er ist in der Lage, das Tempo des Spiels zu kontrollieren und den Ball sicher aus der Defensive nach vorne zu tragen. Dabei bevorzugt er präzise, vertikale Pässe, die das gegnerische Mittelfeld überspielen können, anstatt bloß auf Sicherheit zu setzen. Dennoch bleibt er offensiv eher zurückhaltend und beteiligt sich seltener an riskanten Vorstößen in den Strafraum. Diese defensive Grundhaltung ist einerseits ein Vorteil, da sie Stabilität gibt, kann andererseits aber auch dazu führen, dass seine Mannschaft in Umschaltsituationen weniger kreative Optionen hat.
Seine technischen Fähigkeiten sind für einen zentralen Mittelfeldspieler auch eher unterdurchschnittlich gut. Man sollte von ihm keine technisch anspruchsvollen Schnittstellenpässe oder Progressive Carries durch eigene Tempodribblings erwarten.
Physisch bringt Fujita eine solide Grundathletik mit, ist aber kein besonders großer oder kräftiger Spieler, was ihn in direkten Duellen gegen physisch starke Gegner manchmal vor Herausforderungen stellen kann. Diese relative Körperlichkeit kann gegen robustere, europäische Teams eine Schwachstelle sein, weshalb er in diesen Situationen noch an seiner Robustheit und Körperbeherrschung arbeiten könnte. Darüber hinaus bleibt seine Torgefahr überschaubar, was seine Rolle im offensiven Spiel weiter einschränkt.
Trotz dieser punktuellen Schwächen hat Fujita das Potenzial, sich zu einem wertvollen Bestandteil jeder Mannschaft zu entwickeln, die auf ein strukturiertes und defensiv stabiles Spielsystem setzt. Sein intelligentes Positionsspiel, seine taktische Disziplin und seine mentale Stärke machen ihn zu einem Spieler, der seinen Trainern viel Vertrauen gibt und der in der Lage ist, auf hohem Niveau konstant zu liefern. In den kommenden Jahren wird es entscheidend sein, dass er sein Spiel weiter diversifiziert und seine offensive Präsenz ausbaut, um seine ohnehin schon beeindruckende Vielseitigkeit weiter zu verbessern. Diese limitierte offensive Präsenz und seine technischen Defiziten begründen die Bewertung von 3.0 in der Scouting-Datenbank.
Scouting
Position
ZM (DM)
Mittelfeld
Spielstil
Abräumender Mittelfeldspieler, der durch Spielintelligenz und hohe Einsatzfreude besticht. Überzeugt mit gutem Stellungsspiel und taktischer Disziplin, die ihn zuverlässig Bälle für sein Team gewinnen lässt. Mit Ball bevorzugt er vertikale Optionen, verfügt aber nicht über die Technik, um konstant für offensive Gefahr sorgen zu können. Physisch ist er aufgrund seiner Körpergröße gelegentlich unterlegen, er scheut sich aber nicht, Zweikämpfe zu suchen.
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Einsätze (Minuten) | Tore (Vorlagen) | Sofascore-Rating |
|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇧🇪 Pro League | 33 (2942) | 0 (4) | 7.02 |
| 23/24 | 🇧🇪 Pro League | 25 (1075) | 1 (2) | 6.81 |
| 2023 | 🇯🇵 J1 League | 17 (646) | 2 (0) | 6.83 |
| 2022 | 🇯🇵 J1 League | 29 (1528) | 1 (1) | 6.76 |
| 2021 | 🇯🇵 J1 League | 28 (1478) | 1 (1) | 6.74 |
Spielszenen



Zusammenfassung
Stärken
+ Einsatzfreude
+ Antizipation
+ Mental
+ Ausdauer
+ Zweikämpfe
Schwächen
– Technik
– Dribbling
– Ballkontrolle
Fazit
Joel Chima Fujita ist ein intelligenter und disziplinierter defensiver Mittelfeldspieler, der durch starkes Positionsspiel, präzise Ballgewinne und solides Passspiel überzeugt. Trotz seiner defensiven Ausrichtung zeigt er auch Qualitäten im Spielaufbau. Um sich auf internationalem Niveau durchzusetzen, könnte er noch an seiner Physis und offensiven Durchschlagskraft arbeiten.
3.0
Bewertung
Information

Bence Dárdai
- Name
- Bence Dárdai
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 24.01.2006 (20 Jahre)
- Größe
- 189 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Berlin
- Nationalität
- 🇭🇺 Ungarn
- Fuß
- Rechts
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- VfL Wolfsburg
- Marktwert
- 9,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Aggressivität
- Antizipation
- Off-Ball
- Einsatzfreude
Schwächen
- Übersicht
- Langer Pass
Spielstil
Bence Dárdai ist ein Box-to-Box Mittelfeldspieler, der neben soliden technischen Fähigkeiten auch defensive Qualitäten besitzt. Hohe Laufintensität und gute Übersicht für den letzten Pass sowie hohe Spielintelligenz. Aktive Bewegungen zwischen den Linien und sein Positionsspiel im letzten Drittel machen ihn stets anspielbar. Fehlende Top-Level-Technik führt zu Anfälligkeiten in Drucksituationen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇪 Bundesliga | 21 | 1 | 1 | 1312 |
| 23/24 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 8 | 0 | 0 | 190 |
| 22/23 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 17 | 6 | 0 | 1239 |
Analyse
Er ist Teil einer der populärsten Fußballfamilien in Europa und insbesondere bei uns in Deutschland – nachdem sein Vater Pál auf eine Karriere bei Hertha als Spieler und Trainer zurückblicken kann, seine Brüder Palkó und Márton ebenfalls in Berlin Profifußball spielen, ist seit dem Sommer 2024 auch Bence Dárdai in der Bundesliga angekommen.
Bence Dárdai wurde als jüngster Sohn am 24. Februar 2006 in Berlin geboren und bekam den Fußball bei seiner Familie in die Wiege gelegt. Genauso wie der Verein – Bence spielte nämlich seit seinem elften Lebensjahr für Hertha BSC, durchlief jegliche Jugendmannschaften der »Alten Dame«, bis er 2023 das erste Mal für die Profimannschaft in der zweiten Bundesliga auflief. Im Sommer 2024 schloss er sich nach Auslaufen seines Vertrags dem VfL Wolfsburg an.
Zunächst wurde erwartet, dass der 19-Jährige zwischen U19 und Profimannschaft pendeln oder möglicherweise verliehen werden würde. Doch Dárdai überzeugte Wolfsburg-Trainer Ralph Hasenhüttl und etablierte sich als fester Bestandteil des Kaders. Nach anfänglichen Kurzeinsätzen entwickelte er sich während der Hinrunde zunehmend zum Stammspieler und rotierte zwischen Startelf und Bank.
Dárdai ist grundsätzlich als Box-to-Box-Achter bzw. Spielmacher einzuordnen und zeigt seine größten Qualitäten im letzten Drittel. Im Vergleich zu anderen U21-Spielern aus den besten sieben Ligen weist er die siebthöchste Quote bei Pässen in den Strafraum auf und verfügt über eine hervorragende Übersicht – ein klares Indiz für seine Qualitäten als Spielgestalter.
Auch wenn sein progressives Spiel noch ausbaufähig ist, sucht er stets den Weg nach vorn. Beim Ballcarrying besteht noch Verbesserungspotenzial, wobei er ohnehin eher als »Pass-first-Mittelfeldspieler« einzuordnen ist. Seine Abschlussqualitäten sind solide – er scheut sich nicht, aus verschiedenen Positionen den Torabschluss zu suchen, und stellt dank seiner Größe auch in der Luft eine Torgefahr dar.
Seine größte Stärke liegt in seinem Gespür, die richtigen Räume zu finden und sich anspielbar zu machen. Bemerkenswert ist zudem seine hohe Arbeitsrate, die sich sowohl in Läufen ohne Ball im eigenen Ballbesitz als auch im Defensivverhalten zeigt. Ein weiterer positiver Punkt seines Spiels ist seine Vielseitigkeit, auch wenn er eher nicht als Sechser spielen sollte.
Der neue ungarische Nationalspieler zeigt gute Qualitäten im Defensivverhalten und antizipiert Spielsituationen hervorragend. Dárdai überzeugt zudem als Pressingspieler, gewinnt Zweikämpfe dank präzisem Timing und setzt seine bereits bundesligataugliche Physis effektiv in Duellen ein.
Highlights



Information

Momodou Sonko
- Name
- Momodou Sonko
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 31.01.2005 (21 Jahre)
- Größe
- 176 cm
- Geburtsort
- 🇸🇪 Göteborg
- Nationalität
- 🇸🇪 Schweden
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- KAA Gent
- Marktwert
- 2,50 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Antritt
- Dribbling
- Abschluss
Schwächen
- Entscheidungen
- Kraft
Spielstil
Dynamischer 1-gegen-1-Flügelstürmer mit einem Spielstil, der auf den eigenen Abschluss ausgerichtet ist. Rechtsfuß, aber auch mit dem schwachen Fuß in der Lage, anspruchsvolle Pässe zu spielen und den Abschluss zu suchen. Unterhaltsame und risikoreiche Spielweise mit einem großen Fokus auf den direkten Torerfolg. Er fackelt nicht lange und spielt eher mit Instinkt, als mit Verstand.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 30 | 2 | 1 | 1353 |
| 23/24 | 🇧🇪 Jupiler Pro League | 7 | 0 | 0 | 198 |
| 2023 | 🇸🇪 Allsvenskan | 23 | 7 | 4 | 1347 |
| 2022 | 🇸🇪 Allsvenskan | 2 | 0 | 0 | 13 |
Bester junger Spieler der Allsvenskan in 2023: Momodou Sonko
Der im Januar 2005 geborene Momodou Sonko ist einer der zahlreichen hochtalentierten Youngster, der der schwedischen Allsvenskan entsprungen ist. Nach seinem Debüt in der Saison 2022 wurde in der Saison 2023 wichtiger Bestandteil der ersten Mannschaft. Sein damaliger Verein BK Häcken ist ein ambitionierter, aufstrebender Verein, der im Kalenderjahr 2022 (in Schweden läuft die Fußballsaison von April bis November) das erste Mal schwedischer Meister werden konnte.
Auch in der Saison 2023 lieferte der Verein gute Leistungen ab und Sonko konnte ihnen zu einem dritten Platz in der Liga und dem Gewinn des schwedischen Pokals verhelfen. Sein eigener Beitrag wurde dabei auch noch mal gesondert mit der Auszeichnung für den besten jungen Spieler der Allsvenskan 2023 ausgezeichnet – ein Preis, der im vorherigen Jahr an Hugo Larsson ging, der sich jetzt bei Eintracht Frankfurt zu einem guten Bundesliga-Spieler entwickelt hat.

Sonko ist ein schneller und dribbelstarker Flügelspieler, der auf beiden offensiven Flügeln eingesetzt werden kann. Besonders auffällig ist dabei seine Dynamik und sein Tempo, mit dem er Spieler in 1-gegen-1-Duellen hinter sich lassen kann. Er ist zwar Rechtsfuß, scheut sicher aber auch nicht seinen schwachen Fuß einzubinden und auch mit ihm abzuschließen, was ihn noch unberechenbarer macht.
Er sucht sehr gerne selbst den Abschluss und konnte in der Saison 2023 auch sieben Tore erzielen. Bei einem xG von 3.78 und einem xGOT (xG on target) von 6.16 wird dabei seine Abschlussqualität deutlich (wenn ein Spieler mit seinem xGOT den xG übertrifft, kann das oft ein Qualitätsmerkmal sein, da Schüsse besser als im Schnitt platziert werden).
Aus seinem DataMB-Radar wird abermals deutlich, dass er ein sehr effektiver Ballcarrier ist, der den Ball nach vorn tragen kann, gerne dribbelt und in der Lage ist xG für sein Team zu kreieren. Einzig in der Chancenkreierung durch Pässe fällt Sonko merklich ab. Da wird dann schon deutlich, dass er es bevorzugt, selbst den Abschluss zu suchen, auch weil seine Übersicht für einen Offensivspieler eher durchschnittlich ist. In allen anderen Kategorien zeigt Sonko aber deutlich überdurchschnittliche Leistungen und beweist damit seinen wirklich großen Impact in der Offensive.

Sonko ist ein echter »shoot-first«-Winger, der gerne in Dribblings geht und keine 1-gegen-1-Duelle scheut. Sein ganzer Spielstil schreit aber nach Risiko. Er präferiert nicht nur den eigenen Abschluss und Duelle, sondern auch in seinem Passspiel wird das deutlich. Trotz weit unterdurchschnittlicher Passwerte kommt er auf gute 0.21/90 xA, da er mit seinen Pässen gezielt auf den Torerfolg ausgerichtet ist und keine Angst hat, dabei den Ball zu verlieren.
Flanken schlägt er unterdurchschnittlich viel, eben auch wegen seiner »shoot-first«-Mentalität, aber wenn er sie schlägt, kommen sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an. Sein Tempo und die 1-gegen-1-Qualität machen ihn zu einem prädestinierten Flügelspieler, der da beinahe jede Rolle bekleiden kann. Durch seinen guten schwachen Fuß kann er auf beiden Seiten sowohl als klassischer Winger, als auch als Inside Forward spielen.
Der Wechsel ins Ausland: Momodou Sonko schließt sich KAA Gent an
Als ersten Auslandswechsel entschied sich Momodou Sonko für den Schritt zum belgischen Erstligisten KAA Gent. Nach erfolgreichen Jahren in der schwedischen Allsvenskan ist der Wechsel in die belgische Jupiler Pro League ein sinnvoller Schritt, um sich auf höherem Niveau weiterzuentwickeln, ohne dabei den Druck eines direkten Wechsels in eine der europäischen Top-Ligen zu spüren.
KAA Gent gehört zu den traditionsreichsten und ambitioniertesten Vereinen Belgiens, der regelmäßig in den europäischen Wettbewerben vertreten ist und über eine hervorragende Infrastruktur sowie ein stabiles sportliches Umfeld verfügt. Die belgische Liga gilt als idealer Zwischenschritt, um sich an ein höheres Spieltempo und physisch stärkere Gegner zu gewöhnen. Gleichzeitig bietet sie talentierten Spielern wie Sonko eine größere Bühne, um sich für Top-Clubs aus den größeren Ligen zu empfehlen, ohne dabei den Fokus auf regelmäßige Spielpraxis zu verlieren.
Spielszenen


Information

Filip Bundgaard
- Name
- Filip Bundgaard
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 03.07.2004 (21 Jahre)
- Größe
- 176 cm
- Geburtsort
- 🇩🇰 Randers
- Nationalität
- 🇩🇰 Dänemark
- Fuß
- Links
- Position
- Sturm
- Verein
- Brøndby IF
- Marktwert
- 2,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Beweglichkeit
- Einsatzfreude
- Technik
- Antritt
Schwächen
- Kraft
- Abschluss
- Schwacher Fuß
Spielstil
Agiler Stoßstürmer oder Inside Forward auf der rechten Seite als Linksfuß. Bundgaard ist technisch versiert und verfügt über ein hohes Spielverständnis und Arbeitsrate, die ihn zu einer Option für alle Offensivpositionen macht. Seine Vielseitigkeit und das diverse Fähigkeitsprofil machen ihn für eine Vielzahl an unterschiedlichen Spielsystemen nützlich.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇰 Superliga | 24 | 2 | 1 | 676 |
| 23/24 | 🇩🇰 Superliga | 15 | 1 | 2 | 414 |
| 23/24 | 🇩🇰 Superliga | 17 | 4 | 2 | 1175 |
| 22/23 | 🇩🇰 Superliga | 31 | 4 | 2 | 1655 |
| 21/22 | 🇩🇰 Superliga | 15 | 0 | 0 | 250 |
| 20/21 | 🇩🇰 Superliga | 9 | 0 | 0 | 107 |
| 19/20 | 🇩🇰 Superliga | 1 | 0 | 0 | 1 |
Analyse
Filip Bundgaard wurde am 3. Juni 2005 in Dänemark geboren und durchlief die Jugendabteilung von Randers FC, einem Verein, der für seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit bekannt ist. Bereits in jungen Jahren machte Bundgaard mit seiner technischen Finesse und Spielintelligenz auf sich aufmerksam und schaffte im Alter von nur 16 Jahren den Sprung in die Profimannschaft von Randers FC.
Sein Debüt in der dänischen Superliga gab er am 22. August 2021 und avancierte damit zum jüngsten Debütanten in der Geschichte des Vereins. International machte er erstmals bei den dänischen Jugendnationalteams auf sich aufmerksam, wo er seine fußballerische Entwicklung auf höchstem Niveau fortsetzte.
Filip Bundgaard ist ein moderner Stürmer, wie er im Buche steht. Schnell, beweglich und eine hohe Spielintelligenz zeichnet ihn aus. Dazu hat er auch eine sehr ordentliche Technik, was ihn auch zu einem hervorragenden Inside Forward macht. Zusätzlich ist Bundgaard aber auch ein verlässlicher Spielmacher, der sich mit Pässen und Flanken im Aufbauspiel beteiligen kann. Dieses komplette Profil zeichnet ihn aus und befähigt ihn deshalb auch, alle Offensivpositionen bekleiden zu können.
Er begann seine Profilaufbahn beim dänischen Mittelfeld-Team Randers FC und nahm daher als junger Stürmer eine etwas undankbare Rolle ein, wenn es in großer Regelmäßigkeit gegen deutlich stärker besetzte Mannschaften ging. Gleichzeitig hat ihn diese undankbare Rolle aber auch geschult, sich zu einem hart gegen den Ball arbeitenden Offensivspieler zu entwickeln, der im modernen Fußball sehr gefragt ist.

Bundgaard spielt 2023/24 seine Durchbruch-Saison und aus den Statistiken bekommt man einen guten Einblick in sein Profil. Besonders auffällig sind seine starken Werte in der Arbeit gegen den Ball. Bundgaard gewinnt den Ball für sein Team extrem häufig zurück und ist in Umschaltsituationen dann auch in der Lage, kreative Lösungen zu finden, sowohl durch eigene Dribblings als auch gezielte Pässe. Pässe über verschiedene Distanzen, Schnittpässe aber auch Flanken von beiden Flügeln gehören zu seinem Repertoire.


Aber auch auf seine Abschluss-Statistiken muss man einen Blick werfen, um das gesamte Bild zu bekommen. Bundgaards größter Haken ist definitiv die Abwesenheit einer eigenen Torgefahr. Während er in fast allen Phasen des Spiels einen erheblichen Beitrag für seine Mannschaft leisten kann, so ist auf ihn als letzter Abschlussspieler und Goalgetter kein Verlass. Sein offensiver Output ist damit in erheblichem Maße abhängig von seinen offensiven Mitspielern und um sein volles Potenzial zu entfalten, muss er von den richtigen Mannschaftskollegen umgeben sein, die um seine Stärken und Schwächen wissen.
Bundgaard schaffte mit seinem Wechsel zum dänischen Topclub Brøndby IF einen ordentlichen Leistungssprung. In beinahe allen Aspekten ist sein Spiel besser und effektiver geworden. Seine absoluten Finisherqualitäten blieben aber weiterhin aus und sowohl in der Wechselsaison als auch in der vollständigen ersten Saison bei Brøndby konnte er nicht mehr als acht Scorerpunkte pro Spielzeit erreichen. In der zweiten Saisonhälfte teilt sich die dänische Liga in zwei Gruppen und seine Spielzeit nahm mit dem Beginn der Championship-Runde drastisch ab. Bei seinem neuen Team konnte er sich 2024/25 nicht an den Schlüsselspielern wie Mathias Kvistgaard oder Yuito Suzuki vorbei in die Startelf spielen.
Spielszenen


Information

Valdemar Lund
- Name
- Valdemar Lund
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 28.05.2003 (22 Jahre)
- Größe
- 193 cm
- Geburtsort
- 🇩🇰 Sundby
- Nationalität
- 🇩🇰 Dänemark
- Fuß
- Links
- Position
- Abwehr
- Verein
- Vejle Boldklub
- Marktwert
- 1,20 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Physis
- Aggressivität
- Kopfball
Schwächen
- Entscheidungen
- Beweglichkeit
Spielstil
Physisch kompletter mobiler Innenverteidiger, der eine gute Technik und Übersicht mitbringt, um sich im Spielaufbau effektiv beteiligen zu können. Aufgrund seiner Größe und Stärke auch ein guter Kopfballspieler, sowohl defensiv als auch offensiv. Im Gegensatz zu anderen modernen ballspielenden Innenverteidigern fällt er allerdings in puncto progressive Carries ab und bevorzugt den Ball zu passen, anstatt ihn zu tragen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇳🇴 Eliteserien | 9 | 0 | 0 | 433 |
| 24/25 | 🇳🇴 Eliteserien | 16 | 0 | 1 | 887 |
| 23/24 | 🇩🇰 Superliga | 5 | 1 | 0 | 383 |
| 22/23 | 🇩🇰 Superliga | 19 | 1 | 0 | 1268 |
| 21/22 | 🇩🇰 Superliga | 3 | 0 | 0 | 18 |
Analyse
Valdemar Lund begann seine fußballerische Laufbahn in den Nachwuchsabteilungen von Sundby Boldklub und AB Tårnby, bevor er in die renommierte Jugendakademie des FC Kopenhagen wechselte. Dort entwickelte er sich schnell zu einem Führungsspieler und übernahm die Kapitänsbinde der U19-Mannschaft. In dieser Rolle sammelte er wertvolle Erfahrung auf internationalem Niveau, unter anderem in der UEFA Youth League, wo er regelmäßig gegen die Top-Talente Europas antrat und seine Qualitäten als physisch starker, aber auch technisch versierter Innenverteidiger unter Beweis stellte.
Auf dem Papier ist Valdemar Lund ein Innenverteidiger der Träume vieler Trainer und Manager. Mit 1,93 m und 85 Kilogramm besitzt er eine unglaubliche Präsenz und Reichweite, die ihn nicht nur zu einer Gefahr in der Luft machen, sondern auch Interceptions und Tackles ermöglichen, die andere Verteidiger so nicht ausführen könnten. Besonders begehrt macht ihn aber vermutlich die Tatsache, dass er ein Linksfuß mit sehr ordentlichen Fähigkeiten am Ball ist. Trotz seiner Physis ist er ein solider ballspielender Verteidiger, der gerne mit langen Pässen den Spielaufbau einleitet.
Dabei verfügt er sowohl über die Technik, als auch die Übersicht, um anspruchsvolle Seitenwechsel oder angriffseinleitende Diagonalpässe zu spielen. Gut mitspielende linke Innenverteidiger sind aktuell wohl eine der heißesten Personalien im modernen Fußball und Spieler wie Joško Gvardiol (Manchester City), Lisandro Martínez (Manchester United) oder Alessandro Bastoni (Inter Mailand) sind nur einige der vielen Beispiele.
Besonders auffällig ist bei Lund seine Tendenz, auf den Boden zu gehen. Wann immer möglich neigt er dazu, zu einer Grätsche anzusetzen, mit tiefen Blocks alles zu investieren oder auf den Boden zu gehen, um scharfe Bälle abzufangen. Wenn diese Herangehensweisen in einem Ballgewinn münden – gut, allerdings bringt ihn das natürlich jedes Mal in eine gewisse Alles-oder-Nichts-Situation.

In der Saison 2023/24 zeichnen sich trotz weniger Einsatzminuten aufgrund einiger unterdurchschnittlicher Leistungen seine Vorlieben ab. Das Percentile-Radar von DataMB zeigt, dass eine seiner größten Stärken im progressiven Passspiel liegen.
In allen Kategorien kann Valdemar Lund bisher überdurchschnittliche Statistiken hervorzeigen, insbesondere im Aufbauspiel sind seine Werte aber alle mindestens im oberen Drittel. Das ist natürlich auch teilweise der Tatsache geschuldet, dass er mit dem FC Kopenhagen bei einem der besten Teams seiner Liga spielt, verliert dadurch aber trotzdem nicht an Bedeutung.
In der Saison 2022/23 schien Lund schon ein gefestigter Stammspieler des dänischen Rekordmeisters zu werden, ehe er dann in der darauf folgenden Saison aufgrund einiger Formschwankungen wieder zum Rotationsspieler degradiert worden war. Das liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass er mit Kopenhagen-Legende Denis Vavro und Kevin Diks, zwei sehr starke Innenverteidiger vor sich gesetzt hatte.
Valdemar Lund wechselte für eine Ablösesumme von rund 1,5 Millionen Euro vom FC Kopenhagen zum norwegischen Erstligisten Molde FK. Der Transfer markierte einen wichtigen Karriereschritt für den großgewachsenen Innenverteidiger, der sich nach soliden Leistungen in der dänischen Superliga und internationalen Spielen für diesen Wechsel empfahl. Molde FK, bekannt für seine konsequente Talentförderung und regelmäßige Teilnahme an europäischen Wettbewerben, bot Lund die Möglichkeit, sich auf einem hohen Niveau weiterzuentwickeln. Mit seiner imposanten Physis und seinen balltechnischen Fähigkeiten passt Lund perfekt in die taktische Ausrichtung des norwegischen Meisters, der gerne auf ballbesitzorientierten und offensiven Fußball setzt.
Die Bewertung von 3.0 in unserer Scouting-Datenbank ergibt sich aus dem Mangel an Spielintelligenz für das europäische Spitzenniveau. Es ist unwahrscheinlich, dass er sich in einer der Top-5-Ligen nachhaltig durchetzen könnte, obwohl er so eine moderne Rolle bekleidet.
Spielszenen
Information

Eric da Silva Moreira
- Name
- Eric da Silva Moreira
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 03.05.2006 (19 Jahre)
- Größe
- 185 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Hamburg
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Abwehr
- Verein
- Rio Ave FC
- Marktwert
- 1,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Dribbling
- Einsatzfreude
Schwächen
- Stellungsspiel
- Schwacher Fuß
Spielstil
Rechter Flügelstürmer mit hoher Einsatzfreude und Torgefahr. Setzt seine Dynamik und Technik ein, um Offensivaktionen zu unterstützen, arbeitet aber auch mit zurück. Er ist kein klassischer Außenverteidiger und hat insbesondere im defensiven Stellungsspiel Defizite. Er profitiert von gutem Tempo und Beweglichkeit, die zu seiner Dynamik beitragen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇬🇧 Premier League | 2 | 0 | 0 | 28 |
| 23/24 | 🇩🇪 2. Bundesliga | 1 | 0 | 0 | 1 |
Ein Flügelspieler mit Allround-Potenzial – Eric da Silva Moreira
Eric da Silva Moreira kommt wie Bilal Yalçinkaya vom Hamburger SV auch aus Hamburg, spielt allerdings schon seit 2015 in den Jugendmannschaften des Stadtrivalen FC St. Pauli. Oft ist es gar nicht so einfach zu bestimmen, welche Position Moreira eigentlich spielt. In der Saison 2021/22 war er in der U17 von St. Pauli der klar gesetzte Mittelstürmer. In den beiden folgenden Saisons kam er dann exklusiv als offensiver Außen zum Einsatz. Mal auf der linken Seite, um seine Abschlussstärke mit dem rechten Fuß zu nutzen, mal auf der rechten Seite als etwas traditionellerer Flügelspieler, der das Spiel breit machen soll.
Da er sowohl auf U17, als auch auf U19-Niveau einfach deutlich besser war als seine Gegenspieler, ermöglicht diese offensivere Positionierung einen noch größeren Impact als das in defensivere Rollen der Fall wäre. Am stärksten ist Moreira aber vermutlich als offensiver Rechtsverteidiger.
Eric da Silva Moreira ist ein sehr dynamischer Flügelspieler, der das Spiel gerne breit macht und sein Tempo nutzt, um entweder gefährliche Flanken zu schlagen oder selbst in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu gelangen. Er trägt den Ball nach vorn und nutzt seine Vielseitigkeit, um für Gegenspieler im 1-gegen-1 unberechenbar zu sein.
Auch wenn er die Einsatzfreude besitzt und sich nicht scheut, gegen den Ball zu arbeiten, liegt es in der Natur seines offensiven Tatendrangs, dass er über Defizite im defensiven Stellungsspiel verfügt und auf der von ihm bespielten Seite Räume entstehen können. Moreiras defensive Spielintelligenz ist bisher nicht auf einem Level, um diese Anfälligkeit allein zu kompensieren und daher erfordert es gegen starke Gegner Mitspieler, die ihn bei den Verteidigungsaufgaben auf seinem Flügel unterstützen können.
Der Wechsel von Eric da Silva Moreira zu Nottingham Forest
Eric da Silva Moreira wechselte für eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro vom FC St. Pauli zu Nottingham Forest. Der Transfer sorgte für Überraschung, da der talentierte Flügelspieler zuvor vor allem durch seine Leistungen im Jugendbereich und bei der U17-Weltmeisterschaft auf sich aufmerksam gemacht hatte. Mit seinem Tempo, seiner Dynamik und der Fähigkeit, sowohl offensiv als auch defensiv Akzente zu setzen, weckte er das Interesse des Premier-League-Klubs und sicherte sich einen Vertrag bis 2028.
Spielszenen



Eric da Silva Moreira trägt den Ball mit einer extremen Dynamik nach vorn und spielt dann einen gut abgestimmten Steckpass (GRUPPENSIEG! Deutschland – Venezuela | Highlights | FIFA U-17-Weltmeisterschaft)
Information

Bilal Yalcinkaya
- Name
- Bilal Yalcinkaya
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 30.03.2006 (19 Jahre)
- Größe
- 182 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Hamburg
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Beidfüßig
- Position
- Mittelfeld
- Verein
- Hamburger SV II
- Marktwert
- 300 Tsd. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Flair
- Antritt
- Dribbling
- Übersicht
Schwächen
- Verteidigung
Spielstil
Technisch hervorragender vorgeschobener Spielmacher mit guter Übersicht, der auch auf engem Raum Lösungen findet. Verfügt über ein ordentliches Tempo und Flair, um erfolgreich 1-gegen-1-Duelle zu bestreiten. Eine weitere Stärke ist seine Dynamik, die ihn auch zu einem brillanten Konterspieler macht, der freien Raum effektiv nutzen kann.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇪 Regionalliga | 25 | 6 | 0 | 1932 |
| 23/24 | 🇩🇪 Regionalliga | 8 | 1 | 0 | 434 |
| 23/24 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 16 | 7 | 0 | 1415 |
Ein Spielmacher für die Zukunft – Wie Bilal Yalçinkaya beim HSV überzeugt
Ende 2023 konnte Bilal Yalçinkaya zum ersten Mal im Fußball-Mainstream auf sich aufmerksam machen. Dies geschah aufgrund einer Verletzung bei Farid Alfa-Ruprecht aus der U18 von Manchester City, wodurch Yalçinkaya als Nachnominierter in den WM-Kader der deutschen U17 für das Turnier nachrücken durfte. Diese Chance nutzte er optimal und konnte der Mannschaft mit seinem 3:2 Siegtreffer gegen die U17-Auswahl der USA im Achtelfinale zu ihrem bisherigen Turniererfolg verhelfen.

Bereits in seiner ersten vollen Saison in der U17 zeigte Yalçinkaya beeindruckende Leistungen in der U17-Bundesliga als 10er und Spielmacher der Jugendmannschaft des Hamburger SV. Mit 13 Scorerpunkten in 15 Spielen konnte er nicht nur seine Offensivqualitäten unter Beweis stellen, sondern auch maßgeblich zum Erfolg des Teams beitragen. Aufgrund dieser starken Leistungen wurde er folgerichtig in die U19 übernommen, wo er nahtlos an seine Leistungen anknüpfen konnte.
In den Jugendmannschaften hat sich Bilal Yalçinkaya als talentierter und vielversprechender Spieler erwiesen, der als Dreh- und Angelpunkt für seine Mannschaften fungiert. Er punktet mit einer extremen Dynamik, gutem Tempo und einem Auge für seine Mitspieler. Neben seinen Stärken als dynamischer Spielmacher strahlt er aber sehr regelmäßig auch noch große Torgefahr aus und kann dank seiner starken Schusstechnik auch selbst Tore erzielen. In puncto Defensivbeitrag gibt es bei ihm durchaus Nachholbedarf. Trotz seiner Passfähigkeiten ist er aufgrund dieser Defizite nicht geeignet um als Achter oder gar Sechser ausweichend zu spielen, ohne dass das komplette System auf ihn angepasst werden müsste.

LaLiga-Klubs buhlen um Deutschlands U17-Torjäger Yalçınkaya vom Hamburger SV
Bilal Yalçinkaya wurde in der Scouting-Datenbank mit einer 3.0 bewertet – eine Einschätzung, die seine starken Leistungen im Jugendbereich anerkennt, aber auch offene Fragen zum weiteren Entwicklungspfad berücksichtigt. Seine Technik, Dynamik und Abschlussstärke machen ihn zu einem auffälligen Offensivspieler im U-Bereich. Dennoch bestehen Unsicherheiten, wie gut ihm der Übergang in den Profifußball gelingen wird.
Spielszenen
Information

Mio Backhaus
- Name
- Mio Backhaus
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 16.04.2004 (21 Jahre)
- Größe
- 194 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Mönchengladbach
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Tor
- Verein
- SV Werder Bremen
- Marktwert
- 4,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Stellungsspiel
- Rauslaufen
- Reflexe
Schwächen
- Langer Pass
- Ballannahme
Spielstil
Traditioneller Torwart mit der mit seinen Fähigkeiten auf der Linie überzeugt. Er hat eine starke Reichweite, was ihn gepaart mit seinen Reflexen zu einem guten Shot-Stopper macht. Am Ball und in der Spieleröffnung sind seine Fähigkeiten allerdings eher begrenzt und er bevorzugt es, auf der Linie zu bleiben.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Gegentore | Paraden | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇩🇪 Bundesliga | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 23/24 | 🇳🇱 Eredivisie | 33 | 79 | 176 | 2881 |
| 22/23 | 🇩🇪 Regionalliga | 9 | 0 | 0 | 810 |
| 21/22 | 🇩🇪 Regionalliga | 5 | 0 | 0 | 450 |
Analyse
Werder Bremens Nachwuchstalent Mio Backhaus ist ein für seine Körpergröße beeindruckend agiler und schneller Torhüter. In Mönchengladbach geboren, hat er während seiner Jugendlaufbahn neben Alemannia Aachen, die wohl nur noch alteingesessenen Bundesliga-Fans ein Begriff sind, auch schon beim japanischen Top-Club Kawasaki Frontale gespielt. Bei Werder Bremen war er schon seit der Saison 2018/2019 und ist nach einer kurzzeitigen Leihe in den Niederlanden auch wieder zurückgekehrt. Auch in den deutschen Jugendnationalmannschaften konnte er sein Können unter Beweis stellen und kam jahrgangsübergreifend auf zehn Einsätze.
Um weitere Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln, wechselte Mio Backhaus zur Saison 2023/24 auf Leihbasis zu Volendam in die niederländische Eredivisie. Dort wurde er fest in das Profiteam integriert. Trotz der geringeren medialen Aufmerksamkeit, die die niederländische Liga im Vergleich zur Bundesliga genießt, bot ihm diese Zeit wichtige Lernchancen.

In insgesamt 34 Einsätzen konnte er sich in einem sehr physischen und oft hektischen Spielumfeld beweisen. Besonders seine starke Strafraumbeherrschung und seine schnelle Reaktionsfähigkeit auf der Linie wurden hervorgehoben. In mehreren Partien hielt er sein Team mit sehenswerten Paraden im Spiel und zeigte eine hohe Lernbereitschaft im Umgang mit Standardsituationen, einem wichtigen Baustein für junge Torhüter.
Obwohl er die Abschlussplatzierung auf Rang 17 und damit den Abstieg des FC Volendam nicht verhindern konnte und in seinen 33 Liga-Spielen 79 Gegentore fing, konnte Mio Backhaus mit guten Leistungen überzeugen.

Nach seiner Rückkehr zu Werder Bremen zur Saison 2024/25 wurde Backhaus in den erweiterten Kader der Profimannschaft aufgenommen. Er trainierte seither regelmäßig unter Profi-Bedingungen, kam aber nicht in der Bundesliga-Mannschaft zum Einsatz. Am starken Michael Zetterer kam er nicht vorbei—das die Torhüter-Situation aber lange identisch bleibt, ist unwahrscheinlich. Ständig ergeben sich neue Möglichkeiten und so sollte auch Mio Backhaus nicht in allzu ferner Zukunft die Möglichkeit bekommen, weiter auf sich aufmerksam zu machen.
In unserer Scouting-Datenbank wird Mio Backhaus mit einer 3.0 bewertet. Diese Einstufung spiegelt sein großes Potenzial wider, zeigt aber auch, dass er sich noch in der Entwicklung befindet. Seine physischen Voraussetzungen und seine technische Grundausbildung sind überdurchschnittlich, doch fehlt es ihm schlichtweg an Einsatzzeiten. Insgesamt hat er aber bereits in seinen wenigen Profi-Einsätzen zeigen können, dass in ihm zweifelsohne das Potenzial für die Stammkeeper-Rolle in einer guten europäischen Liga steckt.
Highlights
Information

Justin Njinmah
- Name
- Justin Njinmah
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 15.11.2000 (25 Jahre)
- Größe
- 185 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Hamburg
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- SV Werder Bremen
- Marktwert
- 7,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Dribbling
- Flair
Schwächen
- Entscheidungen
- Kraft
Spielstil
Flügelstürmer mit raketenartigen Antritt. Gepaart mit seiner hohen Endgeschwindigkeit ist er in Umschaltsituationen unbezwingbar. Bietet eine zuverlässige Anspielstation, wird aber insbesondere durch Tiefenläufe zu einer Gefahr. Technisch fortgeschritten und trickreich, allerdings mit Defiziten in der Spielübersicht und im Passspiel. Auch sein eigener Abschluss ist inkonstant.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Bundesliga | 4 | 2 | 0 | 230 |
| 24/25 | 🇩🇪 Bundesliga | 26 | 3 | 4 | 945 |
| 23/24 | 🇩🇪 Bundesliga | 24 | 6 | 2 | 1012 |
| 22/23 | 🇩🇪 3. Liga | 34 | 13 | 5 | 2723 |
| 21/22 | 🇩🇪 3. Liga | 17 | 5 | 2 | 1152 |
Analyse
Justin Njinmah hatte in der Saison 2021/22 für ordentlich Aufregung sorgen können, als er sich als Neuzugang der U23 von Werder Bremen mit herausragenden Leistungen empfahl. Nachdem er in den beiden Vorsaisons in je sieben und vier Spielen mit einigen Scorerpunkten auf sich aufmerksam gemacht hatte, gelang ihm in der Regionalliga Nord Saison 2021/22 der erste Durchbruch. In 18 Spielen erzielte der schnelle Mittelstürmer beeindruckende 14 Treffer und bereitete 6 weitere Tore vor.
Der SV Werder Bremen zog aus diesen erfreulichen Statistiken Konsequenzen. Um seine Leistungen auf höherem Niveau zu testen, wurde sein Vertrag vorzeitig verlängert, und er wurde in die U23 von Borussia Dortmund verliehen, um Spielpraxis in der höherklassigen 3. Liga zu sammeln.
Dass er einen guten Torriecher hatte, wurde bereits beim Blick auf seine Statistiken deutlich. Regelmäßig gelang es ihm, aus gewonnenen Eins-gegen-Eins-Situationen Profit zu schlagen und Großchancen für sich selbst oder seine Mitspieler zu kreieren. Seine gute Ballbehandlung und ein starker erster Kontakt ermöglichten es ihm, viele Duelle zu gewinnen oder seine Gegenspieler schon im Ansatz zu überspielen.
Njinmahs größte Stärke ist aber seine unglaubliche Schnelligkeit. Bisher war sein Tempo in allen Spielklassen, in denen er eingesetzt wurde, eine annähernd unaufhaltsame Waffe. Oft kann er mit einem cleveren Kontakt viele Verteidiger hinter sich lassen, da sich Gegenspieler in Zweikämpfen mit ihm regelmäßig verschätzen, weil sie auf sein ungewöhnliches Tempo einfach nicht vorbereitet sind. Sein starkes Dribbling hilft ihm dabei, das gute Tempo zu instrumentalisieren.
Probleme entstanden jedoch in Situationen, in denen die Verteidiger sein Tempo matchen konnten. Es entstand der Eindruck, dass seine größte Stärke gleichzeitig auch seine größte Schwäche sein könnte. Bereits in der 3. Liga reichte sein Tempo allein nicht mehr aus, um regelmäßig und zuverlässig gefährliche Situationen für sein Team zu erspielen. Njinmah war zunehmend gezwungen, seinen Spielstil um weitere Elemente zu erweitern.
Die Leihe zu Borussia Dortmund bot dafür eine ausgezeichnete Gelegenheit. Dort wurde er regelmäßig auf verschiedenen Positionen eingesetzt und taktisch auf einem hohen Niveau gefordert, was sich nur positiv auf seine langfristige Entwicklung auswirken konnte. Die größte Herausforderung bestand für ihn darin, den anspruchsvollen Sprung vom reinen Speedster zu einem vielseitigeren Offensivspieler zu meistern.
Anschließend ging es für Justin Njinmah nach seiner Leihe wieder für Werder Bremen auf das Feld, wo er vor allem in der Offensive zusätzliche Optionen bieten sollte. Trotz seiner beeindruckenden Geschwindigkeit und seines Torriechers reichte es in der Scouting-Datenbank nur für eine Bewertung von 3.0. Der Hauptgrund dafür liegt in seinem bislang noch eindimensionalen Profil: Njinmah verlässt sich stark auf sein Tempo, während ihm in komplexeren Spielsituationen – etwa im Kombinationsspiel oder bei eng gestaffelten Abwehrreihen – noch die nötige Variabilität und Kreativität fehlt. Seine Spielweise ist dadurch leichter auszurechnen, was seine Effektivität auf höherem Niveau bisher einschränkt.
Highlights


Sein unglaubliches Tempo nutzt Justin Njinmah hier, um sich den Ball vorzulegen und an zwei Verteidigern vorbeizulaufen, um dann einen unbedrängten Pass in die Mitte spielen zu können (Borussia Dortmund II – Türkgücü München | Highlights 3. Liga 21/22)
Information

Anton Kade
- Name
- Anton Kade
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 17.01.2004 (22 Jahre)
- Größe
- 185 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Berlin
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- FC Augsburg
- Marktwert
- 5,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Schnelligkeit
- Antritt
- Dribbling
Schwächen
- Entscheidungen
- Kraft
Spielstil
Klassischer Flügelstürmer, der insbesondere durch seinen starken Antritt und seines Tempos für Gefahr sorgt. Guter Dribblingspieler und verfügt über einen ordentlichen Abschluss. Besser geeignet für simplere Rollen, da er nicht über die absolute Spitzen-Spielintelligenz verfügt, um sein Team kreativ zu unterstützen.Statistik
Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 24/25 | 🇨🇭 Super League | 36 | 4 | 4 | 2339 |
| 23/24 | 🇨🇭 Super League | 30 | 5 | 2 | 2312 |
| 22/23 | 🇨🇭 Super League | 18 | 0 | 2 | 744 |
| 21/22 | 🇩🇪 Bundesliga | 4 | 0 | 0 | 73 |
Analyse

Anton Kade ist der jüngere Bruder vom zentralen Mittelfeldspieler Julius Kade, der seine Karriere ebenfalls in den Jugendmannschaften von Hertha BSC Berlin begann. Julius Kade hat bereits einige Stationen in Deutschland durchlaufen und auch schon in den Niederlanden Erfahrungen beim FC Emmen gesammelt. Anton hingegen ist ein schneller Flügelspieler mit einem guten Torriecher, der dabei nicht das Auge für seine Mitspieler verliert. Bei seinen bisherigen Jugendstationen war er alleine aufgrund seines Tempos regelmäßig nicht aufzuhalten.
Dank seiner starken Leistungen in der A-Junioren Bundesliga zu Beginn der Saison 2021/22 wurde er im Januar zur zweiten Mannschaft in die Regionalliga Nordost befördert. Das blieb allerdings nur ein kurzer Zwischenstopp. Durch gute Leistungen, wie beispielsweise zwei Torvorlagen im Ligaspiel gegen Lichtenberg 47, kam er rund zwei Wochen später zu seinem Bundesligadebüt gegen RB Leipzig. In der 82. Minute hatte er eine Großchance, direkt bei seinem Profidebüt zu treffen. Diese Möglichkeit blieb allerdings ungenutzt und er konnte in seinen 14 Minuten dann nicht besonders auffallen.
Dennoch war er seitdem fester Bestandteil der Profis und kam zu regelmäßigen Joker-Einsätzen. Sowohl in der U19 als auch in der U23 konnte er unmittelbar überzeugen und die Hertha traut ihm deshalb schnell zu, auf Bundesliga-Niveau mithalten zu können. Besonders aussagekräftig beurteilen lässt sich seine Bundesliga-Tauglichkeit aufgrund der 73 Einsatzminuten in der Saison 2021/22 nicht.

Im Sommer 2022 wagte Anton Kade den Schritt ins Ausland und wechselte vom Berliner Bundesligisten Hertha BSC zum FC Basel in die Schweizer Super League. Der talentierte Flügelspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2026 und etablierte sich rasch als feste Größe im Team. Bereits in seiner ersten Saison sammelte er wertvolle Erfahrungen in der Liga sowie im Europapokal und erzielte am 3. November 2022 sein erstes Tor für Basel im UEFA Europa Conference League-Spiel gegen den FC Pyunik.
Trainer Heiko Vogel lobte Kade mehrfach für seine Reife und Professionalität, während der Spieler selbst betonte, wie sehr ihn der klare Entwicklungsplan des Klubs überzeugte. Mit seiner dynamischen Spielweise und konstanten Leistungen hat sich Kade in Basel nicht nur sportlich weiterentwickelt, sondern ist auch als Profisportler gereift.
Aufgrund seines letztlich doch recht eindimensionalen Profils erhält er die Bewertung 3.0 in unserer Scouting-Datenbank. Insbesondere in den etwas schwächeren Ligen ist sein Tempo und das physische Gesamtpaket eine echte Waffe.




