Information

Nelson Weiper
- Name
- Nelson Weiper
- Bewertung
- Geburtsdatum
- 17.03.2005 (20 Jahre)
- Größe
- 192 cm
- Geburtsort
- 🇩🇪 Mainz
- Nationalität
- 🇩🇪 Deutschland
- Fuß
- Rechts
- Position
- Sturm
- Verein
- 1. FSV Mainz 05
- Marktwert
- 15,00 Mio. €
Scouting
Radarprofil
Stärken
- Physis
- Kopfball
- Off-Ball
- Abschluss
- Ballannahme
Schwächen
- Ballkontrolle
- Spielintelligenz
Spielstil
Nelson Weiper verkörpert einen modernen Zielspieler, der Technik mit robuster Physis vereint. Im Ballbesitz beteiligt er sich am Kombinationsspiel und versucht selbst Lösungen zu finden. Abseits des Balles bewegt er sich klug und hat ein ausgeprägtes Strafraumbewusstsein. Er versucht sich regelmäßig in gute Positionen zu bringen und kann sich in Luftduellen meistens durchsetzen. Gegen den Ball bringt er seinen Körper gut ein und besticht durch eine Arbeistmoral.Statistik
| Saison | Wettbewerb | Spiele | Tore | Assists | Minuten |
|---|---|---|---|---|---|
| 25/26 | 🇩🇪 Bundesliga | 3 | 0 | 0 | 234 |
| 24/25 | 🇩🇪 Bundesliga | 23 | 3 | 2 | 698 |
| 23/24 | 🇩🇪 Bundesliga | 5 | 0 | 0 | 121 |
| 22/23 | 🇩🇪 Bundesliga | 9 | 2 | 0 | 93 |
| 22/23 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 8 | 8 | 0 | 577 |
| 21/22 | 🇩🇪 U19-Bundesliga | 5 | 9 | 0 | 376 |
Analyse
Nelson Weiper wurde am 17. März 2005 in Mainz geboren und zählt zu den größten deutschen Stürmertalenten seiner Generation. Er ist ein absolutes Eigengewächs des 1. FSV Mainz 05, bei dem er 2012 seine Fußballkarriere begann. Bereits im Nachwuchs spielte er häufig eine Altersklasse höher und durchlief seit der U13 sämtliche Jahrgänge. Dabei fiel er konstant mit herausragenden Scorerwerten auf. Im März 2022 unterschrieb er seinen ersten Profivertrag bei Mainz 05 und gab im selben Jahr mit 17 Jahren noch sein Bundesligadebüt gegen den SC Freiburg. Kurz danach erfolgte auch die Verleihung der Fritz-Walter-Medaille, wo er als bester U17-Spieler mit Gold ausgezeichnet wurde. Beim 4:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach im Februar 2023 erzielte er auch seinen ersten Treffer in Deutschlands Oberhaus.
In der Saison 2024/25 wuchs er erstmals über die Rolle eines Perspektivspielers hinaus und kam zu seinen ersten Startelfeinsätzen. Unter Trainer Bo Henriksen spielte er sich zunehmend fest und entwickelte sich zu einer verlässlichen Option im Profikader von Mainz 05.
International lief Weiper bislang für den DFB auf, könnte aufgrund seiner Mutter jedoch auch für Albanien spielen. In den U17- und U18-Auswahlen überzeugte er mit starken Statistiken und arbeitete sich bis in die U21 hoch. Sein bisheriger Karrierehöhepunkt war die U21-Europameisterschaft 2025, bei der er mit vier Toren und einer Vorlage zu den prägenden Akteuren zählte. Deutschland erreichte das Finale, unterlag dort jedoch England mit Spielern wie James McAtee und Jarell Quansah.
In der Saison 2024/25 kam Nelson Weiper beim 1. FSV Mainz 05 meist als Ersatz für Jonathan Burkardt als zentrale Spitze zum Einsatz, konnte aber auch in einem Doppelsturm an dessen Seite beginnen. Unter Trainer Bo Henriksen steht Mainz für einen intensiven Pressingfußball, geprägt von hohem, mannorientiertem Angriffspressing. Mit Ball agiert die Mannschaft unter dem Dänen flexibler: Zwar gehören lange Zuspiele weiterhin zum Repertoire – was Weipers Spielweise entgegenkommt – gleichzeitig ist das Team deutlich besser darin geworden, Drucksituationen im Ballbesitz zu lösen. In der Saison 2025/26 agiert der deutsche U-Nationalspieler überwiegend als alleinige Spitze und Zielspieler, lässt sich jedoch regelmäßig in die Halbräume fallen. Dort bindet er sich ins Kombinationsspiel ein oder versucht selbst, durch Dribblings gefährliche Situationen zu kreieren.
Sein Profil passt perfekt in den modernen Fußball: Er vereint ein physisches Gesamtpaket mit Athletik und Technik. Der Top-Speed des Mainzer Eigengewächses beträgt 34,8 km/h was für einen Spieler mit einer Größe von 1,91 m besonders ist. Wenn es darum geht seinen Körper einzusetzen, zögert Weiper kaum. Die physische Präsenz verhilft seinem Spiel sowohl mit als auch ohne Ball. Er ist ein guter anlaufender Stürmer und setzt im Pressing seinen Körper ein.
Nelson Weiper ist ein starker Abschlussspieler. Er schafft es den Großteil seiner Abschlüsse auf das Tor zu bringen, könnte dabei aber noch effizienter werden, indem er mehr auf Präzision anstatt auf Wucht setzt. Bemerkenswert ist seine Fähigkeit, sich immer wieder in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu bringen. Im Strafraum ist sein Bewusstsein stark ausgeprägt, hat aber auch ein starkes Timing für das Einlaufen bei Flanken oder auch bei Tiefenläufen. Die größte Torgefahr strahlt er jedoch nach Standards und Flanken in der Luft aus. Er ist das designierte Ziel dieser Spielsituationen und bringt die Kopfbälle mit Präzision auf das Tor. Bei langen Bällen kann er seine Dominanz ebenfalls untermauern und und leitet diese weiter.
Technisch und spielerisch bringt er ebenfalls Qualitäten mit, wenn er aktiv ins Spiel mit Ball eingebunden wird. Er überzeugt sowohl im letzten Drittel mit dem Rücken zum gegnerischen Tor als auch in tieferen Positionen, wo er progressive Pässe sicher verarbeitet. Seine Ballannahmen sind beeindruckend, wobei er selbst unter Druck komplizierte Zuspiele souverän verarbeitet. Durch Ballcarrying treibt er das Spiel vertikal nach vorne. Für einen Stürmer zeigt er bemerkenswerte Anlagen als Spielgestalter und ein ausgeprägtes Gespür für den letzten Pass. Im technischen Bereich besteht allerdings noch Verbesserungsbedarf, da er noch zu häufig zu Ballverlusten neigt.
Auf mentaler Ebene fällt auf, dass ihm noch Erfahrung auf höchstem Niveau fehlt. Weiper steht gelegentlich im Abseits, was darauf hindeuten könnte, dass er sich an die Spielgeschwindigkeit noch nicht vollständig gewöhnt hat.
Nelson Weiper könnte eine vielversprechende Lösung für die Zukunft des deutschen Sturms sein. Gemeinsam mit Dženan Pejčinović, Ilyas Ansah und Nick Woltemade gehört er zu einer Gruppe athletischer, physisch starker und technisch veranlagter Angreifer. In Mainz galt er bereits vor seinem Profidebüt als eines der größten Talente des eigenen Nachwuchsleistungszentrums. Sein außergewöhnliches Gespür, sich in Abschlusspositionen zu bringen, gepaart mit seinen Anlagen, könnte ihn langfristig zu einem Schlüsselspieler in einer Top-Liga machen.
Highlights




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